Die 1. Bundesliga im Rückblick 

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1. Bundesliga 2004/2005

 

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Statistik


146 Spieler aus 17 Nationen wurden von den 12 Mannschaften der 1. Bundesliga in ihren Kaderlisten genannt. Tatsächlich zum Einsatz kamen davon 102 Spieler aus 13 Nationen. Die meisten Spieler kommen natürlich aus Österreich (59), gefolgt von Deutschland (15). Je zwei Spieler stellten England, Slowenien, Slowakei und die Ukraine, je einen Spieler Tschechien, Russland, Kroatien, Schweiz, Georgien sowie Latvia und Littauen.

Unter den 102 Spielern waren 40 Großmeister, aber nur 14 Spieler ohne internationalen Schachtitel. Damit spielt die österreichische Bundesliga auch im internationalen europäischen Vergleich eine führende Rolle. Meister Ansfelden und Fürstenfeld kamen die ganze Saison mit der Stammbesetzung und somit 6 Spielern aus. Die meisten Spieler, elf, hatte Austria Graz im Einsatz.

Der Elo-Durchschnitt aller eingesetzten Spieler liegt bei 2429. Von den 396 gespielten Partien endeten 104 mit Siegen von Weiß (26%), 64 mit Siegen von Schwarz (16%) und 228 Unentschieden. Die Remisquote liegt somit bei 58%. Im Durchschnitt dauerte jede Partie 37 Züge. Die längste Partie spielten Harald Genser und Markus Wach mit 108 Zügen in der 6. Runde.

Die beste Saisonleistung bring der Slowake Lubomir Ftacnik (Ansfelden) mit einer Eloleistung von 2699. Weiter Eloleistungen über 2600 bringen Andrei Shchekachev (2659, Schwarzach), Zoltan Gyimesi (2656, Ansfelden), Peter Wells (2637, Austria Graz), Zigurds Lanka (2632, Mayrhofen/Zillertal), Jan Gustafsson (2627, Hohenems) und Robert Zelcic (2604, Schwarzach). Die meisten Punkte holen Lubomir Ftacnik, Nikolaus Stanec (Ansfelden) und Markus Wach (Fürstenfeld) mit je 8/11.

Mehr als 30.000 Zuschauer sehen die Partien. Denn rund 3.000 Besucher und 1.000.000 Hits pro Tag verzeichnet die Live-Übertragung der Partien auf der Website des österreichischen Schachbundes. 



Ljubomir Ftacnik erzielt mit 2699 die beste
Eloperformance


Runde Fürstenfeld, 17.03.-20.03.2004


Toll in Form präsentiert sich das Dream-Team aus Ansfelden beim Finale der 1. Bundesliga in der Fürstenfelder Stadthalle. Das Sextett startet mit einem knappen 3,5:2,5 Sieg gegen Jenbach und einem klaren 4,5:1,5 gegen „Die Klagenfurter“. Nur die Austria Graz vermag mit zähem Widerstand dem neuen Meister ein 3:3 abzutrotzen, denn in der Schlussrunde legt der neue Meister noch ein 4,5:1,5 gegen Mayrhofen/Zillertal nach. In Summe holt Ansfelden 44,5 Punkte und damit im dritten Anlauf endlich den heißersehnten Meistertitel. In der Besetzung GM Zoltan Gyimesi (7/11), GM Lubomir Ftacnik (8/11), GM Vlastimil Babula (7,5/11), GM Nikolaus Stanec (8/11), IM Christian Weiss (7,5/11) und FM Hermann Knoll (6,5/11) sind die Oberösterreicher eine Klasse für sich.



Das Siegerteam: Babula, Weiss, Stanec,
Schiedsrichter Stubenvoll, Knoll, Gyimesi, Ftacnik


Ein heißes Duell um den zweiten Europacupplatz
liefern sich Schwarzach und Fürstenfeld. Die Hausherren starten mit einer bösen Überraschung. Im Derby der Steirer spielt der Tabellenletzte Austria Graz locker und zeigt mit einem 4:2 Sieg erstmals Krallen. Für Fürstenfeld eine Niederlage mit Folgen. Zwar siegt die Truppe von Siegfried Posch in Folge dreimal gegen Holz Dohr, Mayrhofen/Zillertal und Styria, aber Schwarzach siegt höher und holt in der letzten Partie gegen Jenbach mit einem 3,5:2,5 Sieg die notwendigen Punkte für Rang 2. Vizemeistertitel und Europacupticket gehen an die Salzburger, für Fürstenfeld bleibt „nur“ Rang 3.

Gute Plätze im Mittelfeld belegen Jenbach und Hohenems. Der Meister aus Vorarlberg siegt heuer lediglich gegen drei Letzten mit jeweils 4:2, vermag aber sonst keinen Wettkampf für sich zu entscheiden. Weit weg von der Vorjahresform reicht es immer noch zu Rang 5. Die Klagenfurter hatten das Ziel nicht abzusteigen und freuen sich über Rang 6 knapp vor dem punktegleichen Team von Tschaturanga. Den Ausschlag zugunsten der Kärntner gibt erst die Drittwertung. 



Deutsches Duell bei den Ösis. Bundestrainer Bönsch
gegen seine Hoffnung Gustafsson. Letztendlich Remis.


Weiter hinten als gewohnt ist heuer die steirische Armada. Der SV Holz Dohr zittert mit guter Truppe zu Rang 8 und schafft mit passabler Leistung in Fürstenfeld doch den Klassenerhalt. Einerseits enttäuscht, andererseits glücklich zeigt sich Styria. Der Grazer Aufsteiger geht als Mitkonkurrent um den Titel in die Saison. Doch von Start weg klemmt es in der Mannschaft. Trauriger Höhepunkt sind zwei Remisen von Eva Moser und Markus Bawart aus 8 Partien auf den Brettern 5+6 in den Schlussrunden. Dennoch reicht es zu Rang 9 und dem Klassenerhalt.

Ohne Hoffnung kommt Austria Graz mit 3 Punkten Rückstand superschwerer Auslosung nach Fürstenfeld. Doch plötzlich spielt das Team locker, holt gegen die starken Fürstenfelder und Mayrhofen/Zillertal klare 4:2 Siege und schafft beim 3:3 gegen Ansfelden ein weiteres Bravourstück. Die Schlussrunde gegen Hohenems geht aber mit 2:4 papierformgemäß daneben. Zwar gelingt noch Rang 10, aber der Abstieg bleibt dem Meister von 2003 nicht erspart. Mit in den Keller müssen Mayrhofen/Zillertal und der SK Donau Schach Mattes.



Günther Kuba auf dem Weg zur IM-Norm


IM-Normen für drei Österreicher vermeldet die Bundesspielleitung. Günther Kuba (Fürstenfeld), Kurt Fahrner (Austria) und Joachim Wallner (Donau Schach Mattes) bringen Top-Leistungen. Für Kuba und Fahrner ist es jeweils bereits die dritte Norm. Beide brauchen allerdings noch ein paar Elopunkte um den Titel von der FIDE verliehen zu bekommen.


Blendend organisiert haben das Fürstenfelder Duo Siegfried Posch und Karl Theny sowie Schiedsrichter Werner Stubenvoll die Schlussrunde. Alle Partien wurden wieder LIVE im Internet übertragen, erstmals aber gab es auch eine große Videowall mit Einblendungen von Ergebnissen und Partien für die Zuschauer vor Ort. Dank der Turnierdatenbank der Wiener Zeitung von Heinz Herzog waren über die Website des Österreichischen Schachbundes alle Ergebnisse und Partien unmittelbar nach Ende jeder Runden abrufbar. Ein Service, das die Schachgemeinde in hoher Zahl genützt hat.



Die Fürstenfelder Baumegger und Posch verfolgen
die Partien auf der Videowall im Saal.


Runde Bregenz, 13.01.-16.01.2004


Bundesligarunden in Bregenz gestartet

Um Punkt 17.00 Uhr wurde nach einer kurzen Begrüßung durch ÖSB-Vizepräsident Ing. Albert Baumberger und Casinodirektor Josef Semler die Bregenzer 4-er-Runde der österreichischen Bundesliga eröffnet.

Alle Mannschaften sind offenbar mit viel Kampfgeist im Gepäck nach Bregenz gekommen. Das erste Remis wurde erst nach ca. 2,5 Stunden Spielzeit vereinbart. Die letzte Partie war erst nach mehr als 6 Stunden beendet.

Nicht weniger als 34 (!) internationale Großmeister, 17 Internationale Meister und 12 FIDE-Meister werden von den 12 teilnehmenden Mannschaften aufgeboten. Lediglich 9 Spieler ohne internationalen Titel wagten sich ins Schlachtgetümmel am Bodensee.

15 entschiedenen Partien (10 Weiss- und 5 Schwarzsiege) stehen 21 meist Kampfremis gegenüber.

Die Runden in Bregenz begannen gleich mit einem Knalleffekt. Mit einem fulminanten 5,5 : 0,5 über den bisherigen Tabellenführer katapultierte sich Union Ansfelden selbst auf beeindruckende Weise an die Tabellenspitze. Die Klagenfurter entzauberten mit einem klaren 4,5 : 1,5 den bislang munter mitmischenden Aufsteiger Donau Wien. Das Grazer Stadtderby Austria - Styria endete ebenfalls mit einem klaren 4:2 Sieg für den favorisierten und erstmal mit dem ELO-Riesen Vadim Milov angetretenen Aufsteiger Styria.



Ansfelden vernichtet Schwarzach in Bregenz 5,5:0,5


In den drei anderen Begegnungen gab es 2 mal ein Mannschaftsunentschieden (Fürstenfeld gegen Jenbach und Hohenems gegen Tschaturanga) sowie ein knappes 3,5 : 2,5 für Holz Dohr gegen Mayrhofen.

In der Tabelle schoben sich die drei Mannschaften, denen hohe Siege gelangen auf die ersten drei Plätze (Ansfelden vor Klagenfurt und Styria Graz). Naturgemäß stürzten durch die empfindlichen Niederlagen sowohl Schwarzach wie auch Donau um jeweils 5 Plätze ab. Ansonsten gab es im Mittelfeld und den Abstiegsrängen kaum Verschiebungen.

Tag zwei der Schach-Bundesliga in Bregenz bringt Vorentscheidung in der Titelfrage

Ansfelden ist die Mannschaft der Stunde, auch in der heutigen Runde gegen Holz Dohr spielten die Oberösterreicher wie entfesselt und deklassierten die Steirer mit 5:1. Das ist auch gleichzeitig der Schnitt der letzten drei Runden, zunächst Tschaturanga, dann Schwarzach und heute Holz Dohl kamen allesamt schwer unter die Räder. In der nächsten Runde wartet Styria Graz. Von der Besetzung her sollten sie in der Lage sein, den Ansfeldnern Paroli bieten zu können, aber derzeit gelten wohl andere schachliche Gesetze.

Ein kräftiges Lebenszeichen gab heute Mayrhofen mit dem unerwarteten 3,5 : 2,5 gegen ebendiese Styria. Damit haben die Tiroler Anschluß ans Mittelfeld gefunden.
Held des Tages war wohl GM Zigurds Lanka, der in einer sehenswerten Partie GM Vadim Milov trotz großem ELO-Nachteil niederrang.

Fürstenfeld stieß mit einem deutlichen 4 : 2 Sieg gegen Tschaturanga auf den 3. Tabellenrang vor, während sich die Wiener nun plötzlich auf einem Abstiegsplatz wiederfinden.

Nach wie vor ohne einen einzigen Mannschaftspunkt steht Austria Graz nach dem 2,5 : 3,5 gegen Donau Schach Mattes da. Damit sind die Steirer als einziges Team schon ein bisschen vom Mittelfeld abgerissen und liegen weiterhin an letzter Stelle.

Die Runde wird komplettiert mit zwei 3 : 3 Unentschieden in den Begegnungen Schwarzach - Hohenems und Jenbach - Klagenfurt. Beim noch regierenden Meister stehen damit in Bregenz 12 Remis aus ebensovielen Partien zu buche. Schwarzach zeigte sich heute erholt von der schweren Schlappe vom Vortag. Jenbach konnte sich mit dem Unentschieden etwas aus der akut gefährdeten Zone nach vorne arbeiten.

Die Bilanz vom zweiten Tag fällt ähnlich aus wie die vom Vortag:
16 Siegen (9 mal mit Weiss, 7 mal mit Schwarz) stehen 20 Remis gegenüber.

Die 6. Runde der Bundesliga 

stand im Zeichen der beiden Tiroler Vertreter. Sowohl Jenbach (4,5 : 1,5 gegen Austria Graz) als auch Mayrhofen (4 : 2 gegen Donau) errangen deutliche Siege und sind damit über dem ominösen Strich. Jenbach machte gleich mehrere Plätze gut und steht jetzt in der oberen Tabellenhälfte. Man darf schon sehr gespannt sein auf das morgige Tiroler Derby.

Ein weiterer Gewinner der Runde war Fürstenfeld mit dem überraschend klaren 4,5 : 1,5 gegen Klagenfurt. Damit sind die Südoststeirer der einzige verbliebene ernsthafte Verfolger von Tabellenführer Ansfelden, dessen Siegesserie heute mit einem 3:3 Unentschieden von Styria Graz vorerst gestoppt wurde.

Schwarzach gelang ein knappes 3,5 : 2,5 gegen Tschaturanga, Hohenems remisierte abermals, diesmal gegen Holz Dohr.

Gut die Hälfte der Meisterschaft ist gespielt und wohl noch nie waren die Abstände zwischen dem Tabellendritten (Schwarzach) und dem Vorletzten (Tschaturanga) so knapp. Ganze 2,5 Punkte trennen die beiden Mannschaften. Lediglich Austria Graz hat den Anschluß verloren, es klafft bereits eine Lücke von 3,5 Punkten.

Von Platz 3 bis 11 ist noch alles möglich - sowohl die Qualifikation für den Europacup aber auch ganz leicht der Gang in die zweite Liga.



Jenbacher Stütze: Philipp Schlosser


In der 7. Runde der Bundesliga 

fand Union Ansfelden in der Begegnung mit Donau in den gewohnten 5:1 Rhytmus zurück und baute den Vorsprung auf beachtliche 5 Punkte aus, da der erste Verfolger Fürstenfeld über ein 3 : 3 gegen Schwarzach nicht hinauskam. Man fühlt sich an die besten Zeiten von Merkur Graz erinnert, der Titel ist den Oberösterreichern damit kaum mehr zu nehmen.

Ein weiterer Gewinner der 4-er Runde in Bregenz ist zweifelsohne der SK Jenbach. Das Team um Johannes Duftner gewann gegen den Tiroler Lokalrivalen Mayrhofen hoch mit 5 : 1 und verbesserte sich in 4 Runden vom drittletzten auf den dritten Tabellenplatz.

Mit einem 4 : 2 gegen Holz Dohr fand Tschaturanga wieder auf die Siegesstraße zurück und verließ damit die Abstiegsränge. Hohenems unterlag gegen Aufsteiger Styria Graz knapp mit 2,5 : 3,5 und bleibt damit weiter am 7. Tabellenrang. Interessantes Detail: während viele Mannschaften im Laufe der 4 Tage große Bewegungen in der Tabelle machten, blieb der Meister des Vorjahres stetig auf dem 7. Rang.

Den ersten Mannschaftspunkt erzielte Austria Graz mit dem 3 : 3 Unentschieden gegen die Klagenfurter. Es wird in den Schlußrunden aber vermutlich sehr schwer nochmals Anschluß zu finden, stehen doch u.a. die Begegnungen gegen den Tabellenführer und den Zweitplatzierten auf dem Programm.

Die Titelfrage scheint entschieden, vom 2. Platz (Fürstenfeld 24 Punkte) bis zum 8. Rang (Tschaturanga, 20 Punkte) hat sich so etwas wie ein Mittelfeld gebildet. Die akut gefährdete Zone beginnt ab Rang 9, jedoch haben außer Austria Graz mindestens 7 weitere Mannschaften das Klassenziel noch lange nicht erreicht.

Für einen Sonntag gab es in Bregenz kaum ein Kurzremis und überhaupt ungewöhnlich wenige Punkteteilungen. Auch am vierten Spieltag wurden die meisten Partien voll ausgekämpft wodurch wiederum eine beachtlich hohe Siegquote zustande kam.

Weißsiege: 15
Schwarzsiege: 6
Remis: 15

Die Berichte aus Bregenz stammen von Reinhard Kuntner

Runde Graz, 19.11.-21.11.2004


1. Runde
Den besten Start in die neue Saison, nur wenige Tage nach der Aufnahme des österreichischen Schachbundes in die Bundessportorganisation, erwischten Titelverteidiger Hohenems, Tschaturanga und Schwarzach, die ihre Begegnungen gegen Mayrhofen/Zillertal, Austria Graz und Die Klagenfurter mit jeweils 4:2 gewinnen können. Die Sensation der Runde gelingt Fürstenfeld. Die Oststeirer bestätigen mit einem 3,5:2,5 Sieg gegen den Favoriten aus Ansfelden ihre gute Leistung beim Europacup in der Türkei eindrucksvoll. Der Siegpunkt gelingt Markus Wach gegen Hermann Knoll.

Veranstalter SV Holz Dohr kommt gegen die starken Jenbacher zu einem feinen 3,5:2,5 Sieg. Christoph Karner schafft mit einem Sieg gegen Ernst Weinzettl die Entscheidung zugunsten der Steirer. Trotz gewaltiger Besetzung mit den GM´s Ruck, Ribli und Stohl sowie den starken Österreichern Brestian, Fauland und Bawart kommt Co-Favorit Styria im Aufsteigerduell gegen den SK Donau Schach Mattes nur zu einem 3:3.



Karl Theny dirigiert seine 36 Bretter im Grazer Hotel
Novapark für die Internetübertragung und sorgt für
  30.000 Zuschauer im Laufe der Saison.


2. Runde
Die zweite Runde eröffnen Die Klagenfurter mit einem Feuerwerk gegen den SV Holz Dohr. Hölzl, Moser und Petschar fügen den Steirern auf den Brettern 4-6 die „große Rochade“ zu und schaffen mit diesen 3 Siegen das höchste Score der Runde: 4,5:1,5. Spannend verläuft die Spitzenpartie zwischen Ansfelden und Titelverteidiger Hohenems. Die Entscheidung fällt auf Brett 6 durch Hermann Knoll. Er gewinnt gegen Heinz Grabher und bringt Ansfelden nach dem Ausrutscher gegen Fürstenfeld wieder auf Siegeskurs.

Styria Graz kommt auch gegen Jenbach nicht über ein 3:3 hinaus, während sich die Steirerkollegen aus Fürstenfeld gegen Donau Schach Mattes einen 2,5:3,5 Umfaller leisten, der aus ihrer Sicht wohl unnötig war. Noch schlechter geht es dem Meister von 2003. Austria Graz verliert als einziges Team auch seine zweite Partie. Schwarzach siegt mit 3,5:2,5 und übernimmt die Tabellenführung. Komplettiert wird die Runde durch ein 3:3 von Mayrhofen/Zillertal gegen Tschaturanga.

3. Runde
Erstmals schwer ins Rollen kommt der Express aus Ansfelden gegen Tschaturanga. In der Besetzung Zoltan Gyimesi, Lubomir Ftachnik, Vlastimil Babula, Nikolaus Stanec, Christian Weiss und Hermann Knoll sind die Oberösterreicher Favorit auf den Meistertitel. Meisterlich läuft es dem Team gegen die Wiener. Siege von Ftacnik, Babula und Weiss sorgen für einen klaren 4,5:1,5 Sieg. Das bringt Rang 2 in der Tabelle und eine gute Ausgangsposition für die nächsten Runden.

Wenn es lauft, dann lauft es. Schwarzach gewinnt gegen Mayrhofen/Zillertal aus der Position der Stärke mit 4:2 sein 3 Match an diesem Wochenende und behält nicht nur die Tabellenführung, sondern als einziges Team auch eine weiße Weste. Nach dem Schatten der Vorrunde folgt bei den Fürstenfelder wieder Licht. Blendend spielen Balogh und Wach mit Siegen gegen Gavrikov und Grabher den 3,5:2,5 Sieg gegen Hohenems heraus. Für die Vorarlberger punktet Atlas voll gegen Fogarasi. Die zweite Niederlage für den Titelverteidiger. Ein deutliches Zeichen, dass sogar für Top-Teams die Trauben in der österreichischen Schach-Bundesliga hoch hängen.

16 Remisen bei einem Sieg und einer Niederlage. Das ist die bescheidene Bilanz der starken Styrianer. Zwar beweisen die Grazer beim 3:3 gegen Die Klagenfurter mit 6 Remisen erneut ihre ungeheure Solidität, aber – um im Fußballjargon zu sprechen – ohne Tore kann man nicht gewinnen. Ebenfalls nur ein Sieg in 18 Partien gelingt dem zweiten Grazer Verein. Austria verliert gegen Holz Dohr zwei weitere Partien und trägt als einziges Team ohne Punktegewinn die rote Laterne. Der SK Donau Schach Mattes nützt hingegen die Gunst der Stunde. Jenbach wird mit 3,5:2,5 bezwungen. Zum Debüt in der Bundesliga gibt es als Lohn für die guten Leistungen Rang 3 in der Tabelle.


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