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181024 IOMEin Großteil der Weltklasse spielt derzeit beim Masters Open in Isle of Man. Angelockt hat die 75 Großmeister unter den 165 Teilnehmern wohl ein beachtlicher Preisfonds, allein der erste Platz ist mit 50.000 Pfund dotiert. Nach vier Runden sind nur noch Hao Wang und Arkadij Naiditsch ohne Punkteverlust. Maxime Vachier-Lagrave führt nach einem Remis gegen Jeffery Xiong eine Gruppe von sieben Spielern mit je dreieinhalb Punkten an. In der deutlich größeren Gruppe der Spieler mt drei Punkten finden sich mit Aronian, Giri, Kramnik, So, Anand, Grischuk, Nakamura und Karjakin gleich acht Spieler der Top-10 der Setzliste. Die fünfte Runde folgt heute um 14:30 Uhr Ortszeit (15:30 MEZ). Sie wird auf der Turnierseite live übertragen und kommentiert. (wk, Foto: John Saunders)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

180916 stlouis 960Im Champions Showdown in St. Louis besiegt Veselin Topalov im Duell der Ex-Weltmeister Garry Kasparov relativ deutlich mit 14,5:11,5. Gespielt wurden im Schach 960, hier wird die Grundstellung vor der Partie ausgelost, sechs Partien im Schnellschach und vierzehn Partien im Blitzschach. Topalov verdankt seinen Sieg dem besseren Ergebnis im Schnellschach, wo er drei Partien gewinnen konnte und nur eine verloren hat. Da die Partien im Schnellschach doppelt zählen, fiel der Sieg optisch deutlich aus. Im Blitz hatte hingegen Kasparov knapp die Nase vorne. Dem besseren Ergebnis im Schnellschach verdankt auch Hikaru Nakamura ein 14:12 gegen Peter Svidler. Hier wäre das Ergebnis ohne doppelte Punkte ein 10:10 gewesen. Klare Siege feiern Maxime Vachier-Lagrave gegen Sam Shankland und Levon Aronian gegen Leinier Dominguez mit jeweils 17,5:8,5. Deutlich fällt das 14,5:11,5 von Wesley So gegen Anish Giri aus. Immerhin konnte Giri nach ganz schlechtem Start mit einem guten Finale die Niederlage in Grenzen halten. (wk, Foto: Turnierseite)
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1809112 schreinerVom 1. bis 8. September fand in Triest ein Schachfestival mit 62 Spielern und zwei Spielerinnen im Open statt. Nach neun gewinnen der Ukrainer Andrey Sumets und der Russe Vladimir Burmakin mut jeweils sieben Punkten vor dem Italiener Sabino Brunello mit sechseinhalb. Elofavorit Sergej Tiviakov führt mit sechs Punkten am vierten Platz eine Gruppe von zehn Spielern an zu der auch Österreichs Nationalspieler Peter Schreiner zählt. Der in Wien lebende Steirer erzielt dabei eine Performance von 2536 und bliebt mit drei Siegen und sechs Unentschieden ungeschlagen. Österreichs Neo-GM Andreas Diermair spielt sieben Runden um den Sieg mit, vergibt aber in den Schlussrunden mit Niederlagen gegen Gukesh und Stocek seine Chancen. Für beide war es ein letztes Aufwärmen für die Schach Olympiade in Batumi, die am 24. September beginnt. (wk)
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1809112 stlouis 960Vom 11.-14. September findet in St. Louis kurz nach dem Sinquefield Cup ein Champions Showdown im Format 960 statt, bei dem die Grundstellung der Partie aus 960 Möglichkeiten gelost wird. Gespielt werden Zweikämpfe über 20 Partien, sechs davon im Schnellschach und 14 im Blitzschach. Die Punkte im Schnellschach zählen doppelt. Der Star der Veranstaltung ist Garry Kasparov, wohl die Schachlegende schlechthin. Er liegt nach zwei Partien im Schnellschach und zwei im Blitzschach gegen Veselin Topalov, einen anderen Ex-Weltmeister, mit 2,5:3,5 zurück. Topalov gewann die zweite "schnelle" Partie, Kaspaov konnte die zweite Blitzpartie für sich entscheiden. Die weiteren Zwischenstände: Peter Svidler gegen Hikaru Nakamura 2,5:3,5, Wesley so gegen Anish Giri 4,5:1,5, Maxime Vachier-Lagrave gegen Sam Shankland 4:2 und Leinier Dominguez gegen Levon Aronian 2,5:3,5. Der zweite Spieltag beginnt heute um 20:00 Uhr MEZ. Die Partien werden auf der Turnierseite live übertragen und kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
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180905 HorvathDominik Horvath hat vom 17. bis 26. August an einem GM-Turnier in Budapest teilgenommen und einen hervorragenden 2. Platz erzielt. Der Burgenländer startet mit vier Remisen gegen Ivan Farago (2379), Anita Gara (2369), Miklos Nemeth (2470) und Balazs Csonka (2450), alle aus Ungarn. Dabei trauert er vor allem gegen Farago einem ganzen Punkt nach. Einem Sieg gegen den Inder Nagpal Vardan (2450) folgt ein fünftes Remis gegen Robert Torma (2457), einen weiteren Ungarn. Danach bringt ein Doppelschlag gegen den Rumänen Levente Vajda (2558) und den Kanadier Raja Panjwani (2459) sogar die Chance auf eine GM-Norm. Dafür hätte Horvath in der Schlussrunde gegen seinen ungarischen Namensvetter Adam (2481) mit Schwarz gewinnen müssen. Das gelingt nicht, auch die sechste Partie gegen einen Ungarn endet mit einer Punkteteilung. Die Norm wird um einen halben Punkt verpasst, mit einer Performance von 2578 tastet sich Österreichs "Meister von morgen" aber langsam an seine erste GM-Norm heran. Im Turnier belegt Hovath ungeschlagen mit sechs Punkten hinter Robert Toma den zweiten Platz und lässt damit die GM´s Adam Horvath, Levente und Farago hinter sich. Burgenlands Krone widmete Horvath aus diesem Anlass den Artikel "Ein Sommer am Schachbrett". (wk)
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