Panathlon-Würdigungspreis an Kurt Jungwirth
Am vergangenen Donnerstag hat Schachpräsident Kurt Jungwirth im Weißen Saal der Grazer Burg den Panathlon-Würdigungspreis bekommen. Festredner waren der steirische Landeshauptmann Franz Voves, Giacoma Santini (Präsident Panathlon International), Gerti Gaisbacher (Präsidentin Panathlon Graz) und Heinz Recla, der die Laudatio hielt. Panathlon ist eine internationale Organisation mit dem Ziel die Werte des Sports als Mittel zur Entfaltung und Bildung des Menschen zu verbreiten. Heute gehören 283 Clubs in 24 Ländern Europas zu dieser Vereinigung. In seiner Dankesrede zog Jungwirth den breiten Bogen von der Kultur zum Sport und zeigte eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten, wie die Leidenschaft zur Sache, die sich im "Müssen zum Tun" ausdrückt. Unter den Ehrengästen fanden sich neben zahlreicher steirischer Prominenz aus Kultur und Sport auch Österreichs Aushängeschilder Markus Ragger und Eva Moser sowie Staatsmeister Peter Schreiner und Seniorenmeister Georg Danner, die Jungwirth nicht versäumte vorzustellen verbunden mit dem Wunsch an den Landeshauptmann ein steirisches Schach-Jugend-Leistungszentrum zu ermöglichen. (wk, Screen-Shot: ORF Steiermark)
Bericht in der Kleinen-Zeitung-Online, Bericht im ORF (Steiermark Heute)

Mentale Kompetenzen spielen im Schach eine wesentliche Rolle und man kann sie genau so verbessern wie schachlichen Fähigkeiten. Es gibt jedoch keine Untersuchung darüber, welche davon wichtig sind und wie sich SchachspielerInnen in diesen Kompetenzen vom Rest der Bevölkerung unterscheidet. Genauso spannend ist, ob es Besonderheiten und Unterschiede in den mentalen Kompetenzen zwischen männlichen und weiblichen Schachspielern gibt. Die Studie von Werner Schweitzer, dem Mentalcoach des österreichischen Nationalteams, soll diese Fragen untersuchen und vielleicht auch beantworten. In der Voruntersuchung wird zunächst die Bedeutung mentaler Kompetenzen erhoben. Die Beantwortung des Fragebogens dauert max. 10 min. In der Hauptuntersuchung werden genau diese mentalen Kompetenzen untersucht. Der Nutzen für die teilnehmenden SchachspielerInnen ist ein individuelles Feedback über Ihre eigenen mentalen Kompetenzen und einen Vergleich zu Spitzenspielern. Details dazu finden Sie am Ende der Voruntersuchung. Unter allen Teilnehmern werden interessante Preise verlost. (wk, Info/Text: Werner Schweitzer)
Neue Elozahlen per 1.1.2014 gibt es auch bei der FIDE. Magnus Carlsen geht als Weltranglistenerster mit einer Elozahl von 2872 und Respektabstand auf Aronian (2812), Nakamura (2789), Kramnik (2787), Topalov (2785), Caruana (2782), Grischuk und Gelfand (je 2777), Anand (2773) sowie Karjakin (2759) ins neue Jahr. Ragger ist mit 2659 auf Rang 90, für die Top-100 braucht man 2652. Die Damenliste wird wie gewohnt von Judit Polgar mit 2693 angeführt. Wie in der offenen Klasse gibt es einen Respektabstand zu den Verfolgern. Angeführt von Yifan Hou (2629) ist deren Tendenz aber steigend. Es folgen Koneru (2613), Zhao (2567), Anna Muzychuk (2566), Dzagnidze (2546), Lagno (2543), Khotenashvili (2527), Kosteniuk (2527) und Cramling (2525) in den Top-10. Eva Moser rutscht mit 2425 knapp aus den Top-50. Im Team-Ranking der Top-10 Spieler liegt Österreich mit 2494 auf Rang 43 und bei den Damen mit 2149 auf Rang 37. Spitzenreiter bei den Damen ist China vor Russland und Georgien, in der offenen Klasse führt Russland vor der Ukraine und China. (wk, Logo: FIDE)
Die im Vorjahr begonnene monatliche Internet-Sendung des ÖSB mit Moderator Harald Schneider-Zinner und Trainingsmaterial der österreichischen Trainer wird 2014 fortgesetzt. In der ersten Sendung des neuen Jahres und der dritten insgesamt wird der steirische Landesjugendtrainer Gert Schnider über die Einschränkung der gegnerischen Figuren und seine Eindrücke bei der Jugend WM in den Vereinigten Arabischen Emiraten sprechen.