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Nationalspieler Stefan Kindermann stellt nicht nur bei Schach-Olympiaden und Europameisterschaften für Österreich sein Können unter Beweis, sondern betreibt in München auch eine Schachschule mit der er neue Wege beschreitet. Gemeinsam mit Fernschachgroßmeister und DSB Präsident Robert K. Frhr. von Weizsäcker hat er auch das Konzept des "Königsplans" entwickelt, bei dem rationale und intuitive Aspekte gegenübergestellt werden.  Elke Hardegger und Anette Kolb haben Schachschule und Königsplan in ihren Film "Das Gehirn optimal nutzen - Mit Gedächtnisstrategien zum Erfolg" eingebaut. Bayern Alpha strahlt den Film am kommenden Montag, dem 25. Jänner um 16.00 Uhr aus. Eine Wiederholung gibt es am 30. Jänner um 11.15 Uhr. (wk, Info: Stefan Kindermann, Bayern Alpha)
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-campus
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„Das Gehirn optimal nutzen –
Mit Gedächtnisstrategien zum Erfolg“


alpha campus - Forschung aktuell

Ein Film von Elke Hardegger und Anette Kolb

in BR-alpha, dem Bildungskanal des Bayerischen Fernsehen

am 25. Januar um 16.00 Uhr
Wiederholung am 30. Januar um 11.15 Uhr


Wer weiß, wie sein Gehirn funktioniert,
kann es auch optimal nutzen. Egal ob Schachgroßmeister, Manager, Schüler oder Rentner: Jeder Mensch kann seine ca. 100 Milliarden Nervenzellen so in Bewegung und in Beziehung setzen, dass sie effizient arbeiten - bewusst und unbewusst.

Wie aber bewältigt das Gehirn seine komplexen Aufgaben und wie trainierbar ist es? Diesen Fragen nähert sich der Film "Das Gehirn optimal nutzen - Mit Gedächtnisstrategien zum Erfolg" zum Beispiel anhand des Schachspiels.

Effizient lernen: Schach als Gedächtnistraining
Kinder aus dem Münchner Stadtteil Hasenbergl lernen an der Münchner Schachakademie über das Schachspiel, sich besser zu konzentrieren, den Gegner einzuschätzen und sich zielorientiert einer Aufgabe zu widmen. Schachgroßmeister Stefan Kindermann und FIDE-Meisterin Dijana Dengler erklären den Kindern anschaulich das Spiel der Könige und lassen sie in die Figuren schlüpfen. Selbst lernschwache Schüler können sie für das Spiel begeistern. "Man braucht dazu visuelles Vorstellungsvermögen, man braucht abstrakte Logik und ganz viel Gefühl und Intuition, das muss alles zusammenspielen, um ein guter Schachspieler zu sein, und vor allem lernen die Kinder ganz allgemein Denkstrukturen: Wie gehe ich an ein Problem ran, also wir versuchen den Kindern Denken beizubringen." So beschreibt Stefan Kindermann das komplexe Lernziel.


 
Spielerisch und mit Spaß lernen die Schüler weit mehr als Schachspielen: Die Erfahrungen der Schachakademie zeigen, dass das Spiel nicht nur das Gedächtnis schult, sondern auch die zwischenmenschlichen Fähigkeiten fördert, so genannte „soft skills“. Darüber hinaus unterstützen regelmäßige Schachtrainings in Schulen die Lesefähigkeit und verbessern die Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern.

Kein Schachspiel ohne Bauchgefühl
Gute Schachspieler müssen sich in jeder Partie neuen Herausforderungen stellen. Auch wenn die Spielsituation im ersten Augenblick ganz einfach erscheint: Es sind immer viele Varianten möglich. Die Schachspieler müssen vorwärts und rückwärts denken, ohne den Überblick auf die Gesamtlage zu verlieren. Bei der Entscheidung für den nächsten Zug spielt aber nicht nur das rationale Denken eine große Rolle, sondern auch die Intuition.
Intuition beruht auf Erfahrungswissen und Emotion. Auf den Berufsalltag übertragen, ist Intuition bei jeder Entscheidung wichtig, gerade auch für Manager. Ohne emotionale Beteiligung entstehen keine überzeugenden Entscheidungen, betont Prof. Dr. Ernst Pöppel vom Institut für Medizinische Psychologie der LMU München.

Der Schachgroßmeister Stefan Kindermann hat deshalb gemeinsam mit dem Wirtschaftswissenschaftler und Fernschachgroßmeister Robert K. Frhr. von Weizsäcker das Konzept des "Königsplans" entwickelt, das beide Elemente gleichwertig gegenüberstellt, das rational-logische und das intuitive Denken. Aus den Strategien der Schachmeister leiten sie nicht nur für Manager Methoden für optimales Problemlösen ab.

Das effiziente Gehirn
Der Film zeigt neben dem Schachspiel als Gedächtnisstrategie auch, welche Mechanismen im Gehirn es hochbegabten Jugendlichen ermöglichen, effizient Probleme zu lösen oder wie es älteren Menschen gelingt, mit Hilfe von Assoziationstechniken ihre Gedächtnisleistung wieder zu verbessern. Sogar das Gehirn selbst arbeitet immer effizient. Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie haben biochemische Prozesse nachgewiesen, die es den Nervenzellen im Gehirn erlauben, zeit- und energiesparend Informationen auszutauschen. Wer also für sich die passende Gedächtnisstrategie findet, kann lernen, sein Gehirn besser zu nutzen.

Ein Internetangebot zur Sendung finden Sie unter:
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-campus.

 

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