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Veselin Topalov führt in Linares nach 6 Runden mit 4,5 Punkten vor Aronian, Grischuk und Gashimov mit je 3. Nach den Remisorgien in den Runden 1, 3 und 4 kam zuletzt mächtig Feuer ins Spiel. Gezündelt hat in erster Linie der Mann aus Bulgarien. Mangelnden Kampfgeist kann man Topalov nicht unterstellen, seine Schwäche, sofern man bei einem 2800-er davon reden kann, ist aber seine manchmal überoptimische Spielweise. In Linares lächelte ihm bisher Schachgöttin Caissa wohlwollend über die Schulter und belohnte so seine Risikobereitschaft. Anders ist nur schwer zu erklären wie die letzten beiden Partien gegen Grischuk und Vallejo vom Rande des Abgrunds aus gar noch gewonnen werden konnten. Gegen Grischuk opfert Topalov eine Figur, die Gewinnchancen liegen danach aber lange beim Russen, ehe sich das Blatt wendet. Gegen Vallojo ist Topalov gar drei Bauern im Minus, schafft aber auch hier seinem Gegner Stellungsprobleme zu stellen, an denen dieser scheitert. Im kommenden WM-Match gegen Anand könnten solche Stellungen daneben gehen... (wk)
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