Fritz Knapp ist der Kärntner des Tages
In New York verteidigt der 26-jährige Norweger Magnus Carlsen gerade die Schachkrone im Weltmeisterschaftsduell gegen den gleichaltrigen Russen Sergej Karjakin. Gleichzeitig kämpfen an diesem Wochenende in St. Veit die besten Jugendspieler Österreichs um den Staatsmeistertitel im Schnell- und Blitzschach sowie um die Mannschaftsmeisterschaft. Auch die diversen Einzelmeisterschaften in den Alterskategorien U8 bis U18 finden – übers Jahr verteilt – in St. Veit statt. „Wie Schachfunktionäre aus dem ganzen Land sagen, ist St. Veit die Schachhauptstadt Österreichs“, lacht Fritz Knapp. Als Präsident des Kärntner Schachverbands und des St. Veiter Schachvereins ist der 49-Jährige Organisator dieser Bewerbe. „Wir veranstalten diese Turniere bereits zum dritten Mal und haben den Zuschlag für die nächsten beiden Jahre in der Tasche“, sagt Fritz Knapp. „Mittlerweile bewirbt sich gar kein anderes Bundesland mehr. Weil es allen bei uns gefällt und weil alles passt“, sagt er nicht ohne Stolz. Damit ist Knapp heute in der Kleinen Zeitung Online der Kärntner des Tages. Wir gratulieren!! (wk, Foto/Text: Kleine Zeitung Online)
Bericht in der Kleinen Zeitung Online

Wer von uns hat die Erfahrung denn noch nicht gemacht? Man steht gegen einen starken Spieler – vielleicht sogar gegen einen Großmeister – hervorragend, aber dann beginnt er zäh zu werden und sich mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Diese Fähigkeit ist ein wesentliches Merkmal eines richtig guten Spielers – und sie ist trainierbar! Felix Blohberger ist Österreichs zweitjüngster FIDE-Meister (14 Jahre). Bei der Jugend-WM hat er es als einer der ganz wenigen westeuropäischen Spieler in die Top-10 geschafft. Ausschlaggebend war unter anderem eine fantastische Rettung in der Vorschlussrunde. Blohberger ist morgen Gast bei Harald Schneider-Zinner. Gezeigt werden Techniken der Verteidigung und wundersame Rettungszüge.
Der 1. Schachklub Ottakring wurde gestern am Abend bei der Cristal-Gala der Österreichischen Bundessportorganisation als "Top-Sportverein" des Jahres ausgezeichnet. In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Sport und Politik - allen voran Innenminister Sobotka, der neue BSO Präsident Hundstorfer, ÖOC Präsident Karl Stoss, der steirische Landeshauptmann Schützenhofer - und 400 geladenen Gästen übernahm Harald Schneider-Zinner, er ist Obmann des Vereins, begleitet von Nikola Mayrhuber und Adam Steiner im feierlichen Rahmen des Lotto Studios Kristall und Urkunde. Vom ÖSB konnten sich Präsident Jungwirth, Wiens Präsident Christian Hursky und Generalsekretär Walter Kastner gleich vor Ort mitfreuen. Besonders an diesem Preis ist, dass er über ein Online-Voting vergeben wird. Er gebührt in erster Linie natürlich dem SK Ottakring für seine hervorragende Vereinsarbeit und seine gute Vernetzung, er ist aber zudem stellvertretend eine Auszeichnung für den gesamten Schachsport. Allen Unterstützern des Votings sei daher ganz besonders gedankt. Eine solche Präsenz in der Sportfamilie ist wichtig für weitere Aktivitäten. (wk, Foto: Adam Steiner)