German English Russian Spanish

Fotogalerie

Blog WM - EM

Die letzte Runde war noch einmal richtig spannend. IM Andrei Obodchuk (Elo: 2414) spielte gegen Mohammadreza Ghadimi (Elo: 2146) und hatte damit das einfachere Los als die beiden Mit-Favoriten IM Piotr Dukaczweski (Elo: 2280) und FM Stanislav Babarykin (Elo: 2319), die gegeneinander spielen mussten. Am Ende reichte Babarykin ein remis, um Weltmeister zu werden, da Obodchuk gegen Ghadimi trotz Mehrbauer im Endspiel auch über ein Remis nicht hinaus kam. Der Weltmeister kommt somit aus Russland und gehört dem IBCA (International Braille Chess Association) an. Damit ist er also nicht nur World Chess Champion for Disabled, sondern gleichzeitig auch World Chess Champion for Disabled IBCA. Obwohl Babarykin zu Turnierbegeinn bereits in der 3. Runde gegen Aleksander Gerasimov (2175) nur Remis spielte, konnte er sich durch mehrere aufeinander folgende Siege am Ende doch noch bis an die Tabellenspitze vorkämpfen. Vizeweltmeister ist Andrei Obodchuk (Russia IPCA), Dritter wurde Jacek Stachanczyk (Poland IBCA). (wk, Text/Foto: Turnierseite)
Turnierseite

Weiterlesen: 1st World Chess Championship for Disabled 2013 

Das tschechische "G-Team Novy Bor" gewinnt überraschend den Vereins-Europacup 2013 in Rhodos vor Malachite (RUS) und SOCAR (AZE), den beiden mit 2700-34 gespickten topgesetzten Vereinen. In der Besetzung Navara, Wojtaszek, Laznicka, Sasikiran, Hracek, Bartel und Cvek remisier das Team lediglich gegen Malachite und gewinnt die anderen sechs Begegnungen, darunter das entscheidende Match gegen SOCAR, in dem Navara, Wojtaszek und Laznicka an den Spitzenbrettern sensationell Caruana, Topalov und Kamsky besiegen. Österreichs Vertreter Maria Saal und Baden erleiden in der Schlussrunde jeweils 1:5 Niederlagen und beenden das Turnier auf Rang 24 bzw. 37 von 53 Vereinen. Die beste Performance gelingt Markus Ragger mit 2683. Er holt ungeschlagen am Spitzenbrett 4,5 aus 6. Auch bei Baden holt mit David Shengelia das Spitzenbrett die meisten Punkte. Im Damenbewerb spielt Cercle d´Echecs de Monte-Carlo die Konkurrenz schwindlig, was in der Besetzung Hou, Koneru, Muzychuk, Cramling und Skripchenko nicht allzu sehr verwundert. Die "Monegassinnen" holen 23,5 von 28 möglichen Punkten (84%) und gewinnen alle Teambegegnungen. Ein kleiner Schönheitsfehler ist die einzige Niederlage von Anna Muzychuk gegen Kovalevskaya in der vierten Runde. Auf den Plätzen landen die russichen Teams Ugra und  SHSM Nashe Nasledie. Mit Pamhagen spielte erstmals eine österreichische Damenmannschaft mit. Mehr als Erfahrung war in diesem Feld leider nicht zu holen. Immerhin spielt Julia Novkovic am Spitzenbrett ihre Erwartung und darf sich dabei über Remisen gegen Daulyte (2364) und Bojkovic (2414) freuen.  (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Damen

Am 9.11. ist es so weit. Die Nummer 1 Der Weltrangliste, der Norweger GM Magnus Carlsen fordert den amtierenden Weltmeister aus Indien GM Vishy Anand heraus. Gespielt wird in Chennai, Indien. Wie sehr sich der Heimvorteil zugunsten des Titelverteidigers auswirken wird, darüber kann nur spekuliert werden. Klar ist jedoch, dass Carlsen als Favorit in das Duell über 12 Partien mit möglichem anschließendem Tie-Break geht. Der 22-Jährige Norweger ist seit geraumer Zeit die unangefochtene Nummer 1 der Weltrangliste. Anand wirft  die große Erfahrung in Zweikämpfen in den Ring. Zuletzt verteidigte er seinen Titel gegen Boris Gelfand aus Israel und könnte mit einem Sieg über Carlsen endgültig „unsterblich“ werden. (wk, Text/Foto: Jonathan Carlstedt)
Offizielle WM-Seite, Kommentierungen bei "Schach-Seminare"


Weiterlesen: Schach-WM bei www.schach-seminare.eu

Insgesamt fünf Siege aus sechs Partien feiern Baden und Maria Saal in den Runden drei bis fünf des Vereinseuropacups in Rhodos. Nach den beiden Auftaktniederlagen siegt Baden in der Favoritenrolle gegen Edinburgh glatt mit 4:2 und überrascht tags darauf gegen den etwas höher eingestuften Viking Chess Club mit einem 3,5:2,5 Sieg. Der dritte Streich gelang gestern beim 5:1 gegen Cercle d´Eches de Monte-Carlo, jenen Club, der im Damenbewerb die Maßstäbe setzt. Maria Saal punktet voll gegen den Istogu Chess Club mit 5:1, verliert dann aber mit 0,5:5,5 unangenehm hoch gegen Odlar Yurdu, die Nummer acht der Startrangliste. Der dritte Sieg im Turnier gelingt in der fünften Runde gegen Haladas VSE Szombathely. Top-Scorer von Maria Saal sind Markus Ragger und Mario Schachinger mit jeweils 3,5/4. Der eifrigste Punktesammler bei Baden ist Stefan Dzierzenga mit 3/5 gefolgt von Shengelia, Lendwai, Ganaus und Herndlbauer (alle 2,5/5). Die Kärntner liegen derzeit auf Rang 11, Baden auf Rang 21. An der Spitze überzeugt SOCAR (AZE) mit fünf Siegen. Das Team spielt mit Caruana, Radjabov und Topalov an den Spitzenbrettern. Der bulgarische Ex-Weltmeister brilliert mit 4/4. Im Damenbewerb ist der Schachklub aus Monte Carlo mit Hou, Koneru, Muzychuk, Cramling und Skripchenko eine Klasse für sich und führt bereits mit drei Punkten Vorsprung auf Ugra. Pamhagen hat den erwartet schweren Stand. Bisher gibt es nur zwei Remisen von Julia Novkovic und eines von Maria Horvath zu vermelden. Zu einem erspielten Teampunkt hat es noch nicht gereicht. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Damen

Drei Mannschaftspunkte gelingen Maria Saa in den ersten beiden Runden des Vereins Europacups in Rhodos. Trotzdem werden die Kärntner nicht ganz zufrieden sein, lässt das Team doch in der ersten Runde als klarer Favorit gegen "CE De Sprenger Echernach" mit einem 3:3 einen Punkt liegen. Tags darauf klappt es, erstmals mit Markus Ragger am Spitzenbrett, bereits besser. Jetsmark wird knapp aber doch mit 3,5:2,5 geschlagen. Ragger legt mit einem Sieg gegen Rasmussen den Grundstein für diesen Erfolg. Einen schweren Stand hat hingegen Baden. In der ersten Runde ist Clichy Echecs 92 einfach eine Nummer zu groß und gewinnt hoch mit 5,5:0,5. Das Ehrenremis gelingt Hannes Ganaus gegen GM Maxime Lagarde (2523). In der zweite Runde verlieren die Niederösterreicher gegen Oslo Schakselskap mit 2:4. David Shengelia remisiert am Spitzenbrett gegen GM Simen Agdestein. Im Damenbewerb ist Pamhagen in der ersten Runde spielfrei und bekommt dafür einen Mannschaftspunkt. Da leider Eva Moser kurzfristig erkrankte und zu Hause bleiben musste, rutschte das Team in der Setzliste auf den letzten Platz. Nach dem Freilos in der ersten Runde gib es eine 0:4 Niederlage gegen Jelica PEP, das an allen vier Brettern jeweils 300 Elopunkte im plus war.(wk)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Damen

Partner