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Lange hat die Schrecksekunde des Weltmeisters über das Desaster in der Eröffnungspartie nicht gedauert. In seiner ersten Partie mit Weiß wandelt Anand mit Katalanisch auf Kramniks Spuren und bringt frühzeitig ein Bauernopfer. Alle seine Schachfans, die ihren Computern trauten, fielen erneut in große Sorge, sahen die Rechenmonster doch bald Topalov in Vorteil. Doch Anand und sein Team dürften die langanhaltende Initiative bei schwer zu spielender schwarzer Stellung besser eingeschätzt haben. Topalov kann am Brett die Probleme nicht lösen und wird positionell überspielt. Anand gleicht damit postwendend zum 1:1 aus. Diesem psychologisch so wichtigen Sieg folgt heute ein Ruhetag in Sofia bevor morgen die 3. Runde gespielt wird. Nun muss der bulgarische Herausforderer beweisen, wie er mit Rückschlägen umgehen kann. (wk, Foto: ChessBase)
Turnierseite (Live-Übertragung 3. Runde: Di 14.00 Uhr), FIDE

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