Am 9. Jänner 2026 sowie am 10. und 11. Jänner 2026 wurden in Monte-Carlo (Monaco) die European Women’s Blitz and Rapid Chess Championships 2025 ausgetragen. Das Turnier war hochklassig besetzt und versammelte zahlreiche Großmeisterinnen und internationale Titelträgerinnen aus ganz Europa.
Gold für Nino Batsiashvili im Schnellschach
Die European Women’s Rapid Chess Championship 2025 gewann GM Nino Batsiashvili (Georgien) mit einer beeindruckenden Aufholjagd. Vor der letzten Runde lag sie noch einen vollen Punkt hinter GM Alexandra Kosteniuk (Schweiz). Mit einem Sieg im direkten Duell gelang ihr jedoch der entscheidende Schritt zum Titel. Beide Spielerinnen beendeten das Turnier mit 9 Punkten, wobei Batsiashvili dank des gewonnenen direkten Vergleichs die Goldmedaille sicherte.
Silber ging an GM Alexandra Kosteniuk, während sich IM Sofio Gvetadze (Georgien) aus einer sechsköpfigen Verfolgergruppe mit jeweils 8 Punkten dank der besten Feinwertung die Bronzemedaille holte.
Aus österreichischer Sicht erreichten unsere beiden Teilnehmerinnen in diesem stark besetzten Feld folgende Platzierungen:
IM Olga Badelka belegte Rang 18 und
WFM Emilia Deak-Sala erreichte Platz 84.
Eine Partie von IM Olga Badelka gegen IM Meri Arabidze aus Runde 3 ist auf dem Lichess-Account des Österreichischen Schachbundes vorgestellt.
Top-10-Erfolg für Österreich im Blitzschach
Bereits am 9. Jänner 2026 wurde die European Women’s Blitz Chess Championship 2025 ausgetragen. Den Titel sicherte sich die erst 19-jährige IM Eline Roebers (Niederlande), die als Nummer 1 der Setzliste ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und 10 Punkte in 13 Runden erzielte. 
Die weiteren Podestplätze:
Silber: GM Bella Khotenashvili (Georgien), ebenfalls 10 Punkte
Bronze: IM Oliwia Kiolbasa (Polen) mit 9,5 Punkten nach Feinwertung

Für Österreich sorgte IM Olga Badelka für einen hervorragenden 9. Platz und erzielte damit ein Top-10-Resultat, eine seltene Platzierung für Österreich bei einer europäischen Frauenmeisterschaft.
Der Österreichische Schachbund gratuliert allen Medaillengewinnerinnen. (ssc, Quelle/Bilder: ECU)