Der Frauen Grand Prix 2019/2020 begann gestern mit der ersten Runde des Turniers in Skolkovo, das bis 23. September dauern wird. Weitere Stationen sind vom 02.-15.12.2019 in Monaco, vom 01.-20.03.2020 in Lausanne und vom 20.05.-10.06.2020 in Sardinia. Insgesamt nehmen 16 Spielerinnen teil, jede davon in drei Turnieren. In Skolkovo sind das Harika Dronavalli, Aleksandra Goryachkina, Alexandra Kosteniuk, Pia Carmlink, Humpy Koneru, Valentina Gunina, Kateryna Lagno, Elisabeth Pähtz, Wenjun Ju, Antoaneta Stefanov, Alina Kahlinskaya und Marie Sebag. In der ersten Runde konnten Wenjun Ju, Goryachkina und Gunina ihre Partien gegen Cramling, Stefanova bzw. Kashlinskaya gewinnen und sind damiit erste Tabellenführerin. Die besten zwei Spielerinnen der Grand Prix Wertung qualifizieren sich für das Kandidatenturnier. Auf der Turnierseite gibt es viele Informationen, mit Ergebnissen muss man sich aber offenbar noch gedulden... (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite Frauen Grand Prix

Der Österreichische Schachbund schreibt für die Saison 2019/2020 eine 2. Frauenbundesliga aus. Diese Liga soll langfristig einen Unterbau für die 2011 gegründete Frauenbundesliga sein, die ab der Saison 2019/2020 erstmals mit 10 Mannschaften im Rundenmodus spielen wird. Die 2. Frauenbundesliga wird hingegen einen möglichst einfachen Einstieg in den Meisterschaftsbetrieb für Frauen und Vereine bieten. Die entstehenden Kosten sollen so gering wie möglich gehalten werden. Dementsprechend wird auch der Austragungsmodus nach erfolgten Nennungen darauf Rücksicht nehmen. Organisatorisch wird der Internationale Schiedsricher Christian Fleischhacker (
Einen überragenden Sieg konnten die steirischen Frauen im Burgenland verbuchen. Bei strahlendem Sonnenschein und Sommertemperaturen fand der diesjährige Damenvierländerkampf am Pfingstwochenende in der Freistadt Rust statt. Das Engagement der Veranstalterinnen Eva Unger und Verena Tschida war beträchtlich. Die Eröffnungszeremonie wurde festlich unter Mitwirkung des Bürgermeisters und einer Weinprobe begangen. Der Startschuss zur ersten Runde im wunderschönen Festsaal fiel am Samstag um 15 Uhr, wo Burgenland in äußerst starker Besetzung auf die Steiermark traf. Nach einem harten Kampf und unter Ausnutzung der gesamten Bedenkzeit ging die Steiermark mit 3,5 zu 2,5 als Gewinner hervor. Eine besonders starke Leistung brachte Barbara Teuschler(2209), die auf Brett 1 Elena Boric (2214) mit schwarz bezwang. In der Begegnung Niederösterreich gegen Oberösterreich waren die Öberösterreicherinnen mit 4:2 erfolgreich. In der Sonntagsrunde konnte die Steiermark gegen Oberösterreich einen hohen Sieg mit 4,5:1,5 Punkten verbuchen, wobei sich Teuschler und Richterova (2200) auf ein Remis einigten. Der Endstand zeigt einen deutlichen Sieg der Steiermark mit 6 Punkten vor Oberösterreich mit 4 Punkten. Burgenland erzielte 2 Punkte und Niederösterreich konnte keinen Mannschaftspunkt erzielen. Insgesamt war dieses Turnier ein sehr gelungenes und wir Frauen freuen uns schon auf den nächsten Damenvierländerkampf, welcher wohl in Zwettl stattfinden wird. (wk, Text/Foto: Andrea Schmidbauer)
180 Nationen, 1500 Spieler und Spielerinnen von allen Kontinenten, farbenfrohe Wettkämpfe, Spannung pur, die Welt vereint am Schachbrett. All das lieferte über zwei Wochen lang der größte und wichtigste „Wettkampf“ den die Schachwelt zu bieten hat. Denise Trippold war mit 7,5 aus 10 Partien die punktemäßig erfolgreichste Spielerin des Nationalteams. Sie berichtet aus der Sicht einer Frau über die Olympiade der Frauen: Vorstellung des österreichischen Teams, Atmosphäre, Partien, Höhepunkte.