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Blog WM - EM

Heute beginnt in Warschau die Mannschafts-Europameisterschaft. Auf Österreich warten zum Auftakt schwere Aufgaben. Unsere Herren spielen gegen Holland, die Nummer Acht der Setzliste. Am Spitzenbrett wird Markus Ragger auf Anish Giri treffen, der in der Weltrangliste am 20. Platz liegt. Zoltan Ribli hat weiters David Shengelia, Robert Kreisl und Peter Schreiner aufgestellt. Ein noch härteres Los hat das Damenteam mit Georgien gezogen. Georgien ist traditionell eines der großen Schachländer und insbesondere bei den Damen stets ganz vorne zu finde. Gemeinsam mit der Ukraine und Russland gehören die Georgerinnen auch heuer zu den großen Medaillenfavoritinnen. Das Schlagerspiel aus heimischer Sicht wird am ersten Brett die Partie zwischen Eva Moser und Nana Dzagnidze sein. Georgiens Top-Spielerin ist aktuell die Nummer Sechs der Welt. Coach Mario Schachinger hat sich weiters in der Aufstellung für Katharina Newrkla, Anna-Christina Kopinits und Veronika Exler entschieden. Die erste Runde beginnt um 15:00 Uhr, die Live-Übertragung wird mit 15 Minuten Verspätung gestartet. (wk, Foto: Turnierseite)
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Turnierseite, ECU

Erst kürzlich bekam Khanty-Mansyisk im russischen Sibirien nach dem FIDE Kongress in Tallin den Zuschlag für das kommende Kandidatenturnier, das vom 12. bis 30. März 2014 ausgetragen werden wird. Jetzt wurde bekannt, dass der regierende russische Meister Peter Svidler den von der FIDE vorgesehenen Platz des Ausrichters bekommen wird. Sieben der acht Kandidaten stehen mit Dimitry Andreikin, Levon Aronian, Sergej Karjakin, Vladimir Kramnik, Shakriyar Mamedyarov, Veselin Topalov und Peter Svidler fest. Der letzte verbleibende Platz geht an den Verlierer des kommenden WM Kampfes zwischen Weltmeister Vishy Anand und Herausforderer Magnus Carlsen. Die WM startet am kommenden Samstag um 15:00 Uhr Ortszeit (10:30 MEZ) im indischen Chennai mit der ersten Runde. Gewaltig ist die Berichterstattung im Vorfeld der WM. Nach Interviews mit beiden Spielern in der Zeit ist nun eine Dokumentation von Carlsen veröffentlich worden. (wk)
FIDE, Website WM, Doku Carlsen, Interviews in der Zeit: Anand, Carlsen

Die letzte Runde war noch einmal richtig spannend. IM Andrei Obodchuk (Elo: 2414) spielte gegen Mohammadreza Ghadimi (Elo: 2146) und hatte damit das einfachere Los als die beiden Mit-Favoriten IM Piotr Dukaczweski (Elo: 2280) und FM Stanislav Babarykin (Elo: 2319), die gegeneinander spielen mussten. Am Ende reichte Babarykin ein remis, um Weltmeister zu werden, da Obodchuk gegen Ghadimi trotz Mehrbauer im Endspiel auch über ein Remis nicht hinaus kam. Der Weltmeister kommt somit aus Russland und gehört dem IBCA (International Braille Chess Association) an. Damit ist er also nicht nur World Chess Champion for Disabled, sondern gleichzeitig auch World Chess Champion for Disabled IBCA. Obwohl Babarykin zu Turnierbegeinn bereits in der 3. Runde gegen Aleksander Gerasimov (2175) nur Remis spielte, konnte er sich durch mehrere aufeinander folgende Siege am Ende doch noch bis an die Tabellenspitze vorkämpfen. Vizeweltmeister ist Andrei Obodchuk (Russia IPCA), Dritter wurde Jacek Stachanczyk (Poland IBCA). (wk, Text/Foto: Turnierseite)
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Weiterlesen: 1st World Chess Championship for Disabled 2013 

Der November verspricht ein Monat des Schachs zu werden. Am 8. November startet nicht nur die WM zwischen Anand und Carlsen in Indien, sondern in Warschau auch die wichtigste europäische Veranstaltung des Jahres, die Mannschafts-Europameisterschaft. Österreichs Team tritt in der offenen Klasse mit Ragger, Shengelia, Diermair, Schreiner und Kreisl an, im Damenbewerb mit Moser, Exler, Kopinits, Newrkla und Schnegg. Als Coaches werden Ribli und Schachinger die Teams betreuen. Delegationsleiter ist Werner Schweitzer. Die Herren sind am 26. Rang der Setzliste von 37 Teams, die Damen am 18. Rang von 31 Mannschaften. Angeführt werden die Setzlisten von Russland vor Armenien und Frankreich sowie von der Ukraine vor Russland und Georgien bei den Damen. Die Startzeit der Runden ist um 15:00 Uhr Ortszeit (14:00 in Österreich). Die Turnierseite bietet eine Live-Übertragung an. Die Schlussrunde der EM ist am 17. November. (wk, Logo: Turnierseite)
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Das tschechische "G-Team Novy Bor" gewinnt überraschend den Vereins-Europacup 2013 in Rhodos vor Malachite (RUS) und SOCAR (AZE), den beiden mit 2700-34 gespickten topgesetzten Vereinen. In der Besetzung Navara, Wojtaszek, Laznicka, Sasikiran, Hracek, Bartel und Cvek remisier das Team lediglich gegen Malachite und gewinnt die anderen sechs Begegnungen, darunter das entscheidende Match gegen SOCAR, in dem Navara, Wojtaszek und Laznicka an den Spitzenbrettern sensationell Caruana, Topalov und Kamsky besiegen. Österreichs Vertreter Maria Saal und Baden erleiden in der Schlussrunde jeweils 1:5 Niederlagen und beenden das Turnier auf Rang 24 bzw. 37 von 53 Vereinen. Die beste Performance gelingt Markus Ragger mit 2683. Er holt ungeschlagen am Spitzenbrett 4,5 aus 6. Auch bei Baden holt mit David Shengelia das Spitzenbrett die meisten Punkte. Im Damenbewerb spielt Cercle d´Echecs de Monte-Carlo die Konkurrenz schwindlig, was in der Besetzung Hou, Koneru, Muzychuk, Cramling und Skripchenko nicht allzu sehr verwundert. Die "Monegassinnen" holen 23,5 von 28 möglichen Punkten (84%) und gewinnen alle Teambegegnungen. Ein kleiner Schönheitsfehler ist die einzige Niederlage von Anna Muzychuk gegen Kovalevskaya in der vierten Runde. Auf den Plätzen landen die russichen Teams Ugra und  SHSM Nashe Nasledie. Mit Pamhagen spielte erstmals eine österreichische Damenmannschaft mit. Mehr als Erfahrung war in diesem Feld leider nicht zu holen. Immerhin spielt Julia Novkovic am Spitzenbrett ihre Erwartung und darf sich dabei über Remisen gegen Daulyte (2364) und Bojkovic (2414) freuen.  (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Damen

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