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Florian Mostbauer ist einer der vielen engagierten Mitarbeiter im Oberösterreichischen Landesverband die sehr viel für die Jugendarbeit leisten. Das Kadertraining wurde neu strukturiert, die Vereine der Landesliga wurden zur Jugendarbeit verpflichtet (und kommen der Verpflichtung mit viel Einsatz nach), die Oberösterreichische Schachschule wurde gegründet und das Schulschach wird verstärkt forciert. FM Florian Mostbauer gilt selbst als starker Endspieler. Heuer schaffte er mit seinem rein österreichischen Team aus Ansfelden den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Wir wollen Ihnen diesmal drei wesentliche Motive im Bauernendspiel vorstellen. Ausgestrahlt wird die Sendung am Donnerstag, dem 13.06.2019, 17:45 Uhr auf www.schach.de (dort gibt es auch die Software gratis zum Download) im Raum Übertragungen (dann den Reiter Partien wählen). Wer die Sendung live verpasst findet sie später in unseren Archiven. Alle Sendungen werden am Videoserver von ChessBase und auf YouTube archiviert. (wk, Text: Harald Schneider-Zinner)

CBTV Austria Sendung 52 (Ausschreibung, PDF)
Infoseite ChessBase TV Austria

190524 dvorkovichAm vergangenen Mittwoch kam es kurzfristig zu einem Kurzbesuch von FIDE-Präsident Arkadij Dvorkovich in Wien. Auf der Durchreise von der Eishockey WM in Bratislava, wo sich Dvorkovich das Match Russland gegen Schweden angesehen hatte, zurück nach Moskau, kam es nahe dem Flughafen Wien Schwechat zu einem knapp zweistündigen Treffen mit ÖSB Präsident Christian Hursky, Vizepräsident Johann Pöcksteiner und Generalsekretär Walter Kastner. Im Schlepptau von Dvorkovich war auch der ehemalige WM-Finalist und jetzige Vizepräsident der FIDE Nigel Short bei den Gesprächen dabei. Besprochen wurde insbesondere eine mögliche Austragung der FIDE WM für Rapid/Blitz zwischen Weihnachten und Neujahr 2019 in Wien. Es gibt zwar einen Dreijahresvertrag der FIDE mit Saudi-Arabien, eine Austragung in Dubai scheitert aber, weil nicht allen Spielern Visa garantiert werden können. Im Vorjahr wurde diese WM daher kurzfristig von St. Petersburg übernommen. Heuer ist Wien eine Option, die vom ÖSB nun intensiv und rasch geprüft werden muss. Eine endgültige Entscheidung sollte schon bis Ende Juni fallen. (wk)
FIDE

Die 50. Sendung von ChessBase TV Austria widmen wir unserer kürzlich unerwartet verstorbenen Spitzenspielerin Eva Moser (1982-2019). Eva war Österreichs beste Schachspielerin aller Zeiten. Sie bestach am Brett durch ihre Kreativität und ihre enorme taktische Stärke. Damit spielte sie sich in die erweiterte Weltspitze. Menschlich bleibt sie uns als intelligente, sensible und junge Frau mit einer großen herzlichen Ausstrahlung in Erinnerung. Zu Gast in der Sendung ist Markus Ragger. Er wird einige herausragende Partien aus Evas Schaffen auf den 64-Feldern zeigen. (wk, Text: Harald Schneider-Zinner)

CBTV Austria Sendung 50 (Info PDF) (Ausschreibung, PDF)
Infoseite ChessBase TV Austria

Denise Trippold hat sich im letzten Jahr zu einer der wichtigsten Stützen im österreichischen Nationalteam entwickelt. Bei der Einzel-EM 2019 in Antalya holte sie sich mit einem Schlussrundensieg gegen die deutsche Nationalspielerin Filiz Osmanodja die erste WIM-Norm. Thema der Sendung ist "Hebeln beim geschlossenen Zentrum". Ausgestrahlt wird die Sendung heute Montag, dem 13.05.2019, 21:00 Uhr auf www.schach.de (dort gibt es auch die Software gratis zum Download) im Raum Übertragungen (dann den Reiter Partien wählen). Wer die Sendung live verpasst findet sie später in unseren Archiven. Alle Sendungen werden am Videoserver von ChessBase und auf YouTube archiviert. (wk, Text: Harald Schneider-Zinner)

CBTV Austria Sendung 51 (Ausschreibung, PDF)
Infoseite ChessBase TV Austria

190403 moser evaÖsterreichs erste Schach-Großmeisterin Eva Moser ist am vergangenen Wochenende in Graz im Alter von 36 Jahren überraschend verstorben. Unvergessliche Highlights ihrer Karriere sind ein Vize-Europameistertitel 1998 bei den Mädchen und der Gewinn der Staatsmeisterschaft 2006 in der Allgemeinen Klasse.

Moser kam bereits in der Schulzeit in ihrem Heimatort Spittal mit Schach in Kontakt und stellte mit dem Gewinn der Österreichischen Jugendmeisterschaft rasch ihr großes Talent unter Beweis. Sieben weitere Titel folgten. International gewann sie bei der Heim-Europameisterschaft in Mureck 1998 bei den Mädchen U-16 mit einem zweiten Platz die Silbermedaille. Zudem gelang ihr im gleichen Jahr bei der Weltmeisterschaft in Odessa ein fünfter Platz, die beste Platzierung einer Österreicherin.

Ihr Debüt im Frauen-Nationalteam feierte Eva Moser bei der Schach-Olympiade 2000 in Istanbul. Acht Jahre später in Dresden gelangen ihr ungeschlagen herausragende 8,5 Punkte aus 10 Partien, die meisten am Spitzenbrett. National konnte Moser bei den Staatsmeisterschaften 2006 in Köflach alle Männer hinter sich lassen und als erste Frau den Titel gewinnen. Im gleichen Jahr gewann sie mit ihrem Verein Styria Graz auch die Bundesliga. In Deutschland war Moser mit Baden-Baden zwischen 2008 und 2015 sechsmal in der Mannschaftsmeisterschaft der Frauen erfolgreich.

Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war ein 25. Platz im Juli 2012 mit einer Karriere-Höchstzahl von 2471 Elopunkten. Bereits 2003 wurde ihr vom Weltschachbund für ihre Leistungen der Titel einer Schach-Großmeisterin verliehen, ein Jahr später folgte der Männer-Titel eines Internationalen Meisters. Ihr nächstes Ziel war es den Großmeistertitel der Männer zu erringen. 2014 erzielte sie bei einem Turnier in Augsburg eine erste Norm.

Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei ihrer Familie. Das österreichische Schach verliert seine beste Spielerin und eine stets liebenswürdige und gern gesehene Freundin. (wk)

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