GM Turnier an der österreichisch-ungarischen Grenze
Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 22:26 Uhr
Seit Montag wird in Szentgotthard ein interessant besetztes GM-Turnier ausgetragen: Die Schachlegenden Portisch, Beliawski und Ftacnik stellen sich aufstrebenden ungarischen Spitzenspielern, mit dabei ist auch Österreichs Nationalspieler IM Martin Neubauer. Neubauer erwischte einen Traumstart mit einem Sieg gegen GM Ftacnik, verlor jedoch die zweite Runde gegen GM Prohaska. In der dritte Runde musste GM Portisch, der in Runde 2 das Prestigeduell gegen Beliawski für sich entscheiden konnte, all seine Verteidigungskünste auspacken, um seine Partie gegen Neubauer ins Remis zu retten. Der Start ist gelungen. Sechs weitere Runden warten... (wk, Text/Info: Martin Neubauer) Turnierseite, Ergebnisse bei ChessResults
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Schach Festival in Baden - Vorschau
Montag, den 22. Februar 2010 um 19:28 Uhr
 Vom 26. bis 30. März inszeniert SK Advisory Invest Baden die Schlussrunde der österreichischen Bundesliga garniert mit einem Schach Festival für jedermann. Am Prgramm steht neben dem Finale der Bundesliga mit der gewohnten Live-Übertragung im Internet das 24. Badener Schach Open, die zweite Bundesliga Ost, ein Blitzturnier, Promi Schach, Simultanschach sowie ein Chill Out und eine Players Party. Erwartet werden rund 50 Großmeister und viele Hobbyschachspieler, die am Brett die Klingen kreuzen werden. Ein besonderes Zuckerl verspricht am Samstag eine Schach Veranstaltung in der Fußgängerzone zu werden, bei der jedermann und jede Frau mitmachen kann. (wk, Info: Martin Herndlbauer) Programm Badener Schachfestival 2010, Schachklub Baden
Linares - Topalov wieder Nummer 1
Sonntag, den 21. Februar 2010 um 20:20 Uhr
 Einiges Kopfzerbrechen muss Levon Aronian überstehen um in Linares die Remisen Nummer sieben und acht einzuheimsen. In der Partie gegen Vallejo muss er mit zwei Türmen gegen Dame und zwei Mehrbauern sowie ungleichen Läufern seinen Laden mühevoll dichthalten. Heute verpasst Veselin Topalov gegen den Armenier in einer fein geführten Partie den entscheidenden Schlag, der mit einem Turmopfer zu erzielen gewesen wäre. Danach rettet sich Aronian erneut ins Remis. Topalov führt zwei Runden vor Schluss mit 5,5 Punkten vor Grischuk mit 4,5. Der Russe besiegt heute Gashimov in seiner modernen Benoniverteidigung. Aronian liegt mit lauter Remisen und seinen 50% auf Rang 3, Gashimov, Gelfand und Vallejo haben jeweils ein knappes Minus-Score. Im Fernduell mit Carlsen ist Topalov zur Zeit wieder knapp die Nummer 1 in der inoffiziellen Live-Rating-List. (wk, Foto: Turnierseite) Turnierseite
Kämpferischer Topalov in Linares
Freitag, den 19. Februar 2010 um 23:28 Uhr
 Veselin Topalov führt in Linares nach 6 Runden mit 4,5 Punkten vor Aronian, Grischuk und Gashimov mit je 3. Nach den Remisorgien in den Runden 1, 3 und 4 kam zuletzt mächtig Feuer ins Spiel. Gezündelt hat in erster Linie der Mann aus Bulgarien. Mangelnden Kampfgeist kann man Topalov nicht unterstellen, seine Schwäche, sofern man bei einem 2800-er davon reden kann, ist aber seine manchmal überoptimische Spielweise. In Linares lächelte ihm bisher Schachgöttin Caissa wohlwollend über die Schulter und belohnte so seine Risikobereitschaft. Anders ist nur schwer zu erklären wie die letzten beiden Partien gegen Grischuk und Vallejo vom Rande des Abgrunds aus gar noch gewonnen werden konnten. Gegen Grischuk opfert Topalov eine Figur, die Gewinnchancen liegen danach aber lange beim Russen, ehe sich das Blatt wendet. Gegen Vallojo ist Topalov gar drei Bauern im Minus, schafft aber auch hier seinem Gegner Stellungsprobleme zu stellen, an denen dieser scheitert. Im kommenden WM-Match gegen Anand könnten solche Stellungen daneben gehen... (wk) Turnierseite
Russland ist Senioren Team Europameister
Freitag, den 19. Februar 2010 um 22:41 Uhr
 Einen souveränen Sieg feiert die russische Mannschaft bei der Senioren Team EM in Dresden. Angeführt von Vitaly Tseshkovsky gewinnt der Favorit alle 9 Begegnungen und holt den Titel mit dem Punktemaximum. Auf den Plätzen folgen die Schweiz mit 14 Punkten und Finnland mit 13 Zählern. Viktor Kortschnoi ist mit 6,5/9 auf Brett 1 Leistungsträger der Eidgenossen. Bestes Team aus Österreich wird Wien 1 (Opl, Titz, Dückstein, Strobel) mit 12 Punkten auf Rang 8, noch vor dem Nationalteam, das mit Danner, Wittmann, Roth und Kwatschewsky ebenfalls 12 Punkte holt und sich auf Rang 11 platziert. Lange schien das Team um Medaillenplätze mitzumischen, aber nach der Niederlage gegen Russland war die Luft draußen. Die Steiermark (Watzka, Nickl, Kratschmer, Pitzl) landet auf Rang 18, Salzburg (Ager, Winiwarter, Wöber, Hackbarth) auf Rang 33 und Wien 2 (Bukacek, Stürzenbaum, Teichmeister, Titz) auf Rang 46 von 78 Mannschaften. Durchaus respektable Leistungen der österreichischen Senioren! (wk, Foto: Turnierseite) ECU, Turnierseite
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