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Am 10./11. September tagte der ÖSB-Vorstand in Gmunden in einer zweitägigen Klausur mit dem Ziel anfallende Themen ausführlich zu behandeln und das Programm des ÖSB für die nächsten Jahre weiterzuentwickeln. In einer sachlich konstruktiven Diskussion wurden ausgehend von der aktuellen Situation drei Themenblöcke herausgefiltert, die in den nächsten Jahren verstärkt angegangen werden. Es sind dies: Schach in der Schule und Jugendarbeit, Vereinsmanagement sowie Kommunikation des ÖSB nach innen und außen und stärkere Professionalisierung von Veranstaltungen. Details werden in Kürze publiziert. Zugleich wurden folgende Änderungen der TUWO beschlossen, als Resultat der Tagung der Eloreferenten und Schiedsrichter, die mit 01. Jänner 2012 in Kraft treten... (wk)


TUWO Änderungen per 01.01.2012

 

 … die Anzahl der Wertungsperioden der nationalen Elowertung wird von zwei auf vier erhöht.

… die Mindestbedenkzeit von einer Stunde für die Elowertung bei Jugendturnieren wird von U-14 auf U-16 ausgedehnt.

… die Ausnahmeregelung von einem Turnier pro Landesverband mit kürzerer Bedenkzeit als eine Stunde wird gestrichen.

… eine neue Einstiegsberechnung für die Elowertung wird eingeführt, die gewährleisten soll, dass jugendliche Einsteiger schneller zu einer Elozahl kommen können.

… die bisher angewandte Faktorreduzierung bei Vielspielern wird wegen der Verdoppelung der Wertungsperioden gestrichen.

… eine Ausnahmeregelung für Spieler/innen U-14 oder jünger betreffend Partien gegen Gegner ohne Elozahl wird eingeführt.

… die Einspruchsfrist bei der nationalen Elowertung wird von drei Monaten auf sechs Wochen verkürzt.

… die ausschließliche Verwendung der internationalen Elozahlen der Gegner von Österreicher/innen bei Großereignissen wie Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, EU-Meisterschaften wird eingeführt.

Beschlossen wurde ferner die Einführung einer Schnellschach-Elowertung ab 1.1.2012.

Alle Änderungen werden in die TUWO eingearbeitet und anschließend auf der ÖSB Website publiziert.

Die Durchführung eines FIDE Schiedsrichterkurses, wenn möglich im Zusammenwirken mit Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein, ist geplant.


Shengelia, Baumberger, Zsifkovits, Modliba, Bauer, Jungwirth,
Pöcksteiner, Stummer, Hursky, Kraßnitzer, Zemlicka, Kindl.

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