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180702 menezesDem Wiener Christoph Menezes gelang beim Open in Teplice, Tschechien, vor kurzem seine erste GM-Norm. Menezes erwischt mit drei Siegen einen Traumstart in das Turnier. Insbesondere der Sieg gegen GM Jiri Stocek in der dritten Runde legt den Grundstein zum Erfolg. In den Runden vier bis acht bleibt Menezes gegen stärkste Gegnerschaft ungeschlagen, aber auch ohne weiteren Sieg. In der Schlussrunde musste daher ein ganzer Punkt her um die Norm zu erreichen. Menezes behält die Nerven, gewinnt gegen Dinara Saduakassova (2491) aus Kasachstan und darf sich über die erzielte GM-Norm freuen. In der Endtabelle landet der als Nummer 28 gesetzte Wiener mit sechseinhalb Punkten am achten Platz. Der Sieg geht an die Russen Evgeny Romanov und Evgeny Vorobiov, die wie der Türke Dastan, der Ungar Erdos und der Slowake Repka sieben Punkte erreichen.  (wk)
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180701 pulaDas auch bei Österreichern sehr beliebte Open in Pula dominieren heuer englische Spieler. Insgesamt beenden sechs Spieler das Turnier mit sieben Punkten aus neun Runden. Nach Feinwertung gewinnt der englische IM Ravi Haria vor dem polischen IM Szymon Gumularz (U18) und seinem Landsmann Daniel Howard Fernandez. Die Kroaten müssen sich durch Ante Saric, Robert Loncar und Nenad Fercec mit den Plätzen vier bis sechs begnügen. Bester Österreicher wird Gert Schnider in der Gruppe der Spieler mit 6,5 Punkten am 18. Platz. Zwei Niederlagen in den Runden vier und sechs werfen ihn aus dem Kampf um den Sieg. Michael Pichler und Matthias Heindl landen in der Guppe der Spieler mit sechs Punkten. Vom Damen-Nationalkader gelingen Julia Novkovic gut 5,5 Punkte, während Barbara Teuschler mit fünf unter iherer Erwartung bleibt. Insgesamt waren 196 Spieler aus 22 Nationen am Start, darunter 34 aus Österreich. (wk, Foto: Turnierseite)
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180630 legendenIm Rahmen eines internationalen Schachfestivals in Girona, Spanien, findet ein Turnier der Legenden mit Ex-Weltmeister Anatoly Karpov, Ljubomir Ljubojevic, Anatoli Vaisser und Eugenio Torre statt. Gespielt werden sechs Runden Schnellschach und 12 Runden Blitzschach. Nach dem Schnellschach führt Vaisser mit 4,5 Punkten vor Karpov (4). Ljubojevic (2,5) und Torre (1) sind schon etwas abgehängt. In den zwölf  Blitzrunden erzielen Karpov mit 8,5 Punkten das beste Ergebnis vor Vaisser mit 7,5. Ljubojevic folgt mit drei Punkten und Torre ist mit drei erneut das Schlusslicht. (wk, Foto: Turnierseite)
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180625 GCT blitzHikaru Nakamura holt sich in der zweiten Station der Grand Chess Tour den Gesamtsieg und das erste Preisgeld in Höhe von 37.500 Dollar. Dabei kam der Amerikaner erst am letzten Tag auf die Überholspur. Nach den neun Partien im Schnellschach, hier zählen die Punkte doppelt, hatte noch Wesley So mit 12 Punkten geführt, gefolgt von Nakamura und Karjakin, die beide für ihre Blitzstärke bekannt sind. Am ersten Blitztag startet Karjakin mit 5,5/6 sensationell, übernimmt die Führung und scheint dem Feld zu enteilen. Doch dann schmilzt der Vorsprung mit Niederlagen gegen Vachier-Lagrave und Mamedyarov. Nakamura kommt auf einen Punkt heran. Die Entscheidung um den Gesamtsieg wird vertagt. Am zweiten Blitztag trumpft Nakamura mit 6,5 Punkten auf, während Karjakin nur 50% der Punkte schafft. Die Blitzwertung geht damit mit 12 Punkten ebenso an Nakamura wie der Gesamtsieg mit 23 Punkten. In der Blitzwertung folgen Karjakin und Vachier-Lagrave mit je 10,5 Punken, in der Gesamtwertung von "Rapid & Blitz" Karjakin (21,5) und So (21). In der Grand Chess Tour führt So vor den Turnieren in St. Louis, sie werden vom 10.-28. August ausgetragen, mit 21 Punkten vor Nakamura (20) und Karjakin (19). Chancen auf den Toursieg haben auch noch Vachier-Lagrave (15) und Aronian (13). Grischuk (9), Anand (8), Mamedyarov (7) und Caruana (4) liegen wohl bereits zu weit zurück. (wk, Foto: Turnierseite)
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180622 GCT rapidDer Amerikaner Wesley So zeigt sich auch bei der zweiten Station der Grand Chess Tour in Paris im Schnellschach von der besten Seite und führt, wie schon zuvor in Leuven, nach den neun Schnellschachpartien das Feld an. So holt mit vier Siegen und vier Remisen bei einer Niederlage mit 12 Punkten vor Hikaru Nakamura und Sergey Karjakin (je 11) sowie Maxime Vachier-Lagrave, Vishy Anand und Levon Aronian (je 9). Es folgt Caruana mit acht Punkten, während Kramnik, Mamedyarov und Grischuk die rote Laternen teilen. Allerdings ist der Vorsprung von So zur Halbzeit deutlich geringer als er es in Leuven war, wo er drei Punkte voran lag. In der Stadt des Eiffelturms sitzen ihm die Blitzspezialisten Nakamura und Kramnik mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken und auch der Hausherr Maxime Vachier-Lagrave ist drei Punkte zurück noch gut im Rennen um den Gesamtsieg. Die 18 Blitzpartien folgen morgen Samstag und am Sonntag. (wk, Foto: Turnierseite)
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