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Leere Stadien kennzeichnen die letzten Tage. Im Fußballmatch Rapid gegen Austria wollten die Spieler beider Vereine weiterspielen. Die Ausschreitungen der Fans erforderten aber auf Anordnung der Sicherheitsexperten den Spielabbruch bereits nach der 26. Minute. Schach hat dererlei Gott sei Dank nicht zu befürchten. Leere kehrte heute aber auch bei den Denksportlern in ihrem virtuellen Stadion erneut rasch ein. Nach einem anstrengenden Ruhetag einigten sich Gelfand und Grischuk diesmal im 18. Zug auf Remis. Zur Erinnerung: vor dem Ruhetag waren es 14 Züge. Da es zur Partie sonst nicht viel zu sagen gibt sei an dieser Stelle erwähnt, dass jeder Finalist des Kandidatenfinales ein Preisgeld von 90.000 Euro erhält. Das mag verglichen mit Honoraren von Formel 1 Piloten oder Fußballern nicht viel sein, ein durchschnittlicher Mitteleuropäer muss aber doch ein paar Jahre dafür arbeiten. Gemeinsam mit den Geldern für die Semifinalisten (je 60.000) sowie Viertelfinalisten (je 30.000) werden vom Veranstalter und den Sponsoren allein 420.000 Euro an Preisgeldern aufgebracht. Vielleicht hätte sich dieses Engagement von den Spielern doch eine bessere Schach-Show verdient als das bisherige risikolose Abspulen von Sicherheitsvarianten mit 26 Remisen in 28 Partien bei normaler Turnierbedenkzeit verbunden mit einigen Partien, die nicht einmal ausgespielt wurden. Das Foto zeigt als Denkmal die älteste Straßenbahn von Kazan. Bleibt zu hoffen, dass dies nicht die interessantesten Züge aus Kazan bleiben... (wk, Foto: ChessBase)      
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