World Cup - Ragger trifft auf Ivan Popov
Vom 10. August bis 3. September findet in Tromsö der World Cup 2013 statt. Topgesetzt im 128 Teilnehmer großen Feld sind Aronian, Caruana, Kramnik und Grischuk. Geht es nach der Papierform treffen im Semifinale Aronian auf Grischuk und Caruana auf Kramnik. In der Regel wird bei diesem K.O. Turnier die Papierform aber oft auf den Kopf gestellt. Markus Ragger hat sich bei der EM 2013 in Legnica zum zweiten Mal für den World Cup qualifiziert und trifft in der ersten Runde auf den Russen Ivan Popov (2644). Ragger ist mit seiner aktuellen Elozahl von 2680 leichter Favorit. In der nächsten Runde wäre mit Vitiugov ein weiterer Russe zu erwarten. Der World Cup wird auf der Turnierseite Live übertragen und Live kommentiert. Das Kommentatorteam der Runden 1 bis 4 sind Lawrence Trent und Susan Polgar, die Runden 5 bis 7 kommentieren Dirk Jan ten Geuzendam und Nigel Short. (wk, Foto: Turnierwebsite)
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Vom 26. Juli bis 4. August findet im Schauspielhaus in Dortmund das Sparkassen-Chess-Meeting 2013 statt. Die Stars der Veranstaltung sind Fabiano Caruana und der Seriensieger von Dortmund, Vladimir Kramnik. Insgesamt treffen sechs "Ausländer" auf das deutsche Nationalteam: Arkadij Naiditsch, Daniel Fridman, Georg Meier und Igor Khenkin. Nach vier Runden führen Adams und Kramnik mit drei Punkte vor Wang (2,5) das Feld an. Kramnik gewinnt gegen den Chinesen Hao Wang und gestern gegen Meier. Adams war gegen Caruana ud Andreikin erfolgreich. Caruana übersprang mit einem Auftaktsieg gegen Andreikin kurzfristig die 2800-Marke, verliert dann aber gegen Adams und Naiditsch. Eine Live-Übertragung gibt es auf der Turnierseite und auf
Alexandra Kosteniuk schrieb in der Schweiz Schachgeschichte. Als erste Frau gewann die russisch-schweizer Doppelbürgerin die Schweizer Einzelmeisterschaft in Grächen (10.-19. Juli). Miezis und Bauer erzielten zwar einen halben Punkt mehr als die frühere Weltmeisterin, sind aber als Nicht-Schweizer nicht titelberechtigt. Kosteniuk holte sich den Titel nach Stichkampf und gewann naturgemäß auch den Einzeltitel. (wk, Text/Bild: ChessBase)
Spannend verläuft die Schlussrunde des FIDE Grand Prix Turniers in Peking. Trotz einer Niederlage in der Vorschlussrunde sichert sich der regierende Schnellschach Weltmeister Shakhriyar Mamedyarov mit einem Remis gegen Boris Gelfand den Sieg, da Alexander Grischuk sein Schicksal teilt und die gleichen Ergebnisse erzielt. Wichtiger als dieser Einzelsieg ist aber der Kampf um die Gesamtwertung, den der Bulgare Veselin Topalov für sich entscheidet. Topalov gewinnt in der Schlussrunde gegen Morozevich, erreicht damit noch den dritten Rang und weitere 100 Punkte. Damit steht Topalov mit 410 Punkten vor dem letzten Turnier dieser Serie bereits als Gesamtsieger fest und hat als solcher einen Fixplatz im nächsten Kandidatenturnier. Mamedyarov liegt mit 390 Punkten auf dem zweiten Rang und hat gute Chancen auf das zweite Ticket für die nächste WM-Stufe. Lediglich Grischuk oder Caruana könnten ihn noch einholen. Beide brauchen dafür aber im letzten Turnier einen ungeteilten Sieg. (wk, Foto: Turnierseite)
Fünf Weißsiege gibt es in der siebenten Runde des FIDE Grand Prix in Peking. Alexander Grischuk und Shakhriyar Mamedyarov festigen mit Siegen gegen Yue Wang und Veselin Topalov ihre Führung. Der Abstand zu den Verfolgern beträgt nun bereits einen ganzen Punkt. Gut lachen hatte Hao Wang gegen Anish Giri. Giri vergreift sich bereits in der Eröffnung und geht im gegnerischen Opferangriff in 22 Zügen unter. Weniger zum Lachen zumute dürfte hingegen Sergey Karjakin sein. Nach seinem Taumstart mit 3/3 gewinnt er keine Partie mehr und verliert nun gegen Leko nach einem Versehen in ausgeglichener Stellung die Zweite in Folge. Vassily Ivanchuk hat seinen Formkrise abgeschüttelt. Ein zweiter Sieg gegen Morozevich lässt ihn nun mit Leko und Karjakin den dritten Rangi teilen. Aktuell läuft die achte Runde, morgen folgt ein Ruhetagl (wk, Foto: Turnierseite)