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Blog WM - EM

Sieben Runden sind inzwischen bei der Damen Europameisterschaft in Belgrad gespielt. Julia Novkovic, die einzige Österreicherin im Feld der 169 Spielerinnen, schlägt sich wacker und gewinnt in der dritten Runde gegen IM Masha Klinova (ISR, 2322) und in der siebenten Runde gegen die Türkin Kardelen Cemhan. Gemeinsam mit Remisen gegen Arakhamia-Grant (SCO, 2385) und Abdulla (AZE, 2241) sind das drei Punkte und eine Performance von 2233. An der Spitze gibt es einige Überraschungen. Die Ungarin Thanh Trang Hoang führt gemeinsam mit der Russin Valentina Gunina, der Titelverteidigerin. Dahinter folgen sieben Spielerinnen mit je 5,5 Zählern, darunter Elofavoritin Anna Muzychuk, Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk und gleich vier Georgierinnen. Heute ist Ruhetag. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, ECU
Ergebnisse bei Chess-Results

Vom 23. Juli bis 4. August findet in Belgrad die Europameisterschaft der Damen statt. Aus österreichischer Sicht spielt Julia Novkovic. Leider gibt eine Terminüberschneidung mit den Staatsmeisterschaften, weil die EM sehr spät verschoben wurde. Am Start sind insgesamt 338 Spielerinnen aus 35 Nationen, darunter 268 Titelträgerinnen. 26 davon haben sogar einen GM-Titel. Nummer 1 der Setzliste ist Anna Muzychuk (2594) vor Nana Dzagnidze (2558) und Kateryna Lagno (2542). Sieben Spielerinnen haben eine Elozahl über 2500, 31 eine über 2400. Die Eröffnung hat ECU Präsiden Silvio Danailov gemeinsam mit der serbischen Sportministerin Alisa Maric vorgenommen. Das Organisationskomitee hat eine Geste der Hilfe für schwer erkrankte Slowenin Vesna Rozic gesetzt und die Spielerparty vor dem freien Tag gestrichen und das Geld für eine teure Therapie gespendet. Wer der symphatischen Slowenin ebenfalls helfen möchte findet Informationen in einem Artikel auf der ECU Website mit einem Spendenkonto. Ereignisse im Turniersaal verlieren da natürlich ihre hohe Bedeutung. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass nach zwei Runden noch 24 Spielerinnen ohne Punkteverlust, aber einige der Favoritinnen bereits Federn lassen mussten. Novkovic hat zum Auftakt gegen GM Arakhamia-Grant Ketevan (2385) remisiert, in Runde zwei gegen Elisabeth Pähtz verloren. Heute wartet Mahsa Klinova (2322). (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, ECU
Ergebnisse bei Chess-Results

In Marburg findet vom 7. bis 12. Juli die Team Europameisterschaft der Jugend statt. Österreich ist mit je einem Team im Bewerb der Burschen bzw. der Mädchen vertreten. Die Burschen spielen in der Besetzung Menezes, Kessler, Huber und Rieger zum Auftakt jeweils 1,5:2,5 gegen die Schweiz bzw. Polen. Die Schweiz ist nach zwei Runden in Führung, Polen der Elofavorit. Ein Einzelsieg gelingt Huber im Match gegen Polen. Das Grazer Talent besiegt IM Kacper Drozdowski (2456). Auch die Mädchen haben in den ersten beiden Runden mit Polen und Russland zwei große Brocken zu bekämpfen. Da ist es keine Katastrophe, dass Schnegg und Trippold noch auf ein erstes Erfolgserlebnis warten müssen. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse bei Chess-Results: Burschen, Mädchen

Die österreichischen Team schaffen bei der Jugend Team EM in Marburg Platzierungen im Rahmen ihrer Erwartung. Die Mädchen gewinnen mit Anna-Lena Schnegg und Denise Trippold gegen England und in der Schlussrunde gegen Slowenien und schaffen eine Punkteteilung gegen Ungarn. Das ist am Ende nach Feinwertung zwar nur der siebente Platz, aber immerhin punktegleich mit England und Slowenien. Die Burschen erreichen mit Menezes, Kessler, Huber und Rieger den sechsten Rang. Das entspricht ihrer Einstufung. Siege gelingen gegen die beiden slowenischen Vertreter, eine Punkteteilung gegen Ungarn. Die Wettkämpfe gegen die vier Erstplatzierten Polen, Schweiz, Tschechien und Kroatien gegen allesamt nur knapp mit 1,5:2,5 verloren. Die beste Performance zeigt Martin Christian Huber mit 2488. Er gewinnt damit die Einzelwertung auf dem dritten Brett überlegen mit 5,5/8. Nach Elozahl war er nur als Sechster der acht Spieler gereiht. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse bei Chess-Results: Burschen, Mädchen

Quang Liem Le ist Weltmeister im Blitzschach. Der Vietnamese spielt die WM in Khanty-Mansyisk stets an der Spitze und  führt zwischenzeitlich sogar mit zwei Punkten Vorsprung. Gespielt wurden insgesamt 15 Doppelrunden. Bedenkzeit war 3 Minuten pro Partie plus 2 Sekunden pro Zug. Am Ende rettet Le mit 20,5 Punkten gerade noch ein halber Punkt den WM-Titel und das erste Preisgeld, das wie im Schnellschach 40.000 Dollar beträgt. Auf den Plätzen landen punktegleich Alexander Grischuk (RUS), Ruslan Ponomariov (UKR) und Ian Nepomniachtchi (RUS). Bereits auf Rang fünf landet mit Ngoc Truon Son Nguyen ein weitere Spieler aus Vietnam. Schnellschach Weltmeister Mamedyarov muss sich mit Rang 16 begnügen. Insgesamt waren 60 Spieler aus 17 Nationen am Start. Hier ist sicher noch Potenzial nach oben. (wk, Foto: Turnierseite)
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