Staatsmeistertitel für Horvath und Badelka, Borrmann sichert GM-Norm

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Die Staatsmeisterschaft 2026 endet mit der Titelverteidigung von Dominik Horvath. In einem packenden Titelkampf setzt sich der Burgenländer knapp gegen Laurenz Borrmann und Valentin Baidetskyi durch. Borrmann gelingt mit einer sensationellen Leistung eine GM-Norm. Den Titel der Frauen gewinnt Olga Badelka souverän vor Veronika Exler und Oberösterreichs Nachwuchshoffnung Alina Donets. Das Oberbank Open sichert sich der Deutsche Ruben Gideon Köllner. Die Challenger für die Staatsmeisterschaft 2027 sind Jakob Postlmayer, Florentin Stickler und David Schernthaner.

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In der siebenten Runde legt Borrmann gegen Lukas Leisch mit Schwarz seinen vierten Sieg nach und ist damit nicht nur weiterhin alleiniger Spitzenreiter, sondern auch auf GM-Norm-Kurs. Horvath bleibt ihm mit einem Sieg gegen Stefan Kindermann auf den Fersen, während Baidetskyi gegen Bohberger remisiert und etwas an Boden verliert. Dotzer feiert gegen Florian Schwabeneder seinen zweiten Sieg.

Die achte Runde bringt, wie schon die vierte, drei Weißsiege. Baidetskyi gewinnt gegen Schwabeneder, Horvath gegen Dotzer und Ernst gegen Leisch. Horvath schließt an der Spitze zu Borrmann auf, der es gegen Kindermann verabsäumt, die GM-Norm vorzeitig zu sichern. Eine Gewinnstellung entgleitet ihm und endet schließlich im Remis.

Spannung prägt die Schlussrunde. Blohberger und Kindermann kommen gegen Leisch und Ernst mit ihren ersten Siegen zu einem versöhnlichen Abschluss. Im Kampf um den Titel wählt Borrmann gegen Dotzer in leicht besserer Stellung eine Abwicklung, die forciert zu einer Zugwiederholung führt und ihm die GM-Norm sichert. Ein sensationeller Erfolg für den eloschwächsten Teilnehmer des Turniers. Horvath bemüht sich gegen Schwabeneder lange um den Sieg, muss sich aber mit einer Punkteteilung zufriedengeben. Die bessere Zweitwertung bringt ihm trotzdem die Titelverteidigung. Borrmann darf sich über Silber freuen, Baidetskyi über Bronze. Auf den Plätzen folgen Blohberger (5 Punkte) und Dotzer (4,5) vor Ernst (4), Kindermann und Balint (je 3,5), Leisch (3) und Schwabeneder (2,5).

Im Oberbank Open lässt sich der Deutsche Köllner in den Schlussrunden mit Remisen gegen Badelka und Stickler den Sieg nicht mehr nehmen. Auf den Plätzen zwei bis vier landen punktegleich Postlmayer, Stickler und Schernthaner. Sie lösen damit die Tickets als Challenger für die Staatsmeisterschaft 2027.

In der Gruppe der Spielerinnen und Spieler mit jeweils sechseinhalb Punkten landet Olga Badelka auf dem sechsten Gesamtrang und gewinnt damit den Staatsmeistertitel der Frauen. Die Silbermedaille holt sich Veronika Exler mit fünf Punkten, Bronze geht an die Lokalmatadorin Alina Donets (5 Punkte). Es folgen Emilia Deak-Sala und Chiara Polterauer (je 5), Reka Horvath (4,5) sowie Nino Urbanec, Katharina Pötscher, Lea Stadliner und Parinitha Hemanth Gowda (alle 4).

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Die Organisation wurde mit Unterstützung von ÖSB-Präsident Michael Stöttinger vom Landesverband Oberösterreich, angeführt von Präsident Günter Mitterhuemer, wieder bestens durchgeführt.Die Siegerehrung haben Dominik Mayr (Freedom 24) und Präsident Michael Stöttinger vorgenommen. Ein großer Dank gilt den Sponsoren, allen voran der Oberbank, Freedom24 und dem Österreichischen Schachförderverein, ohne deren Unterstützung ein Event in dieser Form nicht möglich wäre. (wk: Fotos: Chris Holzinger) 

Ergebnisse auf Chessresults: Staatsmeisterschaft, Challenger

Fotos: Johanna Seiser, Chris Holzinger

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