ChessBase TV Austria - Montag 16:00 Uhr, mit Walter Kastner
Walter Kastner ist Generalsekretär des Österreichischen Schachbundes und sorgt hier seit vielen Jahren für ausgezeichnete strukturelle Bedingungen. In dieser Sendung setzt er sich (er ist auch Instruktor – B-Trainer) allerdings nicht mit organisatorischen Strukturen sondern rein schachlich auseinander. Das schachliche Verständnis entwickelt sich enorm mit dem Studium häufiger Bauernstrukturen. Das Thema der Sendung ist die Maroczy-Struktur. Ausgestrahlt wird die Sendung am Montag, dem 4. Juli ab 16:00 Uhr live auf www.schach.de (dort gibt es auch die Software zum Download) im Raum Übertragungen (dann den Reiter Partien wählen). Die erforderliche Software ist gratis erhältlich, die Sendung ist kostenfrei zu sehen, ein Gast-Zugang ist ausreichend. Wer die Sendung live verpasst findet sie später in unseren Archiven. Alle Sendungen werden auf www.schach.de (Raum: Premium Videos/Training/TV ChessBase Austria) und auf YouTube archiviert. (wk, Text: Harald Schneider-Zinner)
CBTV Austria Sendung 25 (Ausschreibung, PDF)
Infoseite ChessBase TV Austria (inklusive Archiv aller Sendungen)

"Das Schachspiel ist ihr Leben" titelte die Kleine Zeitung einen Artikel über Grete Katholnig anlässlich der Verleihung des Ehrenzeichens der Stadt Graz im Dezember 2007. Nun ist dies Vergangenheit. Grete Katholnig verstarb gestern im 82. Lebensjahr.
Markus Ragger druchbricht gestern beim Schach Finale der Bundesliga in Jenbach mit einem Sieg gegen den deutschen Großmeister Thomas Luther erstmals die Elo-Grenze von 2700, die als inoffizielle Schallmauer die engere Weltspitze vom Rest der Welt trennt. Als Draufgabe wird Ragger mit seinem Klub Maria Saal erstmals in der Vereinsgeschichte die Bundesliga gewinnen. Zwei Runden vor Schluss liegt Maria Saal vier Punkte vor Titelverteidiger Jenbach und kann praktisch nicht mehr eingeholt werden. Das Elosystem wurde 1959 vom Ungarn Arpad Elo entwickelt und spiegelt aufgrund der statistischen Auswertung bisheriger Turnierergebnisse genau die Spielstärke von Schachsportlern wider. Markus Ragger hatte sich 2015 in der Weltrangliste von Platz 101 auf den 50. Platz vorgekämpft und im Laufe des Jahres mehrmals an der magischen Grenze von 2700 gekratzt, konnte sie aber nie überspringen. Beim ersten Grendke Schach Open in Karlsruhe zeigte sich Österreichs Nummer Eins vorige Woche groß in Form, kämpfte mit um den Sieg und belegte nach neun Runden den siebenten Platz unter 566 Teilnehmern. Direkt aus Karlsruhe kam Ragger zum Finale der österreichischen Bundesliga nach Jenbach, wo von Donnerstag bis Samstag die Runden neun bis elf gespielt werden. Ragger führt in der Saison 2015/2016 seinen Klub Maria zum ersten Meistertitel in der Geschichte. Nach dem gestrigen 5,5:0,5 Kantersieg gegen Absam können die Kärntner die Sektkorken schon knallen lassen. Titelverteidiger Jenbach ist vier Punkte zurück und könnte Maria Saal selbst mit zwei 6:0 Siegen nur noch theoretisch einholen. Als Draufgabe sprengt Ragger in der täglich aktualisierten "Live-Rating-Liste" erstmals die 2700 Elogrenze. (wk)
Valentin Dragnev und Christoph Menezes haben beim der FIDE Präsidiumssitzung im Rahmen des Kandidatenturniers in Moskau den Titel eines Internationalen Meisters verliehen bekommen. Beide kommen aus der Jugendarbeit des Wiener Landesverbandes und sind zudem im Jugendkader des ÖSB groß geworden. Beide sind auch im aktuellen Projekt "Batumi 2018" dabei und werden Österreich voraussichtlich beim Mitropacup 2016 in Prag vertreten. Zudem hat Österreich mit Christian Huber einen neuen Internationalen Schiedsrichter. Wir gratulieren den neuen Titelträgern herzlich. (wk)