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Blog WM - EM

170921 WorldCupDramatisch verlaufen die Entscheidungen des World Cups im Semifinale zwischen Maxime Vachier-Lagrave und Levon Aronian einerseits und zwischen Wesley So und Liren Ding andererseits. Duplizität der Ereignisse: Beide Begegnungen müssen in das Tie-Break, beide Sieger entscheiden das Match im Endspiel Dame gegen Turm. Die ersten beiden Schnellschachpartien zwischen So und Ding enden wie schon die Standardpartien mit Remisen. Ding verpasst aber in der Ersten eine Gewinnstellung. In den beiden weiteren, kürzeren, Schnellpartien macht es der Chinese besser. Er gewinnt die erste Partie mit Schwarz und steuert mit der zweiten sicher das Finale an. Noch spannender verläuft das Match zwischen Vachier-Lagrave und Aronian. Die beiden Standardpartien enden mit Remisen. Im Tie-Break legt Vachier-Lagrave vor und geht mit 2:1 in Führung. Doch Aronian schlägt zurück. Er geht mit einem Figurenopfer aufs Ganze und gleicht zum 2:2 aus. In der dritten Schnellschachpartie verpasst Aronian mit Weiß einen Gewinn und gerät sogar in Verlustgefahr. Die Partie endet aber wie die vierte Schnellpartie und die beiden anschließenden Blitzpartien mit Remisen. Die Entscheidung muss daher in einer Armegeddon Partie fallen. Aronian bekommt Weiß und mehr Bedenkzeit, muss aber gewinnen. Vachier-Lagrave scheint die Partie im Griff zu haben, doch Aronian kämpft und verschafft sich Chancen, die einem Endspiel Dame gegen Turm enden. Dieses Endspiel ist theoretisch gewonnen, doch bei hängender Klappe keine leichte Aufgabe. Aronian löst sie aber souverän und zieht wie So nicht nur ins Finale des World Cups ein, sondern sichert sich auch einen der so begehrten Plätze im Kandidatenturnier. Das Finale zwischen Aronian und Ding geht nach einem Ruhetag ab Samstag über vier Partien. Der größte Stress ist für die Beiden aber mit der Qualifikation für das Kandadatenturnier vorbei. Es geht "nur" noch um den Turniersieg und das erste Preisgeld in Höhe von 120.000 Dollar. Der Verlierer muss sich mit 80.000 begnügen. (wk, Foto: Turnierseite)
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170919 wm1419 r3Die Jugend WM in Montevideo läuft für die Burschen des ÖSB Teams prächtig an. Nach der gestrigen Doppelrunde sind alle drei noch ohne Punkteverlust und in den Top-10 ihrer Altersklasse. Dominik Horvath konnte in der U14 bisher alle drei Partien gewinnen und teilt mit drei anderen Spielern die Führung. Heute trifft Horvath auf den Deutschen Daniel Kopylov. Jeweils eineinhalb Punkte aus der Doppelrunde und zweieinhalb insgesamt nehmen Felix Blohberger (U16) und Florian Mesaros (U18) in die nächste Runde mit. Das sind aktuell die Plätze 6 bzw. 9. Blohberger trifft in de 4. Runde auf den Argentinier Julian Villca, Mesaros auf den Slowenen Kodelja Jurij Zamar. Schwieriger läuft das Turnier für die Mädchen an. Chiara Polterauer und Venla Lymysalo halten bei zwei Siegen und einer Niederlage. Damit liegen beide etwas über ihre Erwartung. Jasmin-Denise Schloffer muss nach ihrem sensationellen Auftakt gegen Maccarini Danitza Vazquez aus Puerto Rico eine Niederlage einstecken. Es folgt ein Remis gegen die Argentinierin Guadalupe Encina. Einen ersten Punkt erreicht Alexa Nussbaumer in der dritten Runde gegen Julieta Lopez aus Uruguay. Victoria Lauda hat leider noch nicht angeschrieben. Die vierte Runde beginnt heute um 15:00 Ortszeit, das ist  um 20:00 MEZ. (wk)
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170915 WorldCupDas Viertelfinale ist perfekt. Fünf Spieler qualizierten sich heute noch über das Tie-Break. Peter Svidler kommt über den Chinesen Xiangzhi Bu sicher mit 2:0 in den Schnellschachpartien weiter. Einen harten Kampf liefern sich Maxime Vachier-Lagrave und Alexander Grischuk. Nach insgesamt vier Remisen gewinnt der Franzose die erste der beiden kürzeren Schnellpartien. In der Zweiten verpasst Grischuk einen Gewinn im Endspiel Turm gegen Läufer und scheidet unglücklich mit 2,5:3,5 aus. Der Amerikaner Wesley So kommt gegen Georgiens Baadur Jobava mit 2,5:1,5 ebenso in die Runde der letzten Acht wie Vladimir Fedoseev gegen Maxim Rodshtein. Der Russe gewinnt im Tie-Break 2:0. Ungarn darf sich über den Aufstieg von Richard Rapport gegen Evjeniy Najer mit einem Gesamtscore von 2,5:1,5 weiter. Die Paarungen im Viertelfinale lauten: Svidler gegen Vachier-Lagrave, Ivanchuk gegen Aronian, So gegen Fedoseev und Rapport gegen Ding. Damit haben nur die Russen noch zwei Spieler im Bewerb. Der World Cup geht morgen um 13:00 Uhr in Batumi weiter. (wk, Foto: Turnierseite)
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170918 WorldCupDie Semifinalpaarungen des World Cups lauten Levon Aronian gegen Maxime Vachier-Lagrave und Wesley So gegen Liren Ding. Aronian gewinnt gegen Ivanchuk gleich die erste Partie, vermeidet in der Zweiten alle Schwierigkeiten und ist mit 1,5:0,5 ebenso bereits nach zwei Partien weiter wie So und Ding, die jeweils die zweite Partie mit Weiß gegen gegen Fedoseev bzw. Rapport gewinnen. In das Tie-Break ging lediglich das Match zwischen Vachier-Lagrave und Peter Svidler. Der Russe hält die erste Schnellschachpartie mit einem Bauern weniger Remis. In der zweiten folgen beide Spieler jener englischen Variante, die schon im Standardschach am Brett stand. Vachier-Lagrave weicht im 10. Zug ab. Svidler kommt überraschend schnell in eine schlechtere Stellung. Der Franzose verwandelt seinen Vorteil sicher und komplettiert mit 2,5:1,5 das Semifinale. Mit Svidler und Fedoseev scheiden die beiden letzten Russen aus. Sicher eine große Enttäuschung für die Schachgroßmacht, die im Achtelfinale noch mit fünf Spielern vertreten war. Heute ist in Batumi ein Ruhetag. Die Entscheidung um den Einzug ins Finale beginnt morgen ab 13:00 Uhr MEZ. (wk, Foto: Turnierseite)
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170914 WorldCupDrei der acht Viertelfinalisten stehen beim World Cup in Batumi bereits nach den beiden Partien im Standardschach fest. Als Erster zieht Vassily Ivanchuk in die Runde der letzten Acht ein. Anish Giri war nie in der Nähe das Match noch einmal zu drehen und muss knapp nach der Zeitkontrolle eine Zugwiederholung zulassen. Im Duell der Chinesen setzt sich Liren Ding gegen Hao Wang in der zweiten Partie durch und geht mit 1,5:0,5 ebenso weiter wie Levon Aronian. Der Armenier gewinnt gegen den Russen Daniil Dubov in der längsten Partie des Tages ein Endspiel mit Turm gegen Läufer bei nur einem jeweils verbliebenen Bauern. Dubovs Landsmann Vladimir Fedoseev verpasst aber nach seinem Schwarzsieg vom Vortag den unmittelbaren Aufstieg. Israels Maxim Rodshtein schafft das im Spitzenschach nahezu Unmögliche. In einer "must-win" Situation gelingt ihm mit Schwarz der Match-Ausgleich. Die Beiden gehen somit heute ebenso in ein Tie-Break wie Svidler gegen Bu, Vachier-Lagrave gegen Grischuk, So gegen Jobava und Rapport gegen Najer. Die Stichkämpfe beginnen um 13:00 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)
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