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Die Weltmeisterschaft ist vorbei. Vishy Anand gewinnt die letzte Partie und bleibt Weltmeister. Der zu erwartende Tie-Break bleibt aus. Dabei schien Topalov als Führer der weißen Steine beste Chancen zu haben den Weltmeister zu stürzen oder zumindest in einen Stichkampf zu kommen. Aber Anand überrascht Topalov in der Schlussrunde mit der Lasker Variante des Damengambits, nimmt eine statische Schwäche in Kauf bekommt aber freies Figurenspiel. Im 25. Zug bietet Anand stillschweigend eine Zugwiederholung an, auf die Topalov wohl eingehen hätte sollen. Doch der Bulgare deplatziert seine Figuren. Anand bricht für seinen Läufer die lange Diagonale auf und kommt zu entscheidendem Angriff, der zu Damengewinn gegen Turm und Springer führt. Topalov reicht nach langer Gegenwehr die Hand zur Aufgabe. Der einzige Schwarzsieg des Wettkampfs entscheidet die WM aprubt in einem Kampf zweier gleichwertiger Gegner, die 12 Partien lang hochklassiges und ausgekämpftes Schach zeigten, mit 6,5:5,5 für Anand. Der Weltmeistertitel bleibt in Indien. Bulgarien trauert mit seinem Nationalhelden...  (wk, Foto: Turnierseite)
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