Deutsche Bundesliga: Alekseenko mit Auftaktsieg, Blohberger punktet stark

Die Deutsche Schachbundesliga ist mit drei Runden an einem Wochenende in die Saison 2026/27 gestartet. Felix Blohberger überzeugte für den FC Bayern München mit zwei Punkten aus drei Partien. Konstantin Peyrer spielte für den Hamburger SK, während Dominik Horvath, David Shengelia und Stefan Kindermann für MSA Zugzwang im Einsatz waren.

Vom 9. bis 11. Oktober wurden die ersten drei Runden der neuen Saison ausgetragen. Das Auftaktwochenende bot zahlreiche Duelle mit internationaler Spitzenkonkurrenz und mehrere direkte Begegnungen österreichischer Spieler. Besonders erfreulich verlief der Start für Felix Blohberger, der ungeschlagen blieb. Für MSA Zugzwang gestaltete sich das Wochenende dagegen schwierig.


Blohberger überzeugt beim FC Bayern

Felix Blohberger erwischte beim FC Bayern München einen ausgezeichneten Saisonstart. Zum Auftakt trennte er sich im österreichischen Duell mit Konstantin Peyrer vom Hamburger SK remis. Am Samstag gelang ihm gegen David Shengelia ein voller Punkt. In der dritten Runde hielt Blohberger gegen den polnischen Großmeister Bartosz Socko ein weiteres Remis. Mit zwei Punkten aus drei Partien blieb der Wiener ungeschlagen und leistete einen wichtigen Beitrag zum gelungenen Saisonstart der Münchner.

Kirill Alekseenko startete ebenfalls mit einem Erfolg. Der österreichische Großmeister gewann in der ersten Runde gegen Frederik Svane und trug damit zum 5:3-Erfolg gegen den Hamburger SK bei. In der zweiten Runde musste er sich Pavel Eljanov geschlagen geben, am Sonntag verlor er gegen Richard Rapport. Bayern erreichte in der dritten Runde gegen den FC St. Pauli ein 4:4 und hält nach dem Auftaktwochenende bei fünf Mannschaftspunkten.


Peyrer und Shengelia in direkten Duellen

Konstantin Peyrer stand für den Hamburger SK am ersten und dritten Spieltag am Brett. Gegen Felix Blohberger erreichte er zum Auftakt ein Remis. In der dritten Runde kam es zum Duell mit David Shengelia, das ebenfalls unentschieden endete. Peyrer sammelte damit einen Punkt aus zwei Partien.

261013 Sheng Peyr

Shengelia spielte für MSA Zugzwang und musste sich zum Auftakt Bartosz Socko geschlagen geben. Auch gegen Blohberger blieb er ohne Punkt, ehe er gegen Peyrer ein Remis erreichte.

Der Hamburger SK startete mit einer 3:5-Niederlage gegen Bayern, erreichte am Samstag ein 4:4 gegen St. Pauli und feierte am Sonntag mit einem 4,5:3,5 gegen MSA Zugzwang den ersten Mannschaftssieg. Nach drei Runden hält der Traditionsverein bei drei Mannschaftspunkten.


Vier Österreicher für MSA Zugzwang

Mit Dominik Horvath, David Shengelia, Valentin Baidetskyi und Stefan Kindermann standen gleich vier Österreicher für MSA Zugzwang am Brett. Die Münchner erwischten mit drei Niederlagen gegen den FC St. Pauli (3,5:4,5), den FC Bayern München (3:5) und den Hamburger SK (3,5:4,5) ein schwieriges Auftaktwochenende.

Horvath und Baidetskyi bleiben dabei ungeschlagen und erreichen in allen drei Runden Remisen. Horvath teilte zunächst gegen den dänischen Großmeister Jesper Sondergaard Thybo den Punkt, spielte anschließend gegen Alan Pichot remis und erreichte am Sonntag gegen Niclas Huschenbeth erneut ein Unentschieden. Baidetskyi remisiert gegen Igor Janik, Joseph Girel und Julian Kramer. Damit kommen beide auf 1,5 Punkte aus drei Partien. 

Kindermann absolvierte zwei Partien. Zum Auftakt erreichte er gegen Benedict Krause ein Remis, am Samstag musste er sich Matic Lavrencic geschlagen geben. In der dritten Runde kam er nicht zum Einsatz. Shengelia beendete das Wochenende mit einem halben Punkt aus drei Partien. Trotz der individuellen Teilerfolge wartet MSA Zugzwang nach den ersten drei Runden noch auf den ersten Mannschaftspunkt.


Viernheim setzt sich an die Spitze

An der Tabellenspitze setzte der SC Viernheim mit drei Siegen aus drei Begegnungen ein erstes Ausrufezeichen. Auch die OSG Baden-Baden startete erfolgreich mit sechs Punkten in die Saison. Der FC Bayern München liegt mit fünf Mannschaftspunkten auf Rang drei.

Für die österreichischen Spieler geht es im November mit den Runden vier bis sechs weiter. Nach Blohbergers starkem Auftakt und den soliden Leistungen von Horvath und Peyrer dürfen die österreichischen Schachfans gespannt sein, wie sich die Spieler im weiteren Saisonverlauf behaupten. Spannend bliebt auch ob Markus Ragger und Valentin Dragnev, sie haben zum Auftakt gefehlt, in den nächsten Runden dabei sein werden. (wk, Fotos: Bundesliga)

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