Österreichischer Schachbund

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Raggers Superwochenende

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100207_raggerIn einer Traumform agiert Österreichs Nummer 1 Markus Ragger an diesem Wochenende in der deutschen Bundesliga. In Diensten des SG Solingen gewinnt der Kärntner gegen Petar Popovic, Dan Ovidiu Rat und Falko Bindrich gleich dreimal, wobei er Bindrich mit Schwarz sogar eine slawische Abtauschvariante abnimmt. Ragger trägt damit wesentlich zu den Siegen Solingens gegen SC Remagen (5,5:2,5), Trier (6,5:1,5) und vor allem Eppingen (4,5:3,5) bei. Solingen arbeitet sich vor Bremen auf Rang 2 vor und ist nun erster Verfolger der Startruppe aus Baden-Baden, das auch ohne Anand, Carlsen, Shirov und Svidler zu drei hohen Siegen kommt. (wk)
Schach Bundesliga (GER)
 

Adams, Sieger unter Siegern in Gibraltar

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Neun Spieler beenden das starkbesetzte Open in Gibraltar mit 7,5 Punkten aus 10 Partien als punktegleiche Sieger. Die Reihung nach Feinwertung lautet: Gustafsson (GER), Adams (ENG), Vallejo Pons (ESP), Sandipan (IND), Kamsky (USA), Bacrot (FRA), Movsesian (SVK), Geetha Narayanan (IND) und Lenderman (USA). Allerdings wird der erste Preis des Gibtelecom Masters ungeteilt vergeben, daher war zur Ermittlung des Siegers ein Stichkampf mit Schnellpartie-Bedenkzeit vonnöten. Hier erweist sich der Engländer Michael Adams mit einem Finalsieg gegen den Spanier Francisco Vallejo Pons als Sieger unter Siegern, hatte aber im Semifinale gegen Deutschlands Jan Gustafsson das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. (wk, Foto: ChessBase)
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JFV - Abschlussbericht

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In unserem Abschlussbericht über den "Jugendfreundlichsten Verein 2008" kommen ATSV Ranshofen, Spg. Feldbach/Kirchberg, SK Niederabsdorf, die Grazer Schachfreunde und Raika Rapid Feffernitz zum Zug. Im Special gibt es zu jedem Verein einen auführlichen Bericht oder im Falle von Ranshofen eine Präsentation. Insgesamt haben sich 17 Vereine am Bewerb beteiligt. Erinnert sei, dass JSV Mühlviertel und WSV ATSV Ranshofen den Sieg teilen, der Jugendschachklub Landegg auf Rang 3 gelandet ist. Ein großer Dank geht an Projektleiter Harald Schneider-Zinner und an sein Team mit Petra Fahrner und Andreas Kuthan, die viele Stunden mit der Organisation und Auswertung zugebracht haben. (wk)
Special Jugendfreundlichster Verein 2008
www.schachtrainer.at (Website von Harald Schneider-Zinner) 
 

Wochenende der 2. Bundesligen

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Am Superwochende der 2. Bundesligen legt im Westen Wüstenrot Inter Salzburg den Grundstein für einen Aufstieg in die Bundesliga. Zwei Siege gegen Jenbach und Hauptkonkurrent Absam lassen den Vorsprung auf vier Punkte anwachsen. In der Mitte sind noch fünf Runden zu spielen, den Meistertitel werden sich aber SV Signum Siebdruck St. Veit/Glan und Straßenbahn Graz unter sich ausmachen. Die Kärntner sind weiter ohne Punkteverlust, die Grazer lassen gegen Gleisdorf einen ersten liegen. Knapper ist die Situation im Osten. Zwar liegen ASVÖ VHS Pöchlarn und Date Technology Eichgraben mit je 10 Punkten aus 6 Runden in Führung, aber der Abstand auf die Verfolger ist noch nicht so deutlich. Spannend bleiben freilich alle drei Ligen, denn an den unteren Enden der Tabellen geht es denbar knapp zu, Prognosen über Absteiger wären rein willkürlich. Nur Pöchlarn hat, bisher punktelos, extrem schlechte Karten. (wk)
Ergebnisse: 2. Bundesliga West, Mitte, Ost
 

Corus - Carlsen alleiniger Sieger

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Der Schachsport scheint seinen neuen Superhelden zu haben. Magnus Carlsen rechtfertigt seine frischerworbene Nummer 1 der Weltrangliste mit einem Sieg beim Super-GM Turnier in Wijk aan Zee. Dabei kann den Norwerger auch eine Niederlage gegen Kramnik oder eine schlechte Partie in der Schlussrunde nicht stoppen. In einem Springerendspiel gegen Caruana zieht Carlsen alle Verteigungsregister und sichert sich den alleinigen Sieg, weil Shirov gegen Dominguez nach einer brillanten Partie in Zeitnot im falschen Moment dem Remis zustimmt. Am Brett hatte der Lette eine forcierte Gewinnstellung. Kramnik verpasst seine Chance gegen Karjakin, muss mit Weiß rasch die Notbremse ziehen um Stellungsnachteil zu vermeiden. Anand bleibt als einziger Spieler ungeschlagen und landet hinter Carlsen, Shirov und Kramnik auf Rang 4. Es folgen Karjakin und Iwantschuk vor Nakamura, Leko und Dominguez, die 50% der möglichen Punkte schaffen. Die Holländer Van Wely, Tiviakov und Smeets zieren das Tabellenende. In der B-Gruppe gewinnt Giris und wird damit nächstes Jahr mit der Weltspitze spielen. Das C-Turnier wird eine Beute des Chinesen Li Chao. (wk, Foto: ChessBase)
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