FIDE Events Commission tagte in Graz
Die FIDE Events Commission tagte in Vorbereitung für den 85. FIDE Kongress vom 20. bis 22. Februar in Graz. Vorsitzender der Kommission ist der frühere ECU Präsident Boris Kutin, der stets gute Kontakte mit Österreich gepflegt hat. Neu in der Kommission ist ÖSB Vizepräsident Robert Zsifkovits. Im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens mit Kurt Jungwirth wurde dem österreichischen Präsidenten von Theodoros Tsorbatzoglou, dem Sekretär der Kommission, in Anerkennung seines Lebenswerkes im Schach für FIDE und ECU ein Ehrenpreis mit dem Symbol der olympischen Flamme verliehen. (wk, Foto: FIDE)
Bericht bei der FIDE, FIDE

In der 4. Sendung von ChessBase TV Austria hat Moderator Harald Schneider-Zinner mit Eva Moser Österreichs beste Schachspielerin zu Gast. Moser hat zum Jahreswechsel ein GM-Turnier in Augsburg gewonnen und dabei ihre erste GM-Norm erzielt. Das Thema der Sendung ist ihre bei ChessBase erschienene Trainings-DVD „Phantasie statt Theorie: 1.d4 c5!“. Eva wird in dieser Sendung einen wichtigen Erfolg aus Augsburg mit dieser Eröffnung zeigen und ein paar interessante strukturelle Ideen dieser Eröffnung erklären.
Mentale Kompetenzen spielen im Schach eine wesentliche Rolle und man kann sie genau so verbessern wie schachlichen Fähigkeiten. Es gibt jedoch keine Untersuchung darüber, welche davon wichtig sind und wie sich SchachspielerInnen in diesen Kompetenzen vom Rest der Bevölkerung unterscheidet. Genauso spannend ist, ob es Besonderheiten und Unterschiede in den mentalen Kompetenzen zwischen männlichen und weiblichen Schachspielern gibt. Die Studie von Werner Schweitzer, dem Mentalcoach des österreichischen Nationalteams, soll diese Fragen untersuchen und vielleicht auch beantworten. In der Voruntersuchung wird zunächst die Bedeutung mentaler Kompetenzen erhoben. Die Beantwortung des Fragebogens dauert max. 10 min. In der Hauptuntersuchung werden genau diese mentalen Kompetenzen untersucht. Der Nutzen für die teilnehmenden SchachspielerInnen ist ein individuelles Feedback über Ihre eigenen mentalen Kompetenzen und einen Vergleich zu Spitzenspielern. Details dazu finden Sie am Ende der Voruntersuchung. Unter allen Teilnehmern werden interessante Preise verlost. (wk, Info/Text: Werner Schweitzer)
Am vergangenen Donnerstag hat Schachpräsident Kurt Jungwirth im Weißen Saal der Grazer Burg den Panathlon-Würdigungspreis bekommen. Festredner waren der steirische Landeshauptmann Franz Voves, Giacoma Santini (Präsident Panathlon International), Gerti Gaisbacher (Präsidentin Panathlon Graz) und Heinz Recla, der die Laudatio hielt. Panathlon ist eine internationale Organisation mit dem Ziel die Werte des Sports als Mittel zur Entfaltung und Bildung des Menschen zu verbreiten. Heute gehören 283 Clubs in 24 Ländern Europas zu dieser Vereinigung. In seiner Dankesrede zog Jungwirth den breiten Bogen von der Kultur zum Sport und zeigte eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten, wie die Leidenschaft zur Sache, die sich im "Müssen zum Tun" ausdrückt. Unter den Ehrengästen fanden sich neben zahlreicher steirischer Prominenz aus Kultur und Sport auch Österreichs Aushängeschilder Markus Ragger und Eva Moser sowie Staatsmeister Peter Schreiner und Seniorenmeister Georg Danner, die Jungwirth nicht versäumte vorzustellen verbunden mit dem Wunsch an den Landeshauptmann ein steirisches Schach-Jugend-Leistungszentrum zu ermöglichen. (wk, Screen-Shot: ORF Steiermark)