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Schach hat seinen ersten Dopingfall in Österreich. Die Wienerin Monika Galambfalvy ist als Dritte der Staatsmeisterschaft 2005 eine jener Spielerinnen und Spieler, die der ÖSB als Kader bei der Anti-Doping Behörde genannt hat und damit jederzeit kontrolliert werden kann. Per Zufall wurde Galambfalvy vom ÖADC zur Kontrolle ausgewählt, hat aber leider den Test verweigert. Der ÖSB wurde unverzüglich aufgefordert ein Verfahren einzuleiten. Nach den Bestimmungen der WADA (World Anti Doping Agency), die bindend für alle nationalen Anti-Doping Behörden und Fachverbände sind, musste der Anti-Doping Ausschuss des ÖSB (Stubenvoll, Dr. Mitter, Mag. Kienast) die in diesem Fall vorgesehene zweijährige Sperre aussprechen. Galambfalvy bleibt nur der Berufungsweg zum Schiedsgericht des ÖADC und die Hoffnung auf eine Reduktion der Sperre. Galambfalvy darf ab sofort bei keinem elogewerteten oder offiziellen Turnier teilnehmen. Ein Mißachtung zöge weitere Konsequenzen nach sich. Uns bleibt nur der Aufruf an alle Kaderspieler/innen die Bestimmungen ernst zu nehmen, damit dieser offenbar in der Emotion passierte Fall ein Einzelfall bleibt. (wk)
=> ÖADC, Info Anti-Doping

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