ÖSB: Anmeldung für Spielberechtigungen neu geregelt
Der ÖSB hat in seiner Vorstandssitzung am 2. Juni 2018 in St. Kanzian, aus rechtlichen Gründen (DSGVO), die Anmeldung für die Vergaben einer ÖSB-Spielberechtigung bzw. einer FIDE-Identnummer neu geregelt. Im Wesentlichen geht es darum, dass Spieler aktiv ihre Anmeldung und die Kenntnisnahme der Datenschutzbestimmungen mit ihrer Unterschrift bestätigen müssen. Zudem wird ein Identitätsnachweis (z.B.: Kopie eines Reisepasses) gefordert, weil die Feststellung der Nationalität für die Vergabe der Spielberechtigungen notwendig ist.
Der ÖSB hat den Landesverbänden für Anmeldungen und Ummeldungen entsprechende Formulare zur Verfügung gestellt, die untenstehend zum Download angeboten sind. Sie finden sich zudem auf der Downloadseite des ÖSB und jener der Technischen Kommission. Jedes Formular steht in drei Varianten zur Verfügung, von denen wahlweise zwei digital (PDF oder Word) und ein drittes händisch ausfüllbar sind. Ein SCAN oder FOTO dieses Formulars ist im Format JPEG mit der Anmeldung zu übermitteln. Diese Formulare werden online archiviert. Alle Kopien für einen Identitätnachweis oder den Nachweis eines zweijährigen Aufenthalts in Österreich (nur FIDE-ID für Ausländer) werden geprüft und sofort gelöscht. Lediglich die Passnummer und der Gültigkeitszeitraum werden am Formular vermerkt. Im Rahmen dieses Gültigkeitszeitraumes ist bei Ummeldungen kein weiterer Nachweis der Identität notwendig. Abmeldungen können von den Landesverbänden auch formlos durchgeführt werden, es empfiehlt sich aber eine Unterschrift des abgemeldeten Spielers einzufordern.
Anmeldungen für eine ÖSB Spielerechtigung sind an den jeweiligen Meldereferenten des betroffenen Landesverbandes zu richten zu dem der neue Verein gehört. Die Kontaktdaten finden sich auf der Website des jeweiligen Landesverbandes.
Die FIDE-Identnummern werden vom Rating Officer des ÖSB vergeben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (wk)
Meldeformular ÖSB: Word, PDF, PDF (zum händischen Ausfüllen)
Formular FIDE-ID: Word, PDF, PDF (zum händischen Ausfüllen)
Information zu den Formularen

Seit 1. Juli 2017 sind die neuen FIDE Schachregeln in Kraft. Die Technische Kommission des ÖSB stellt nun alle Änderungen übersichtlich im Überblick in Deutsch zur Verfügung. (wk)
In der FIDE Weltrangliste vom 1. Jänner 2018 liegt Österreich mit einem Eloschnitt von 2496 seiner Top-10 Spieler am 42. Platz von 177 Nationen. In der Frauenwertung ist es mit 2168 der 36. Platz unter 144 Nationen. Allerdings ist Eva Moser derzeit nicht aktiv, mit ihr wäre es ein Platz in den Top-30. So sind die besten zehn Spielerinnen Theissl-Pokorna (2320), Ragger (geb. Kopinits, 2298), Teuschler (2202), Newrkla (2168), Exler (2160), Novkovic (2128), Schnegg (2118), Fröwis (2095) und Mayrhuber (2092). 16 Spielerinnen haben eine Elozahl über 2000. In der offenen Klasse liegt Markus Ragger mit 2659 am 88. Platz der Weltrangliste. In den Top-10 sind weiters Shengelia (2549), Diermair mit einen Karrierehoch von 2511, Kindermann (2499), Stanec (2468), Dragnev (2466), Schreiner (2457). Atlas (2451), Baumegger (2451) und Kreisl (2422). Insgesamt 22 Spieler haben eine Elozahl über 2400. Dragnev liegt in der U20 Weltrangliste in den Top-100. An der Spitze führt Magnus Carlsen (2834) vor Caruana (2811) und Mamedyarov (2804). Carlsen führt auch im Schnellschach mit 2880 und 54 Punkten Respektabstand auf Dominguez Perez sowie im Blitzschach mit 2965 und fast 100 Punkten Vorsprung auf Karjakin. Beste Frau ist Yifan Hou mit 2680 vor Wenjung Ju (2572) und Anna Muzychuk (2571). Die Chinesinnen haben mit Hou, Ju, Lei und Tan vier Spielerinnen in den Top-10. Russland und die Ukraine je zwei. Die österreichischen Elozahlen wurden pünktlich zum Jahreswechsel von Heinz Herzog ebenfalls online gestellt. (wk, Logo: FIDE)