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Der 17. September 2010 ist ein neues historisches Datum im österreichischen Schachsport. Nach einer langen zweijährigen Ausbildung haben die ersten zwölf Schachspieler/innen die Ausbildung der Bundessportakademie Graz zum staatlich geprüften Trainer bestanden und das gleich eindrucksvoll. Die Denksportler zeigten ihr Potenzial. Mag. Wolfgang Frühwirth von der BSPA kann nicht nur die weiße Fahne hießen als Zeichen, dass alle Prüflinge bestanden haben, sondern zudem ausnahmslos zur Auszeichnung gratulieren. Präsident Jungwirth hebt in seiner Abschlussrede die Bedeutung der Ausbildung hervor. Untenstehend ist ein Bericht von Karl-Heinz Schein, der leitend seitens des ÖSB viel Zeit und Energie in die Entwicklung diese Pionierausbildung gesteckt. Allen im weiteren Text namentlich genannten A-Trainer/innen sei herzlichst gratuliert. (wk)


Ein „Meilenstein“ in der Entwicklung des österreichischen Schachsports

Heute ging im Restaurant Gösserbräu in Leoben für 12 SchachtrainerInnen eine langjährige intensive und zum Teil mühevolle Ausbildung zu Ende. Die Abschlussprüfungen zur A-Trainerausbildung boten den KandidatInnen nochmals Gelegenheit, ihr umfangreiches Wissen vor der Prüfungskommission (Dr. Alois Kogler, David Shengelia, Manfred Mussnig) zu präsentieren und es war mehr als ein symbolischer Akt, als bei der Notenbekanntgabe Dir. Wolfgang Frühwirth von der BSPA Graz eine weiße Fahne hochhielt. Alle KandidatInnen hatten ihre Prüfungen  mit ausgezeichnetem Erfolg abgelegt, ein Ergebnis von absolutem Seltenheitswert.

Prof. Jungwirth, sichtlich stolz auf „seine“ Schützlinge und bewegt,  hob in seiner Abschlussrede die Bedeutung dieser Ausbildung hervor und bezeichnete sie als Meilenstein in der Entwicklung des österreichischen Schachsports. Er bedankte sich bei Dir. Mag. Frühwirth und Mag. Karl-Heinz Schein für die intensiven Vorbereitungsarbeiten und hob den Durchhaltewillen aller TeilnehmerInnen hervor, die sich erfolgreich der Herausforderung dieser Ausbildung gestellt hatten.

In der Tat bot der schachspezifische Teil der Ausbildung in Österreich zum Teil noch nie angebotenes Fachwissen von solch anerkannten Trainerpersönlichkeiten wie Arthur Jussupow, Adrian Mihalchischin, Zoltan Ribli, Uwe Bönsch und David Shengelia. Zudem gab es im Laufe der Ausbildung  viele sportartenunabhängige Fächer zu bewältigen wie Sportphysiologie, Anatomie, Mentales Training, Ernährungskunde, praktische Übungen in Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit und vieles mehr.

Die 12 ersten A-Trainer Österreichs:

Achs Reinhold
Baumegger Siegfried
Brestian Egom
Egger Martin
Hermann Johann
Novkovic Julia
Novkovic Milan
Schein Karl-Heinz
Schneider-Zinner Harald
Schnider Gert
Srienz Christian
Wilke Werner

Abschlussbild
Alle A-Trainer mit Mag. Frühwirth (7 v.l.) und Präsident Jungwirth (9 v.l.)

Pruefung
Das Ehepaar Novkovic bei der Prüfungsabnahme von Alois Kogler

Prueung02
Bundestrainer David Shengelia prüft den schachlichen Teil...

Pruefung03
Manfred Mussnig (Mitte) prüft Regelkunde

Schlussworte
Der Schlussakkord der ersten Schach A-Trainerausbildung in Österreich

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