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Bereits nach vier Runden ist keiner der Teilnehmer beim Super-GM Turnier von Morelia/Linares mehr ungeschlagen. Shirov kommt mit leichtem Vorteil gegen die Sweschnikow Verteidiung Topalovs aus der Eröffnung und nimmt dem Bulgaren in Folge ein Doppelturmendspiel ab. Erste Niederlage für Topalov, zweite für \"Sweschnikow\" und keiner ist mehr ungeschlagen. Zur tragischen Figur der Runde wird Iwantschuk. Der geniale Ukrainer überspielt mit einfachen Mitteln in einer bisher ausgeglichen eingeschätzten Antimarshall Variante, verpasst früh den Killerzug, stellt dann in Zeitnot eine Figur (!), behält aber immer noch Chancen, gerät aber völlig aus der Fassung und verliert weiteren Fehler die lange gewonnen geglaubte Partie. Nur etwas besser ergeht es dem Weltmeister. Anand wird von Radjabov mit dem Jänisch-Gambit überrascht und willigt früh in ein Remis ein. Carlsen übertreibt die Originalität gegen Leko und droht mit Weiß in einem Dc2 Nimzoinder rasch in Nachteil zu kommen. In seiner Not opfert Carlsen einen Bauern, den Leko aber verschmäht, wonach die Stellung im Gleichgewicht ist. Der logisch Schluss ist die Punkteteilung. In Führung sind nun Topalov, Anand und Aronian. Alle acht Spieler liegen aber innerhalb eines Punktes. (wk, Foto: ChessBase)
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