Mitropacup - Zum Auftakt gegen Deutschland
Der Mitropacup 2014 wird vom 23. bis 31. Mai in der Slowakei ausgetragen. Spielort ist das Kultur-Hotel in Ruzomberok. Österreich spielt gleich zum Auftakt gegen Deutschland. Beide Teams sind in der Setzliste der offenen Klasse unmittelbare Nachbarn. Deutschland liegt mit einem Eloschnitt von 2508 hinter Ungarn, Italien und der Slowakei an vierter Stelle. Österreich folgt unmittelbar mit einem Schnitt von 2458 vor der Tschechischen Republik, Frankreich, Schweiz, Polen und einem B-Team der Gastgeber. Coach Zoltan Ribli hat David Shengelia, Robert Kreisl, Andreas Diermair, Georg Fröwis und Mario Schachinger in seiner Mannschaft. Im Damenbewerb vertreten Österreich Veronika Exler, Julia Novkovic und Lisa Hapala. Während in der offenen Klasse auf vier Brettern gespielt wird, sind es bei den Damen zwei. In der Begegnung gegen Deutschland sind die Österreichierinnen in der Außenseiterrolle. Das deutsche Damenteam ist gemeinam mit Italien der große Favorit. Die Österreicherinnen liegen in der Setzliste an siebenter Stelle, werden aber mit aller Macht eine Sensation anstreben. (wk, Logo: Turnierseite)
Turnierseite (mit Live-Partien)
Ergebnisse bei Chess Results: Offen, Damen

Alelxander Morozevich gewinnt das Karpov-Turnier in Pojkovsky. Die Entscheidung fällt erst in der Schlussrunde zwischen Morozevich und Jakovenko. Beide mussten mit Schwarz spielen. Morozevich hält seine Partie gegen Eljanov remis und Nepomniachtchi krönt ihn mit einem Sieg gegen Jakovenko zum Turniersieger. Auf den Plätzen landen Bacrot und Shirov mit 5 Punkten einen halben Zähler hinter Jakovenko, Nepomniachtchi, Motylev, Saric und Bologan (alle 4,5) sowie Eljanov (3,5) und Sutovsky (2). (wk)
Nach einem dramatischen Turnierverlauf verteidigen Gata Kamsky und Irina Krush bei den Meisterschaften der USA ihre Titel. Beide stehen zuerst im Schatten ihrer Konkurrenten und müssen der Spitze nachlaufen. Kamsky schafft erst in der Schlussrunde mit einem Sieg zu Varuzhan Akobian und Alex Lenderman aufzuschließen, die gegeneinander remisieren. Krush holte gegen Anna Zatonskih in der Vorschlussrunde mit einem Sieg im direkten Duell ihre Konkurrentin ein. Da beide in der Schlussrunde über eine Remis nicht hinauskommen schafft auch Tatev Abrahamyan den Einzug in ein Play Off der Punktegleichen. In der Entscheidung qualizieren sich Akopian bzw. Abrahamyan in einer Armaggedon Partie für das eigentliche Finale mit dem Sieger nach der Feinwertung. In den beiden Schnellschachpartien zeigen die Titelverteidiger ihre Klasse und sichern sich überzeugend mit 1,5:0,5 je einen weiteren US-Titel in ihrer Karriere. Bei Krush ist es bereits der sechste Gewinn der Meisterschaft, bei Kamsky der fünfte. Überzeugt haben alle Spieler/innen mit ihrem Kampfgeist, aber auch die Organisatoren mit einem Preisfonds von 172.000 USD und einer sensationellen Live-Übertragung im TV-Stil, die wohl neue Maßstäbe setzt und im Archiv Website zu finden ist. (wk, Foto: Turnierseite)
Die Meisterschaften der Vereinigten Staaten von Amerika finden vom 8. bis 19. Mai in St. Louis statt. Der US-Schachsponsor Rex Sinquefield sorgt für einen gewaltigen Preisfonds von 172.000 US Dollar (ca. 125.000 Euro). Titelverteidiger sind Gata Kamsky und Irina Krush. Im Herrenbewerb führt nach vier Runden Aleksandr Lenderman mit 3,5 Punkten vor Timur Bareev (3) sowie Kamsky und Onischuk (je 2,5). Im Damenbewerb führen Irina Krush und Anna Zatonskih mit je 2,5 Punkten. Der Sonderpreis in Höhe von 64.000 US Dollar für einen Sieger mit 100%-igem Score, wie es einst Robert James Fischer gelang, wird in der Turnierkassa bleiben, da schon alle Spieler/innen zumindest ein Remis abgegeben haben. Auf der Turnierseite gibt es eine Live-Übertragung und alle Partien. (wk, Foto: Turnierseite)
Magnus Carlsen und Fabiano Caruana gehen beim Gashimov Memorial punktegleich in die Schlussrunde. Die Entscheidung um den Sieg musst im direkten Duell fallen. Carlsen weicht mit Weiß geschickt der Grünfeldindischen Verteidigung des Italieners aus, schnappt sich einen angebotenen Bauern auf c5 und verteidigt diesen Materialvorteil. Nach Abwehr des gegnerischen Angriffs setzt der Weltmeister den Materialvorteil um und gewinnt das Turnier mit fünf Siegen bei drei Unentschieden und zwei Niederlagen mit sechseinhalb Punkten vor Caruana (5,5) sowie Radjabov, Karjakin und Nakamura (alle je 5). Abgeschlagen landet Mamedyarov mit drei Punkten am letzten Platz. Die ebenfalls hochkarätig besetzte B-Gruppe gewinnt Pavel Eljanov mit 6 Punkten aus 9 Partien vor Motylev (5,5). Den dritten Platz teilen Wang und Bacrot mit je 5 Punkten. (wk, Foto: Turnierseite)