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KhenkinNach mehreren Anläufen hat es für Igor Khenkin (Foto) endlich mit dem Titel geklappt. Im letzten Jahr wurde der aus Russland stammende Großmeister für seine Friedfertigkeit bestraft und fiel durch ein Kurzremis in der Schlussrunde auf Rang 2 zurück, doch diesmal reichten vier Siege und fünf teils sehr schnelle Punkteteilungen für den ersten Platz. Jan Gustafsson erzielte ebenfalls 6,5 Punkte und wurde aufgrund der etwas schlechteren Feinwertung Zweiter; Rang 3 ging mit 6 Punkten an den aus Lettland emigrierten Daniel Fridman. Damit belegten die einzigen drei Spieler mit über 2600 Elopunkten auch die ersten drei Plätze. Bei den Frauen setzte sich mit Sarah Hoolt schlussendlich die hohe Favoritin durch. Nachdem sie mit nur 1,5 Punkten aus den ersten drei Partien denkbar schlecht ins Turnier gestartet war, kämpfte sie sich Runde um Runde nach vor und verwies nach sechs Siegen in Serie die Langzeitführende Alisa Frey um einen halben Punkt auf Platz 2. Bronze ging an Heike Vogel, die in der dritten Runde gegen die spätere Turniersiegerin gewonnen hatte. Die Deutsche Meisterschaft stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Von den 66 aktiven Großmeistern nahmen nur sieben am Turnier teil und eine anscheinend etwas willkürliche Auslegung der Null-Toleranz-Regel führte dazu, dass mit Falko Bindrich einer von ihnen nach der 4. Runde aus dem Turnier ausstieg. Ein Statement des 20-jährigen Großmeisters sowie des Schiedsrichters Ralph Alt und die anschließenden lebhaften Diskussionen rund um die Null-Toleranz-Regel sind auf http://www.schach-welt.de/ nachzulesen. Zu guter Letzt wurde auch noch ein Spieler wegen Betruges vom Turnier ausgeschlossen. Näheres über den Fall sowie Ergebnisse und Tabellen gibt es auf http://www.dem-2011.de. (em, Foto: ChessBase)

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