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Der Schachsport scheint seinen neuen Superhelden zu haben. Magnus Carlsen rechtfertigt seine frischerworbene Nummer 1 der Weltrangliste mit einem Sieg beim Super-GM Turnier in Wijk aan Zee. Dabei kann den Norwerger auch eine Niederlage gegen Kramnik oder eine schlechte Partie in der Schlussrunde nicht stoppen. In einem Springerendspiel gegen Caruana zieht Carlsen alle Verteigungsregister und sichert sich den alleinigen Sieg, weil Shirov gegen Dominguez nach einer brillanten Partie in Zeitnot im falschen Moment dem Remis zustimmt. Am Brett hatte der Lette eine forcierte Gewinnstellung. Kramnik verpasst seine Chance gegen Karjakin, muss mit Weiß rasch die Notbremse ziehen um Stellungsnachteil zu vermeiden. Anand bleibt als einziger Spieler ungeschlagen und landet hinter Carlsen, Shirov und Kramnik auf Rang 4. Es folgen Karjakin und Iwantschuk vor Nakamura, Leko und Dominguez, die 50% der möglichen Punkte schaffen. Die Holländer Van Wely, Tiviakov und Smeets zieren das Tabellenende. In der B-Gruppe gewinnt Giris und wird damit nächstes Jahr mit der Weltspitze spielen. Das C-Turnier wird eine Beute des Chinesen Li Chao. (wk, Foto: ChessBase)
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