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In einem der stärksten Turniere in diesem Jahr trifft Weltmeister Viswanathan Anand (Indien) auf den früheren Weltmeister Vladimir Kramnik (Russland) und auf seinen letztjährigen Herausforderer Boris Gelfand (Israel) sowie den aufstrebenden Fabiano Caruana (Italien). Vom 28. Februar bis 1. März (26. Februar ist Ruhetag) werden sie im Hotel Savoy, Zürich-Paradeplatz, ein doppelrundiges Turnier spielen. 60 Jahre nach dem epischen Kandidaten Turnier wird Zürich wieder Schauplatz eines Aufeinandertreffens der führenden Schachmeister sein. Für Kramnik und Gelfand ist dies die letzte Gelegenheit ihre Stärke zu testen bevor dem Kandidaten Turnier in London, wo der Herausforderer von Viswanathan Anand im Kampf um die Schachkrone erkürt wird. Organisator ist die Schachgesellschaft Zürich. Live-Partien gibt es auf Schach.de bei ChessBase an jedem Turniertag ab 15.00 Uhr. (wk, Text/Foto: Schachgesellschaft Zürich)
Website Schachgesellschaft Zürich

In Island hat Schach einen hohen Stellenwert. Erinnert sei an den legendären WM-Kampf zwischen Fischer und Spassky oder an den ehemaligen FIDE Präsidenten GM Fridrik Olafsson (Foto links). Vom 19. bis 27. Februar findet heuer ein starkbesetztes Open statt. Nummer 1 der Setzliste ist Anish Giri vor Vachier-Lagrave, Navara, Cheparinov und weiteren 31 Großmeistern. Insgesamt sind 227 Spieler/innen aus 37 Ländern am Start, darunter auch eine österreichische Delegation. Den besten Start erwischte Andreas Diermair mit 2,5/3 und einem Remis gegen GM Nils Grandelius (2566). Peter Schreiner und Lukas Handler starten mit jeweils 2/3 und Niederlagen gegen Großmeister der gehobenen 2600-er Kategorie. Katharina Newrkla hält bei derzeit bei 50% der mmöglichen Punkte. Mit dabei sind auch Alexander Newrkla und Kiaras Pretterhofer. Einen guten Auftakt erwischt die 78-jährige Schachlegende Olafsson mit 2/3 darunter ein Remis gegen Navara. (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Station beim Vienna Mind Sports Festival machte Oleg Korneev auf der Durchreise von Deutschland in die Ukraine und gewann in zwei der drei ausgespielten Schachdisziplinen den ersten Preis. Im Schnellschach verwies der favorisierte Russe seinen GM-Kollegen Krisztian Szabo und den polnischen FM Mateusz Kuziola auf die Plätze, im Fischerschach (Chess 960) hielt er den aus Lienz angereisten Rainer Buhmann auf Abstand. Dafür hielt sich der seit kurzem in Graz lebende Deutsche im abschließenden Blitz schadlos vor David Shengelia und Korneev. Dass nicht alles Geld an die Großmeister ging, lag an den Preisen für den jeweils Besten der unteren Ratinghälfte. Zweimal holte ihn sich Dragan Antic, beim Fischerschach kam der in Wien lebende Ukrainer Dmytro Lytvynets zu Ehren. (wk, Text: Stefan Löffler)
Ergebnisse bei Chess-Results: Schnellschach, Blitzschach, Chess-960

Zwei Runden vor Schluss hatte der Italiener Fabiano Caruana nach einem Schwarzsieg gegen Arkadij Naiditsch mit einem Punkt Vorsprung beste Chancen auf den Turniersieg beim beim Grenke Chess Classic GM-Turnier in Baden-Baden. Aber dann verpasst Caruana es den Sieg heimzuspielen. Er verliert in der 9. Runde mit Weiß gegen Adams sein erste und einzige Partie und muss Viswanathan Anand nach einem schönen Sieg gegen Daniel Friedman gleichziehen lassen. Die Schlussrunde dreht das Turnier dann gänzlich zugunsten des Weltmeisters. Anand fügt Deutschlands Vorkämpfer Naiditsch, er war toll in das Turnier gestartet, die dritte Niederlage in Serie zu. Gleichzeitig kommt Caruana gegen Fridman über eine Remis nicht hinaus. Damit ist Anand mit 6,5 Punkten aus 10 Partien ungeschlagen alleiniger Turniersieger vor Caruana (6) sowie Adams und Meier (je 5). Naiditsch remisiert nur zwei Partien, verhaut aber nach gutem Start das Finale total und kann gerade noch Rang 5 vor Fridman retten.    (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite

Ein neues Großmeisterturnier wurde in Deutschland in Baden-Baden ins Leben gerufen, das 1. Grenke Chess Classic. Am Start sind Weltmeister Anand, die Eloriesen Caruana und Adams sowie die drei deutschen Vorkämpfer Naiditsch, Fridman und Meier, alle Mitglieder des regierenden Mannschaftseuropameisters. Nach vier Runden führt Caruana mit Siegen gegen Naiditsch und Meier vor Naiditsch, der seinerseits Adams und Meier bezwingen konnte. Den anderen vier Spielern gelang noch kein Sieg, Anand und Fridman sind zumindest ohne Niederlage und halten Rang 3+4 mit 50%.  (wk, Foto: ChessBase)
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