German English Russian Spanish

Fotogalerie

Blog WM - EM

In der heutigen zweiten Runde der Olympiade setzte es für Österreichs Teams zwei Niederlagen. Die Herren wehren sich gegen Indien hartnäckiger als es im 0,5:3,5 Endstand zum Ausdruck kommt. Ragger gleicht mit Schwarz gegen Anand am Spitzenbrett aus, tauscht dann aber unvorteilhaft die Damen und kann eine immer schwieriger werdende Stellung gegen den indischen Ex-Weltmeister nicht halten. Valentin Dragnev scheint gegen Pentala Harikrishna ein Remis schon in der Tasche zu haben, wird aber im letzten Moment von der Nummer 19 der Weltrangliste doch noch ausgetrickst. Andreas Diermair geht in einem Spanier mit Schwarz gegen Santosh Jugrathi Vidit nach einem Fehler rasch unter. Das Ehrenremis rettet Peter Schreiner mit einer soliden Vorstellung gegen den für seine unkonventionelle Spielweise gefürchteten B. Adhiban. Im Frauenbewerb zeigt sich Armenien für unser Team zu stark. Veronika Exler verteidigt sich in schwieriger Stellung gegen die mehrfache World Cup Teilnehmerin Lilit Mkrtchian stark und erreicht ebenso eine Punkteteilung wie Denise Trippold gegen Siransuh Ghukasyan. Die Armenierin steht zwar glatt auf Gewinn strebt aber knapp vor der Zeitkontrolle ein Matt an und läuft in ein nicht offensichtliches Dauerschach. Katharina Newrkla und Annika Fröwis können ihre Partien leider nicht halten. Armenien gewinnt 3:1. Morgen wartet das Team der IBCA, das sich aus sehbehinderten Spielerinnen zusammensetzt. Die Herren stehen gegen Brunei vor einem Pflichtsieg. (wk, Foto: Lana Chess Photography)
Website OlympiadeErgebnisse bei Chess-Results,
Partien der Österreicher: Herren, Frauen (Follow Chess)

180925 oly r1Die erste Runde der Schach-Olympiade in Batumi brachte das übliche Gemetzel zwischen der ersten Hälfte der teilnehmenden Mannschaften gegen die zweite. In der offenen Klasse enden gleich 64 der 89 Begegnungen mit 4:0. Nigeria, Pakistan, Rwanda, Somalia, Congo, Burundi und Ivori Coast konnten nicht ausgelost werden. Im Frauenbewerb waren es 55 von 73 Begegnungen. Insgesamt sind 180 Nationen mit 1.667 Spielerinnen und Spielern vertreten. In der offenen Klasse spielen sogar 185 Mannschaften, da der Veranstalter Georgien drei Mannschaften stellt, dazu kommen noch Teams der IBCA, IPCA und ICCD. Im Frauenbewerb sind es 151 Mannschaften.

Österreich startet mit zwei 4:0 Siegen gegen Bahrein und Zimbabwe souverän, wobei die Brett 1 Spieler Markus Ragger und Veronika Exler noch pausierten. Heute warten mit Indien und Armenien aber die ersten großen Kaliber. Am Spitzenbrett wird bei Indien auf Markus Ragger kein Geringerer als Ex-Weltmeister Vishy Anand warten. Valentin Dragnev trifft mit Pentala Harikrishna ebenfalls auf einen Weltklassespieler. Österreich kann daher unbekümmert in das Match gehen und auf seine Chancen lauern, Indien ist neben den USA, Russland, China und Aserbeidschan einer der großen Favoriten. Im Frauenbewerb liegt die Favoritenrolle ebenfalls klar beim Gegner, Armenien ist an 12. Stelle gesetzt. An einem guten Tag könnte aber eine Sensation möglich sein, wie sie gegen den gleichen Gegner bereits 2015 bei der Team-EM in Reykjavik mit einem 2,5:1,5 Sieg gelungen ist. (wk, Foto: Harald Schneider-Zinner)

Website OlympiadeErgebnisse bei Chess-Results

180921 oly ankAb 24. September sitzen Österreichs Damen und Herren bei der Schach-Olympiade in Georgien an den Brettern, die ihnen die Welt bedeuten. Österreichs aufstrebender Schachsport erhofft sich in Batumi eine Platzierung in den Top 25. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen verabschiedete das Damen- & Herren-Team in der Hofburg. 185 Nationen sind bei der Schach-Olympiade am Start. „Eine Platzierung um Platz 35 ist realistisch. Großartig wäre es, wenn wir unter den Top-25 landen könnten", gibt ÖSB-Präsident Christian Hursky die Marschroute vor. Angeführt wird Österreichs Team vom besten deutschsprachigen Schachspieler, Markus Ragger. Der Kärntner könnte mit einer starken Leistung in den kommenden zwei Wochen wieder in die Top-50 der Weltrangliste zurückkehren. Die Damen und Herren-Teams starten am 24. September und spielen jeweils elf Runden. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen begrüßte die Schach-Delegation vor wenigen Tagen persönlich in der Wiener Hofburg (BILD): „Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg für das Turnier in Georgien!" Im Anschluss ließ es sich der Bundespräsident nicht nehmen, auf dem als Gastgeschenk überreichten Schachbrett, gleich eine Partie gegen Österreichs frisch gekürte neue Staatsmeisterin Veronika Exler am Staatsvertragstisch zu spielen. Nach wenigen Minuten nahm Exler das von Van der Bellen angebotene Remis lachend an. Österreichs Team in Georgien: Veronika Exler, Katharina Newrkla, Barbara Teuschler, Annika Fröwis, Denise Trippold, Markus Ragger, Valentin Dragnev, Andreas Diermiar, David Shengelia, Peter Schreiner. Die Trainer sind Harald Schneider-Zinner, Borki Predojevic und Robert Kreisl. Christian Hursky (Präsident), Johann Pöcksteiner (Vizepräsident), Walter Kastner (Generalsekretär) werden den ÖSB beim parallel organisierten Kongress des Weltschachbundes vertreten. (wk, Foto: Carina KARLOVITSW/HBF)
Website Olympiade, Ergebnisse bei Chess-Results

180924 olyDie Schach Olympiade in Batumi wurde gestern am Abend feierlich eröffnet. Die erste Runde steht heute ab 15:00 Uhr Ortszeit (13:00 MEZ) am Programm, wobei Verzögerungen beim Auftakt nie ganz auszuschließen sind. Österreichs Teams treffen auf Bahrein und Zimbabwe. Das erklärte Ziel sind Plätze oberhalb der Einstufung. Die Herren sind als Nummer 35 der Setzliste gegen Bahrein ebenso klar in der Favoritenrolle wie die Frauen (Nummer 38) gegen Zimbabwe. Beide Teams wollen mit klaren Siegen gut ins Turnier starten. Im Kampf um den Olympiasieg ist in der offenen Klasse Titelverteidiger USA in der Favoritenrolle. Die Amerikaner haben mit Caruana, So und Nakamura gleich drei Top-10 Spieler im Aufgebot. Starke Herausforderer sind Russland, China, Aserbeidschan und Indien, das seit langem wieder einmal von Anand angeführt wird. Im Frauenbewerb ist Russlan topgesetzt. Die Ukraine, China und Gastgeber Georgien werden die härtesten Herausforderer der Russinnen sein, die angeführt von Kosteniuk ein erfahrenes Team stellen. Auf der Turnierseite werden die Partien live übertragen und kommentiert. (wk, Foto: Website)
Website Olympiade, Ergebnisse bei Chess-Results

180804 wm ankDas Match um die Schachweltmeisterschaft zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und Herausforderer Fabiano Caruana findet vom 9. bis 28. November in London statt. Das war bereits bekannt. Jetzt hat Agon, der WM-Vermarkter der FIDE, auch den Austragungsort bekannt gegeben. Gespielt wird im College Holborn. Auf einer 1.000 m2 großen Fläch werden rund 400 Zuschauer pro Tag Platz finden. Karten können ab sofort gekauft werden und Kosten zwischen 45 und 100 Pfund. In Euro ist der Umrechnungfaktor derzeit bei 1,1236. Die Fans zu Hause werden die Züge auf der Worldchess-Website kostenlos live verfolgen können. Zugang zu einem Video-Live-Feed wird es über einen Premium-Pass (ab 20 Dollar) geben. Das Match wird über 12 Partien gehen, bei Gleichstand erfolgt ein Stichkampf mit verkürzter Bedenkzeit. Bisher haben die Beiden 32 Turnierpartien gegeneinander gespielt. Carlsen konnte davon zehn gewinnen, Caruana fünf. Laut Agon ist ein Preisond von einer Million Dollar garantiert. ( (wk, Foto: Worldchess)
Worldchess, College Holburn, WM-Regulativ

Partner






Logo NADA 2018 300px


180612 logo respekt