Olafsson in Reykjavik geehrt
Friðrik Ólafsson, Großmeister und von 1978 bis 1982 FIDE Präsident, wurde im Rahmen des Reykjavik Opens anlässlich seines 80. Geburtstages geehrt. Hochkarätige Gäste aus der Schachwelt waren FIDE-Präsident Kirsan Ilyumzhinov und ECU Präsident Zurab Azmajparashvili. Das Open findet vom 10. bis 18. März mit 274 Teilnehmern aus 37 Nationen statt. Die Nummer 1 der Setzliste ist Shakhriyar Mamedyarov (2756) vor David Navara (2736) und Pavel Eljanov (2727). Insgesamt sind 35 Großmeister dabei. Nach drei Runden führt der Holländer Erwin L´ami vor zwei jungen Norwegern. Lars Oskar Hauge und Aryan Tari sind beide noch U16. Punktegleich mit dem Trio sind weitere elf Spieler darunter Mamedyarov und Eljanov. Navara hat hingegen bereits ein Remis gegen den isländischen IM Jon Viktor Gunnarsson zulassen müssen. (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Evgeny Tomashevsky ist der strahlende Sieger des FIDE Grand Prix Turniers in Tiflis, dem dritten von vier im Zyklus 2014/2015. Tomashevsky führt vom Start weg das Feld an und gewinnt überlegen ungeschlagen mit 8 Punkten und eineinhalb Punkten Vorsprung auf Dmitry Jakovenko sowie zwei Punkten auf Teimour Radjabov. Beide bleiben wie Tomashevsky ungeschlagen. Dominguez Perez, Giri, Kasimdzhanov und Mamedyarov schaffen die 50% Marke, alle anderen bleiben darunter, wobei das Turnier vor allem für den Weltranglisten-Dritten Alexander Grischuk aber auch für Vachier-Lagrave, Peter Svidler und Dmitry Andreikin enttäuschend verläuft. Baadur Jobava wird nach seinen letzten katastrophalen Ergebnissen und einem Start mit 0,5/4 mit seinen fünf Punkten hingegen gut leben können. (wk, Foto: Turnierseite)
Evgeny Tomaschevsky steht beim Grand Prix Turnier in Tiflis nach acht von elf Runden knapp vor dem Sieg. Tomashevsky führt mit vier Siegen und vier Remisen mit einem Punkt Vorsprung auf Dmitry Jakovenko und eineinhalb auf Teimour Radjabov. Die ersten drei sind alle ungeschlagen. Die Elofavoriten Alexander Grischuk und Anish Giri liegen mit vier bzw. dreieinhalb Punkten nur im Mittelfeld. Schlecht ergeht es auch Peter Svidler und Dmitry Andreikin, die jeweils drei Niederlagen hinnehmen mussten und am Tabellenende liegen. Erfangen hat sich hingegen Baadur Jobava nach seinem katastrophalen Start mit einem Remis aus vier Partien. Gestern gelingt dem Georgier gegen Svidler sein dritter Sieg im Turnier. Nach diesem Zwischenspurt mit 3,5/4 liegt er bei 50%. Heute ist Ruhetag, die Schlussrunden folgen von Mittwoch bis Freitag. (wk, Foto: ChessBase)
Ein spannendes Finale bringt die Zürich Chess Challenge. Am Ende können sich vier der sechs Spieler als Sieger fühlen. Zum Auftakt gewann Aronian das Blitzturnier, in dem die Startnummern vergeben wurden. Anand ist mit 3,5 Punkten aus fünf Partien klarer Sieger des Hauptbewerbs im Standardschach. Den fünfrunden Schnellschachbewerb holt sich gestern Kramnik ebenfalls mit 3,5 Punkten. Die Gesamtwertung aus Standard- und Schnellschach gewinnt schließlich Nakamura in einer Armageddon Partie gegen einen punktegleichen Anand. "Leer" gehen nur Caruana und Karjakin aus. (wk, Foto: Turnierseite)
Viswanathan Anand stoppt gestern den Erfolgslauf von Hikaru Nakamura. Der Amerikaner gewann überzeugend das Gibraltar Open und legt auch in Zürich mit 2,5/3 ordentlich los. Doch gestern zeigte Anand seine alte Klasse. In einem Lf4 Damengambit, mit dem er auch bei der WM gegen Carlsen eine Partie überzeugend gewinnen konnte, schafft Anand eine Musterpartie und übernimmt damit von Nakamura die Führung im Turnier. Heute trifft Nakamura auf Aronian während Anand mit Schwarz gegen Karjakin spielt. In der dritten Partie stehen sich Caruana und Kramnik gegenüber. Kramnik liegt mit vier Remisen am dritten Platz während Caruana, Aronian und Karjakin bei 1,5 Punkten aus 4 Partien halten. Nach der heutigen Schlussrunde im Standardschach folgt morgen die "Rückrunde" im Schnellschach. (wk, Foto: Turnierseite)