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Bei der kürzlich zu Ende gegangenen Jugend-WM im schönen türkischen Badeort Kemer / Antalya mit über 1400 Teilnehmern verzeichneten die österreichischen Zukunftshoffnungen tolle Achtungserfolge. Herausragend ist dabei die Top-30 Platzierung des Wiener U14-Spielers Christoph Menezes, aber auch die Leistungen der übrigen ÖsterreicherInnen können sich angesichts der unglaublich starken Konkurrenz durchaus sehen lassen. Dass der Abstand zur Spitze nicht groß ist, beweisen einige Highlights aus österreichischer Sicht: Das Schwarzremis von Luca Kessler (Vlbg., U12) gegen den Weltmeister Bobby Cheng (AUS), der Sieg des erst 8-jährigen Steirers Bardhyl Uksini (U10, Elo 1597)) gegen die Nummer 4 des Bewerbs, Igor Kudelya (RUS, Elo 1995), der Triumph von Marie-Christine Bauer (Bgld., U16) über die amtierende EU-Meisterin Salome Neuhauser (FRA). Dominiert wurden die Bewerbe erwartungsgemäß von den großen Schachnationen Russland und Indien. Dass jedoch auch „Schachzwerge“ durchaus mitmischen können, beweist die kleine Delegation aus Peru: Die Geschwister Deysi und Jorge Cori holen in ihren Altersklassen (Mädchen U16 bzw. Buben U14) jeweils den Weltmeistertitel. Dies als Ansporn, sowie natürlich konsequentes Training und systematische Vorbereitung mag Österreichs Talente dazu beflügeln, vielleicht schon nächstes Jahr in Chalkidike (GRE) noch einen Schritt näher an die Weltspitze heranrücken zu können. (wk, Text: Herwig Pilaj)
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