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Blog WM - EM

Ein wichtiger Sieg im Kampf um einen World Cup Platz gelingt Markus Ragger heute in Legnica. Ragger besiegt GM Alexander Ipaiov nach hartem Kampf und macht in der Tabelle wieder einen Sprung nach vorne. Nie in Gefahr sind David Shengelia und Robert Kreisl bei ihren Remisen gegen Illy Nyzhyk (2635) bzw. Aleksandr Rakhmanov (2616), wobei Kreisl dies sogar mit den schwarzen Steinen gelingt. Damit sind alle Drei weiter im erweiterten Spitzenfeld. Siege gelingen heute noch Andreas Diermair und Gerhard Schroll. Martin Christian Huber und Mario Schachinger holen Punkteteilungen. Die einzige österreichische Niederlage des Tages muss Alexander Fauland hinnehmen. An der Spitze liegt weiter Moiseenko (7,5) vor Alekseev und Lupulescu (je 7). Es folgen 16 Spieler mit je 6,5 Punkten. Markus Ragger liegt in Gruppe der Spieler mit je 6 Punkten auf Rang 29. Morgen spielt Ragger mit Schwarz gegen Gadir Guseinov (AZE, 2623). Shengelia trifft ebenfalls mit Schwarz auf Timoveev (RUS, 2621) und Kreisl bekommt es mit Volkov (RUS, 2610) zu tun.  (wk, Foto: Ursula Huber)
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Website EM mit Live-Übertragung, Ergebnisse bei Chess-Results, Fotos (Ursula Huber)

Ein lachendes und ein weinendes Auge bringt die achte Runde der EM in Legnica. Nach dem Ruhetag zeigt sich Robert Kreisl weiter in sensationeller Form. Nach der unnötigen Niederlage in der Vorrunde stand der Steirer in der heutigen Partie unter Druck. Doch Kreisl hält die Nerven im Zaum, feiert gegen GM Wojciech Moranda (2560) seinen dritten Sieg mit den weißen Steinen. Egal wie die morgige Partie endet, Kreisl übererfüllt eine GM Norm bereits jetzt. Das weinende Auge betrifft Niederlagen von Shengelia und Ragger mit Schwarz gegen Nepomniachichi bzw. Melkuyan. Beide brauchen jetzt ein gutes Finale um die World Cup Qualifikation zu schaffen. Shengelia, Kreisl und Ragger liegen mit je fünf Punkten in Lauerstellung. An der Spitze ist Alexander Moiseenko mit 7 Punkten vor Constantin Lupulescu (6,5) und zwölf Spielern mit je 6 Punkten. Auch sonst war es kein allzu guter Tag für die Österreicher. Einzig Andreas Diermair punktet voll, alle anderen müssen Niederlagen hinnehmen. In der drittletzten Runde spielen Ragger gegen Ipatov (2588), Shengelia gegen Nyzhnyk (2635) und Rakhmanov (2616) gegen Kreisl. (wk, Foto: Ursula Huber)
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In der Spitzenpaarung der sechsten Runde muss David Shengelia gegen den Ukrainer Alexander Moiseenko mit Schwarz eine Niederlage einstecken. Dabei kommt Shengelia gegen den Fast 2700-er gut aus der Eröffnung und scheint leicht besser zu stehen. In aufkeimender Zeitnot verliert er aber den Faden und wird von der gegnerischen Zentralisierung erdrückt. Shengelia ist mit 4,5 Punkten auf Rang 7 noch immer bester Österreicher. Markus Ragger krönt heute seine gute Spielanlage mit einem hübschen Mattfinale in einem Dame und Turm Endspiel. Dieser dritte Sieg bringt Ragger auf Rang 16. Die Marschroute scheint zu stimmen. Unglaublich ist die Leistung von Robert Kreisl. Der Steirer spielt heute tadellos gegen GM Ivan Popov (2620), opfert eine Qualität, erhält dafür aber viele Bauern und erreicht ein nie gefährdetes Unentschieden. Im Gegenteil. Hätte er im Endspiel zuerst den  b-Bauern forciert, hätte sich Popov noch strecken müssen um den Remishafen zu erreichen. Kreisl ist nach sechs Runden gegen sechs Großmeister mit 2600 oder mehr mit vier Punkten bei einer Performance von 2760 (!!) auf Rang 32. Dieses Trio stellt die Leistungen der anderen Österreicher in den Schatten. Fauland verliert heute gegen GM Kempinski (2580), Diermair, Schroll, Huber und Schachinger remisieren, wobei insbesondere das Schwarzremis von Martin Christian Huber gegen den Schweizer Lars Rindlisbacher (2312) erfreulich ist. Ragger trifft vor dem Ruhetag am Sonntag morgen auf Khalifman (2614), Shengelia auf Mamedov (2649) und Kreisl mit Schwarz auf L´Ami (2634).  (wk, Foto: Ursula Huber)
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Die Österreicher holen vor dem morgigen Ruhetag in der siebenten Runde der EM fünf Punkte aus acht Begegnungen. Alexander Fauland, Mario Schachinger, Gerhard Schrolll und Martin Huber gewinnen ihre Partien und verbessern ihre Ausgangsposition für die finalen vier Runden. Andreas Diermair und Robert Kreisl müssen leider Niederlagen hinnehmen, wobei Kreisl mit Schwarz gegen GM L´Ami mit zwei Springern gegen zwei Läufer hervorragend dagegen hält, am Ende aber ein wohl ausgeglichenes Turmendspiel nicht halten kann. Remisen gelingen Markus Ragger und David Shengelia. Ragger bemüht sich gegen den als Theoretiker hochgeachteten Ex-Weltmeister Alexander Khalifman. Die Remisbreite wird aber nie überschritten. Shengelia verriegelt nach seiner gestrigen Niederlage gegen Rauf Mamedov seine Stellung. Einzig die schwarzfeldrigen Läufer werden getauscht, danach gibt es für keine Seite mehr ein Durchkommen. Beide liegen weiter auf einem World Cup Platz, Shengelia auf Rang 9, Ragger auf Rang 10. Schach-Österreich darf weiter hoffen...  (wk, Foto: Ursula Huber)
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Die Österreicher sind die bisherhige Sensation der ersten fünf von elf Runden der Schach Europameisterschaft im polnischen Legnica. David Shengelia führt nach fünf von elf Runden sensationell vor dem punktegleichen Ukrainer Alexnder Moiseenko. Diese Leistung ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, sind doch 286 der besten Schachspieler Europas aus 38 Ländern am Start, darunter 143 (!) Großmeister. Shengelia ist in der Startrangliste mit seiner Elozahl von 2546 nur als Nummer 119 (!!) gesetzt. Nach einem Plichtsieg in der Startrunde gewinnt Shengelia in den Runden zwei und drei gegen die höher eingeschätzten Großmeister Grzegorz Gajewski (POL, 2616) und Evgeny Postny (ISR, 2637). In Runde vier folgt ein sicheres Remis mit Schwarz gegen den Franzosen Maxime Vachier-Lagrave, der mit einer Elozahl von 2718 zum elitären Kreis der besten Spieler der Welt gehört und im Turnier als Nummer Drei gesetzt ist. Doch damit nicht genug. In der gestrigen fünften Runde überspielt Shengelia sehenswert den Ukrainer Alexander Areshchenko (2709) und übernimmt von dessen Landsmann Alexander Moiseenko die Führung. Heute kommt es zum direkten Duell dieser beiden Spieler, die jeweils 4,5 Punkte aus den bisherigen fünf Runden erzielten. (wk)
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Weiterlesen: EM Zwischenbericht - Österreicher auf Sensationskurs

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