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Levon Aronian, der große Favorit vieler, scheitert in den gestrigen Stichkämpfen nach spannendem Verlauf. Der Armenier kontert einem Schwarzsieg postwendend, scheitert aber mit einer weiteren Niederlage in der vierten Schnellschachpartie an Aleander Grischuk. Nachträglich betrachtet war die verpasste Gewinnstellung in der zweiten Partie entscheidend. Beinahe wäre neben Topalov und Aronian mit Kramnik auch der dritte Favorit bereits im Viertelfinale ausgeschieden. Nach vier weiteren ereignislosen Remisen in den Schnellpartien gewinnt Radjabov die erste Blitzpartie und scheint in der zweiten in einem Turmendspiel mit ungleichen Läufern auf sicherem Remisweg. Im Eifer des Gefechts gibt die Uhr ihren Geist auf und nach einer kurzen Unterbrechung verliert Radjabov mit neuer Uhr diese Partie und kann sich von diesem Schock nicht mehr erholen. Bllitzpartie drei geht durch eine Unachtsamkeit im Endspiel verloren und in der vierten Blitzpartie rettet sich Kramnik in ein Dauerschach, worauf ein enttäuschter Radjabov auch noch die Zeit überschreitet. Im Semifinale trifft Kramnik nun auf Grischuk und Kamsky auf Gelfand. Live-Partien des Semifinales gibt es ab Donnerstag auf der Turnier-Website. (wk, Foto: ChessBase)
FIDE Turnierseite, Alle Partien des Viertelfinales (ChessBase)

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