„Frauen und Mädchen im Schachsport – eine Genderanalyse“ – ÖSB-ausgezeichnete VWA von Sara Marinovic

Ist man eine schachspielende Frau, so gehört man an jedem Ort der Welt zur Minderheit. In Österreich zählen wir circa acht Prozent Frauenanteil, was knapp unter dem europäischen Durchschnitt liegt. Außerdem ist unter den Top100 weltweit aktiven Großmeistern ist keine einzige Frau vertreten.

Doch wieso ist das so? Spielen Frauen tatsächlich anders Schach als Männer und wenn ja, worin lassen sich diese Unterschiede festlegen? Von Sexismus, der sich über die Geschichte des Schachspiels zieht, bis hin zu psychologischen Phänomenen, die daraus resultieren, sowie biologischen Ursachen wird das Konzept der Genderfrage im Schach in Sara Marinovics vorwissenschaftlicher Arbeit (VWA) „Frauen und Mädchen im Schachsport – eine Genderanalyse“ erklärt, die mit dem ÖSB-Preis für eine herausragende VWA ausgezeichnet wurde.

Anhand einer quantitativen Analyse mit über 400 Teilnehmenden beleuchtet Sara die Problematik und in welchen Bereichen des Frauenschachsports besonders viel Luft nach oben liegt. Neugierig? Hier finden Sie die vollständige Arbeit sowie eine gekürzte Version davon! (ssc, Text: Sara Marinovics, Fotos: Sandra Schmidt)

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