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Der Sieger ist gekürt. SC Donaustadt gewinnt den vom ÖSB ausgeschriebenen Wettbewerb zum Jugendfreundlichsten Verein 2010. Die Wiener überzeugten mit ihrer Basisarbeit, wie Projektleiter Harald Schneider-Zinner in seinem Bericht zur Auswertung (siehe unten) schreibt. Die Grazer Schachfreunde folgen dank ihrer Spitzenspieler/innen, die regelmäßig vordere Plätze bei österreichischen Meisterschaften belegen. Mit Ottakring landet ein zweiter Wiener Vereine auf dem Podest. Der heimliche Sieger ist freilich der Jugendschachklub Landeck, der aber als Preisträger der Vorjahre heuer nur außer Konkurrenz teilnehmen konnte. Die Siegerehrung wird im Rahmen der BLMM (23.-26. September) in Tschagguns erfolgen. (wk, Info/Foto/Beilagen: Harald Schneider-Zinner)
Bericht 1 (pdf), Auswertung (pdf)
Website Harald Schneider-Zinner



Jugendfreundliche Vereine 2010

 

30 Kinder am Freitagnachmittag – Zeit für das Donaustädter Training.

Die Stufenbücher werden ausgepackt – und los gehst. Hunderte von Taktikstellungen werden an diesem Tag gelöst. Mitten drinnen: der internationale Meister Helmut Kummer, der kaum mit der Überprüfung der zahlreichen Lösungen nachkommt.

 

Die Freude am Schach ist mit Händen greifbar. Analysieren, blitzen, mit Freunden eine tolle Zeit verbringen.

Das trifft gut die Donaustädter Philosophie: Basisarbeit für das Schach, Schach als Sport und Hobby, Schach als Mittel zur Integration.

Zwar wurden mit GM Stanec (10facher öst. Staatsmeister, IM Kummer und Veronika Exler (Olympiateilnehmerin) mehrere SpitzenspielerInnen hervorgebracht, das Herzblut des Obmanns Rene Schwab hängt aber am Breitensport und an der Öffentlichkeitsarbeit.

Beim Donauinselfest, im Donaupark, im Stadioncenter, … überall sind Aktivitäten des Vereins anzutreffen.

Alles in allem: ein verdienter Sieger des Projekts 2010.

 

Wieder hervorragend: die Arbeit des Jugendschachclubs Landeck. Nachdem dieser aber in den beiden vorigen Jahren Geldpreise zugesprochen bekam, konnte er heuer nur „außer Konkurrenz“ teilnehmen. – Mit 91 im Verein gemeldeten Jugendlichen liegt die 100er-Marke in Reichweite.

 

Unter dem Aspekt des Spitzenschachs haben die „Grazer Schachfreunde“ eindeutig die Nase vorne. Huber Elke, Huber Martin Christian und Uksini Bardhyl belegen (mit Unterstützung von FM Gert Schnider – Trainer des steirischen Jugendkaders) regelmäßig Spitzenplätze bei den österreichischen Jugendmeisterschaften.

Der zweite Platz geht daher nach Graz.

 

Der Neueinsteiger SC Ottakring hat sich in den letzten Jahren zum zweiten Wiener Zentrum der Jugendarbeit entwickelt. Breitenschach und Spitzensport werden ausgewogen gefördert. Neben der Basisarbeit (Zusammenarbeit mit mehreren Schulen, wöchentliches Kindertraining) wird der Verein mit zwei U16-Spielern (Menezes, Gstach) eine der jüngsten Bundesligamannschaften aller Zeiten stellen. – Und der Vizestaatsmeister U12

(Valentin Dragnev) arbeitet kräftig daran, ebenfalls ganz oben Einsätze zu bekommen.

Daher: Platz 3 für dieses Projekt.

 

Der Spezialpreis 2010 (Veranstaltung von Jugendturnieren) geht ins Burgenland.

Die internationalen Mattersburger Schachritter-Festivals“ haben sich zu einer festen Größe in der Jugendschachszene entwickelt. Die geographische Lage wird vom Clubobmann Gerald Berhöfer hervorragend genutzt, um österreichische Talente mit SpielerInnen aus den Nachbarländern zusammen zu bringen.

 

Auch im 5. Jahr des Projekts leisteten zahlreiche Vereine eine tolle Basisarbeit.

Die Vorstellung der einzelnen Projekte findet in 3 Serien statt, die der ÖSB bis Jahresende

unter www.chess.at veröffentlichen wird.

 

Die Siegerehrung wird im Rahmen der Jugend-Bundesländermannschaftsmeisterschaft im September stattfinden.

Neue Preisträger 2010:

1. Platz:  Donaustadt                    900-

2. Platz:   Grazer Schachfreunde     600-

3. Platz:   Ottakring                      300-

Spezialpreis für : Mattersburg         200-

 

Die weiteren Projektteilnehmer:

Styria Graz, RbEJ Gleisdorf, Eggenburg, Spielgemeinschaft Hall/Mills,

Schachclub Volksbank Lienz, Raiffeisen-Schachclub Sieghartskirchen,

Jugendschachclub Landeck, SV Raika Rapid Feffernitz

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