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Der Auftakt der zweiten Hälfte der Weltmeisterschaft um bulgarischen Sofia steht ganz im Zeichen des Herausforderers. In der sechsten Runde ergreift Topalov gegen Katalanisch erstmals die Initiative und überrascht Anand mit einem neuen Plan. Die ersten 20 Züge spielt Topalov in knapp zwei Minuten und opfert dabei erst die Qualität und erhöht dann auf eine Figur. Anand behält aber kühlen Kopf, verteidigt souverän, vermag aber seine Mehrfigur im Endspiel nicht zu nützen, zu stark ist der gegenerische Freibauer. Heute stand zum dritten Mal die die gleiche slawische Variante auf dem Programm. Anand weicht als erster ab, gerät aber kräftig unter Druck als er mit einem mysteriösen Turmzug die Kreativität übertreibt. Der Inder rettet sich mit einem Bauern weniger in ein Endspiel mit ungleichen Läufern, das scheinbar remislich war. Topalov findet aber einen guten Plan Anand gibt auf als das entscheidende Eindringen des weißen Königs absehbar ist. Zwei Drittel des Wettkampfs sind gespielt. Beim Stand von 4:4, jeder konnte zwei Weißpartien gewinnen, ist für die letzten vier Partien alles offen. Gefragt ist Nervenstärke. (wk, Foto: Turnierseite)
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