Frauenschach

Wenn man in Österreich an Frauenschach denkt, dann fällt einem sofort eine Schachspielerin ein: IM Eva Moser (1982-2019), welche wahrhaftig eine Gallionsfigur darstellte. Ihre beste Platzierung in der Weltrangliste war Platz 25 im Juli 2012 mit einer Karriere-Höchstzahl von 2471 Elopunkten. Mit ihren Erfolgen inspirierte sie zahlreiche Frauen in Österreich: zum Beispiel 2004 durch das Vertreten des österreichischen Nationalteams in der offenen Klasse und 2006 durch die Erlangung des Staatsmeister-Titels vor allen Männern.

Im Spitzenschach ließen sich darauffolgend noch einige Erfolge verzeichnen. Besonders im Jahr 2015 gelang dem Frauennationalteam mit Regina Theissl- Pokorna, Katharina Newrkla, Anna-Christina Ragger, Veronika Exler und Anna- Lena Schnegg eine hervorragende Leistung: Rang 9 bei den Team Europameisterschaften.

Ein großer Aufschwung im Frauenschach gelang schließlich 2011/2012 durch die Gründung einer Frauenbundesliga unter Mag. Andrea Schmidbauer. Ein Versuch von einer 2.Frauenbundesliga in Österreich für die Saison 2019/2020 ist ebenso gestartet worden.
Auch auf Bundesländerebene wurde Frauenschach einen größeren Wert zugeschrieben und so gibt es beispielsweise in Wien eigene Frauenschach-Abende organisiert von der Gruppe “Frau Schach”. In zahlreichen anderen Vereinen wurde ebenfalls die Frauenarbeit intensiviert, nicht zuletzt auch durch die tolle Vorbildwirkung vieler starker Spielerinnen.

Nachdem sich der ÖSB 2019 das Ziel gesetzt hat, den Frauenanteil in den nächsten Jahren zu erhöhen, wurde eine Reihe an Projekten geplant und umgesetzt:
2020 entstehen durch Online-Frauen-Länderkämpfe eine starke Kooperation im deutschsprachigen Raum. Diese gaben letztendlich auch den Anstoß für eine eigene Mädchen- und Frauenschachbewegung in Österreich. Ein engagiertes Kernteam konnte durch Unterstützung vieler Akteure seitdem zahlreiche innovative Schritte einleiten, wie eine Hobby-Frauenliga, frauenfokussierte Webinare oder Wettbewerbe. Zudem wurde im September 2020 ein Mädchen- und Frauenschachkongress in Salzburg nach Vorbild der Deutschen Schachjugend geplant.

Die Präsenz von Frauen in der Öffentlichkeit, sowie in verantwortungsvolle Positionen ist entscheidend. Das Auftreten von Frauenschach im „Social-Media“- Bereich wurde verstärkt und es entstand ein eigenes Logo. Zusätzlich hat man sich zum Ziel gemacht die österreichischen Damenkader- und Mädchenkader - Spielerinnen vorzustellen, woraufhin sogenannte “ Schachporträts” erstellt wurden. Berichte und die neuesten Entwicklungen im Frauenschach können auf Facebook und Instagram unter Frauenschach_AUT verfolgt werden.

Berichte
siehe unseren Blog Frauen

Portraits
Frauenkader (Stand: 2020), Mädchenkader (Stand: 2020)

Kontakte Frauenschach
Julia Krassnitzer, siehe Kommission Frauenschach

  

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