Der 41. European Chess Club Cup und der 30. European Women’s Chess Club Cup gingen am 23. Oktober in Budva (Montenegro) zu Ende. Im Open-Bewerb setzte sich Bayegan Pendik Chess Sports Club aus der Türkei durch, während Cercle d’Echecs de Monte-Carlo bei den Frauen den Titel erfolgreich verteidigte.
Im Open-Bewerb waren auch zwei österreichische Spieler im Einsatz. Markus Ragger spielte für den Schweizer Verein Riehen und erzielte am ersten Brett 4,5 Punkte aus sieben Partien. Valery Atlas vertrat den französischen Klub Aix-en-Provence und kam auf 4,5 Punkte aus sechs Partien.
Im Frauenbewerb waren mit Olga Badelka und Emilia Deak-Sala zwei österreichische Spielerinnen im Einsatz. Olga Badelka vertrat Gambit ASEE aus Slowenien und erzielte am ersten Brett drei Punkte aus sieben Partien. Emilia Deak-Sala spielte für Gostivar aus Nordmazedonien ebenfalls am ersten Brett und kam auf zwei Punkte aus sieben Partien.

Den Titel sicherte sich Bayegan Pendik mit 13 Mannschaftspunkten dank der besseren Zweitwertung vor Novy Bor Chess Club aus Tschechien. Rishon LeZion A aus Israel belegte mit zwölf Mannschaftspunkten den dritten Platz. SuperChess Romania wurde Vierter.
Im Frauenbewerb gewann Cercle d’Echecs de Monte-Carlo vor CE Gambit Bonnevoie aus Luxemburg. Beide Teams erreichten zwölf Mannschaftspunkte, die bessere Zweitwertung entschied zugunsten der Titelverteidigerinnen. Sirmium Sremska Mitrovica aus Serbien wurde Dritter. (wk, Foto: ECU - Mark Livshitz)