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181214 GCT londonHikaru Nakamura und Maxime Vachier-Lagrave bestreiten das Finale der Grand Chess Tour in London, Fabiano Caruana und Levon Aronian spielen im "kleinen Finale" nur mehr um den dritten Platz. Beide Semifinale wurden erst am dritten Tag in den Schnell- und Blitzpartien entschieden, nachdem die beiden klassischen Runden jeweils mit zwei Remisen endeten. Diese Remisserie ging in der ersten Schnellschachpartie weiter. Erst in der zweiten konnten Nakamura gegen Caruana und Vachier-Lagrave gegen Aronien erste Siege einfahren. Die die Beiden nach der Weltrangliste auch die besseren Blitzspieler sind, war dies de facto die Vorentscheidung. Beide konnten diese Vormachtstellung mit 3:1 Siegen in den Blitzpartien bestätigen und ihren Wettkampf mit einem Gesamtscore von 18:10 recht deutlich gewinnen. Der Sieger der Grand Chess Tour 2019 wird in den nächsten drei Tagen gekürt. Am Samstag und Sonntag stehen die klassischen Partien am Prgramm, am Montag jene im Schnell- und Blitzschach. (wk, Foto: Turnierseite)
TurnierseiteGrand Chess Tour

181212 GCT londonDas Finale der Grand Chess Tour hat gestern im Rahmen der traditionellen Chess Classic in London begonnen. Gespielt wird in einem neuen Format mit Semifinale und Finale wobei die Spieler in Matches je zwei Partien klassisch, zwei Partien Schnellschach und vier Partien Blitzschach spielen. Im klassischen Format gibt es für einen Sieg sechs Punkte und für ein Remis drei Punkte. Im Schnellschach sind es vier bzw. zwei und Blitzschach zwei bzw. einer. Die volle Punktezahl wurde gestern zum Auftakt nicht vergeben, dabei baute sich Fabiano Caruana gegen Hikaru Nakamura eine bedrohlich wirkende Stellung auf. Nakamura vereidigt sich aber kaltblütig und perfekt wie ein Computer und hält die Stellung stets im Gleichgewicht. Caruana zeigte sich aber nach seiner WM-Niederlage im Tie-Break gegen Carlsen vor zwei Wochen ebenfalls in London nicht müde, sondern locker und motiviert. Gelingt ihm ein Sieg in den verbleibenden klassischen Partie könnte er als Nummer Eins der Weltrangliste ins neue Jahr gehen, da Carlsen heuer in diesem Format kein Turnier mehr bestreiten wird. Im zweiten Match zwischen den guten Freunden Maxime Vachier-Lagrave und Levon Aronian drückt der Armenier mit Schwarz in einem Spanier und erhält eine aussichtsreiche Position. MVL, wie der Franzose oft abgekürzt wird, opfert aber eine Qualität für einen Bauern und kann die Stellung damit stabilisieren. Heute gibt es ab 15:00 Uhr die Rückrunde. Die Entscheidung um den Aufstieg ins Finale fällt in den Schnellschach und Blitzpartien am Donnerstag. Das Finale steigt dann nach einem Ruhetag ab Samstag. Gekämpft wird um einen Gesamtpreisfonds von 300.000 Dollar. Der Sieger erhält davon 120.000. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Grand Chess Tour

181126 GER BLIn der deutschen Schach Bundesliga waren am vergangenen Wochenende mit Markus Ragger, Peter Schreiner und Felix Blohberger drei Österreicher im Einsatz. Ragger sichert seinem Team Solingen in der vierten Runde mit einem Sieg gegen Luke Mc Shane im Spitzenspiel gegen Werder Bremen einen knappen 4,5:3,5 Sieg und damit die geteilte Tabellenführung mit Baden-Baden. In der dritten Runde gewann Solingen gegen Mühlheim mit 5:3. Hier musste sich Ragger am Spitzenbrett aber David Navara geschlagen geben. Schreiner und Blohberger erreichen für SF Berlin in der dritten Runde jeweils Remisen gegen 2600er, können aber eine glatte Niederlage gegen die Schachfreunde Deizisau nicht verhindern. Schreiner remisiert gegen den deutschen Nationalspieier Matthias Blübaum. Blohberger gegen Andreas Heimann. Tags darauf ist der regierende Meister Baden-Baden zu stark. Berlin geht 1:7 unter. Schreiner und Blohberger verlieren gegen die 2700er Richard Rapport und Etienne Bacrot. In der Tabelle führen nach vier Runden Baden-Baden und Solingen mit dem Punktemaximum. Ohne Punkteverlust sind auch noch Hockenheim und Viernheim. Beide Teams haben aber ein Spiel weniger ausgetragen. Berlin befindet sich mit einem Sieg und zwei Niederlagen am 12. Platz. Das ist der erste außerhalb der Abstiegszone. (wk, Foto: Deutsche Schachbundesliga)
Website Deutsche Schachbundesliga

181113 peaceDas "Tournament of Peace" findet vom 12. bis 23. November in Zagreb statt. Der kroatische Verband lässt damit eine alte Tradition aufleben, die ihren Höhenpunkt wohl 1970 hatte, als Robert James Fischer vor Hort und Gligoric ein Turnier mit 18 Teilnehmern gewinnen konnte. Heuer spielen mit Europameister Ivan Saric, Ex-Europameister Zdenko Kozul sowie den Großmeistern Stevic, Palac, Jovanovich und Zelcic sechs Kroaten und sechs Teilnehmer aus dem Ausland. Topstar ist Vassily Ivanchuk. Der Ukrainer führt mit seiner Elozahl von 2714 die Setzliste an. Es folgen mit Ivan Cheparinov und Bassem Amin zwei weitere 2700-er. B. Adhiban (2682), Etienne Bacrot (2677) und Valdimier Malakhov (2654) komplettieren das Feld. In der gestrigen ersten Runde gelingen Ivanchuk und Adhiban Schwarzsiege gegen Jovanovic und Kozul. Die Runden beginnen täglich um 15:00 Uhr. Ein Ruhetag ist am 18. November. Auf der Turnierseite und den großen Schachportalen wird das Turnier live übertragen. (wk)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

181029 IOMDer Pole Radoslaw Wojtaszek gewinnt überraschend das Isle of Man Open 2018. In der Startrangliste ist Wojtaszek "nur" die Nummer 10 von 165 Spielern aus 37 Nationen, darunter mit Aronian, Vachier-Lagrave, Kramnik, So und Anand fünf Spieler aus den Top-10 der Welt. In der Schlussrunde sitzen aber Arkadij Naiditsch und Wojtaszek punktegleich führend am Spitzenbrett. Die Partie endet Remis. Da kein anderer Spieler mehr zu den Beiden aufschließen kann wird ein Stichkampf mit Blitzpartien nötig. Dieser endet 1:1, in der finalen Armageddon Partie ist dann Wojtaszek siegreich. Sieben Spieler teilen den dritten Platz: Kramnik, Grischuk, Nakamura, Xiong, Hao, Jones und Adhiban. (wk, Foto: John Saunders)
TurnierseiteErgebnisse bei Chess-Results

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