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Blog WM - EM

In Marburg findet vom 7. bis 12. Juli die Team Europameisterschaft der Jugend statt. Österreich ist mit je einem Team im Bewerb der Burschen bzw. der Mädchen vertreten. Die Burschen spielen in der Besetzung Menezes, Kessler, Huber und Rieger zum Auftakt jeweils 1,5:2,5 gegen die Schweiz bzw. Polen. Die Schweiz ist nach zwei Runden in Führung, Polen der Elofavorit. Ein Einzelsieg gelingt Huber im Match gegen Polen. Das Grazer Talent besiegt IM Kacper Drozdowski (2456). Auch die Mädchen haben in den ersten beiden Runden mit Polen und Russland zwei große Brocken zu bekämpfen. Da ist es keine Katastrophe, dass Schnegg und Trippold noch auf ein erstes Erfolgserlebnis warten müssen. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite
Ergebnisse bei Chess-Results: Burschen, Mädchen

Quang Liem Le ist Weltmeister im Blitzschach. Der Vietnamese spielt die WM in Khanty-Mansyisk stets an der Spitze und  führt zwischenzeitlich sogar mit zwei Punkten Vorsprung. Gespielt wurden insgesamt 15 Doppelrunden. Bedenkzeit war 3 Minuten pro Partie plus 2 Sekunden pro Zug. Am Ende rettet Le mit 20,5 Punkten gerade noch ein halber Punkt den WM-Titel und das erste Preisgeld, das wie im Schnellschach 40.000 Dollar beträgt. Auf den Plätzen landen punktegleich Alexander Grischuk (RUS), Ruslan Ponomariov (UKR) und Ian Nepomniachtchi (RUS). Bereits auf Rang fünf landet mit Ngoc Truon Son Nguyen ein weitere Spieler aus Vietnam. Schnellschach Weltmeister Mamedyarov muss sich mit Rang 16 begnügen. Insgesamt waren 60 Spieler aus 17 Nationen am Start. Hier ist sicher noch Potenzial nach oben. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, FIDE

Bemerkenswert erfolgreich sind die Österreicher bei der Schach EM 2013 vom 5. bis 16. Mai im polnischen Legnica. Der Kärntner Markus Ragger qualifziert sich zum zweiten Mal in Serie für den World Cup, die erste Stufe der Weltmeisterschaften. Eine Großmeisternorm des Steirers Robert Kreisl und sehr gute Leistungen von David Shengelia sowie Nachwuchshoffnung Martin Christian Huber runden einen starken rot-weiß-roten Auftritt ab. Europameister wird der Ukrainer Alexander Moiseenko vor den Russen Evgeny Alekseev und Evgeny Romanov. Einen ausführlichen Foto-Bericht gibt es unter Weiterlesen... (wk, Foto: Ursula Huber)
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Weiterlesen: EM 2013 mit rot-weiß-roten Akzenten

Shakhriyar Mamedyarov wurde in Khanty-Mansiysk Weltmeister im Schnellschach. Der Aserbeidschaner gewinnt am dritten Spieltag fünf Partien hintereinander und holt sich mit einem Sieg in der Schlussrunde gegen Ernesto Inarkiev mit 11,5 aus 15 den Weltmeistertitel und das erste Preisgeld in Höhe von 40.000 Dollar. Der Gesamtpreisfonds beläuft sich auf 200.000 Dollar. Knapp am Sieg vorbei schrammt der Russe Yan Nepomniachtchi mit 11/15. Nach dem zweiten Tag war Nepomniachtchi noch mit 9,5/10 und zwei Punkten Vorsprung in Führung gelegen. Am dritten Tag legt er es aber zu vorsichtig an, gewinnt keine Partie mehr und verliert zudem gegen Grischuk. Als Trost bleibt die Silbermedaille und ein Preisgeld von 33.000 Dollar. Bronze geht mit einem starken Finish noch an Alexander Grischuk (10,5) Quang Liem Le (10: VIE) und Gadir Guseinov (AZE), der mit bester Zweitwertung eine zehnköpfige Gruppe von Spielern mit je 9 Punkten anführt. Jeder dieser Spieler erhällt immerhin noch 7.300 Dollar. Bester und einziger Westeuropäer im Feld ist der Spanier Francisco Vallejo Pons auf Rang 19. Startvoraussetzung war eine Elozahl von 2500. Heute und morgen folgt die WM im Blitzschach. (wk, Foto: Turnierseite)
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Markus Ragger sichert mit einem Remis in der Schlussrunde gegen den Tschechen Zbynek Hracek zum zweiten Mal hintereinander die Qualifikation für den World Cup und etabliert sich damit in der erweiterten Weltspitze. Am Ende landet Ragger mit einer Performance von 2724 auf Rang 18. Bemerkenswerte Leistungen gelingen auch David Shengelia und Robert Kreisl. Shengelia kann sein sensationelles Spiel der ersten fünf Runden zwar nicht bis zum Ende durchhalten, seine Performance von 2658 bringt ihm einen Gewinn von 17 Elopunkten. Die Sensation aus österreichischer Sicht ist die Leistung von Robert Kreisl. Gesetzt als Nummer 209 landet der Steirer mit einer Eloleistung von 2654 und sechs Punkten mitten in der Elite der europäischen Großmeister auf Rang 93 nur ein paar Plätze hinter Shengelia. Zudem darf sich Kreisl über seine erste GM-Norm freuen. In der Spezialwertung (Eloleistung minus eigener Elozahl) holt sich Kreisl hinter dem Polen Szostko den zweiten Preis. Ebenfalls in den Preisrängen landet in dieser Wertung Martin Christian Huber auf Rang 10. Das fünfzehnjährige Talent spielt stets gegen elostärkere Geger/innen und holt bei einer Performance von 2346 beachtliche 4,5 Punkte. Im Rahmen ihrer Erwartung spielen in Legnica Alexander Fauland und Gerhard Schroll. Andreas Diermair und Mario Schachinger leiden unter einem schlechten Start, halten mit einem guten Finish den Schaden aber in Grenzen. Neuer Europameister ist der Ukrainer Alexander Moiseenko trotz einer Niederlage in der Schlussrunde gegen den Russen Nepomniachtchi. Silber und Bronze gehen an die Russen Alekseev und Romanov. Insgesamt beenden weitere fünf Spieler die EM punktegleich mit dem Siegertrio (alle acht Punkte). 23 Spieler qualifizieren sich für den World Cup, wobei aus der Spitzengruppe Vallejo Pons und Dreev bereits aus dem Jahr 2012 ein Ticket haben. Ein Blick über die Grenzen zeigt den Wert der Leistungen unserer Spieler in Legnica. Kein Schweizer und kein Deutscher schaffen eine Eloleistung über 2600... (wk, Foto: Ursula Huber)
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