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180220 ragger nis r3Die dritte Partie im Match zwischen Markus Ragger und Liviu-Dieter Nisipeanu bringt ein drittes Remis. Ragger eröffnet erneut mit dem Königsbauern, Nisipeanu bleibt ebenfalls seiner Caro-Kann Verteidigung treu. Ragger wählt allerdings bereits im zweiten Zug eine andere Variante als in der ersten Partie und sichert sich in der Folge mit dem Läuferpaar einen kleinen Vorteil. Im 25. Zug gewinnt Ragger einen Bauern, der im Turmendspiel aber nur geringe Aussichten auf einen Sieg bietet. Nisipeanu verteidigt sich gut. Am Ende muss Ragger mit zwei Mehrbauern am Brett ein Dauerschach zulassen. Es steht somit 1,5:1,5. Im Open stand gestern eine Doppelrunde an. Nach vier Runden führt der junge Pole Szymon Gumularz mit vier Punkten allein das Feld an. Zehn Spieler folgen mit 3,5 Punkten, darunter mit Dominik Horvath ein einziger Österreicher. Das burgenländische Talent trifft heute auf den rumänischen Großmeister Bogdan-Daniel Deac. In der Gruppe der Spieler mit drei Punkten sind auch die Lokalmatadore Martin Christian Huber, Erich Frosch - er gewinnt überraschend gegen Mario Schachinger -, und Manfred Freitag. Die fünfte Runde folgt heute um 17:00 Uhr. (wk)
Ragger-Nisipeanu: Partie 1Partie 2, Partie 3    
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180219 ragger nis r2In der zweiten Partie des Matches in Graz wählt Liviu-Dieter Nisipeanu das zuletzt wieder populär gewordene London-System. Beide Spieler folgten eigenen Vorläufern, ehe der Deutsche von seiner Partie gegen Bluebaum abwich. Es war aber Ragger der im 14. Zug mit einer Neuerung aufwartet und damit problemlos ausgleicht. Nisipeanu entscheidet sich bald darauf eine Zugwiederholung zu forcieren. Das Match steht somit 1:1. In der dritten Partie führt Ragger heute ab 17:00 Uhr zum zweiten Mal die weißem Steine. Im Open steht heute die erste von zwei Doppelrunden am Programm. Nach zwei Runden haben in der A-Gruppe noch 20 Spieler eine weiße Weste, davon vier aus Österreich: Florian Schwabeneder, Christoph Menezes, Dominik Horvath und Siegfried Neuschmied. (wk)
Ragger-Nisipeanu: Partie 1, Partie 2  
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180217 op grazDas Internationale Schach Open Graz beginnt heute im Hotel Novapark mit der ersten Runde. Erwartet werden rund 300 Teilnehmer. Im Rahmen des Opens findet heuer ein Match über sechs Runden zwischen den beiden besten Spielern aus Österreich und Deutschland statt. Markus Ragger trifft auf Liviu-Dieter Nisipeanu. Gespielt wird um Elopunkte für die Weltrangliste, ein Preisgeld und wohl auch um die inoffizielle Nummer Eins im deutschsprachigen Raum. Ragger erkämpfte sich gestern in einer Schellschachpartie im Grazer Rathaus, Bürgermeister Siegfried Nagl hatte zu einem Empfang geladen, das Recht in der ersten Partie die weßen Steine zu führen. Ragger konnte die Partie trotz schwieriger Stellung gewinnen, weil Nisipeanu die Zeit überschritt. Stadtrat Günter Riegler, Organisatorin Andrea Schmidbauer und ÖSB Präsident Christian Hursky konnten die Partie im Gemeinderatsaal mit Kommentaren des Internationalen Meisters Georg Danner auf einer Leinwand verfolgen. Los geht es heute im Novapark um 17:00 Uhr. Das Match Ragger-Nisipeanu und einige Spitzenpartien des Opens werden live übertragen. (wk)
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180218 op grazDie erste Partie im Match zwischen den Nummer Eins Spielern aus Österreich und Deutschland endet mit einem Remis nach hartumkämpften 140 Zügen. Markus Ragger eröffnet mit der Hand des ÖSB Präsidenten Christian Hursky mit dem Doppelschritt des Königsbauern. Liviu-Dieter Nisipeanu antwortet mit der Caro-Kann Verteidigung. Aufs Brett kommt die Abtauschvariante, die unter anderen von Kramnik wieder populär gemacht wurde. Ragger gewinnt das Läuferpaar kommt aber nach einem thematischen gegnerischen Zentrumskonter unter Druck. Im weiteren Verlauf verpasst Nisipeanu zwei große Chancen die Partie für sich zu entscheiden, zumindest die zweite wohl in großer Zeitnot. Nach 140 Zügen beendet die 50-Zügeregel das Endspiel Turm gegen Turm und Springer mit einem Remis. Im Internationalen Grazer Open gibt es in der ersten Runde schon Überraschungen. Islands GM Johann Hjartarson (2536) verliert gegen den Polen Stanislaw Praczukowski ebenso überraschend wie IM Gert Schnider (2430) gegen den Schweizer Martin Schweighoffer (2124). Sensationen schaffen auch Dieter Wallner gegen FM Damian Lewtak und WFM Michal Lahav gegen IM Manfred Freitag. In der A-Gruppe sind 135 Spieler aus 22 Nationen am Start. In allen Gruppen zusammen sind es 251 Teilnehmer. Die zweite Runde folgt heute um 17:00 Uhr.  (wk)
Ragger-Nisipeanu: Partie 1 
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180107 op schilcherlandDer Lette Toms Kantans gewinnt das 1. Schilcherlandopen in Deutschlandsberg mit siebeneinhalb Punkten aus neun Partien vor dem Russen Artem Smirnov und den Steirern Gert Schnider und Andreas Diermair, die allesamt sieben Punkte erzielen. Kantans zeigt solides und kämpferisches Schach. Er wackelt nur in der Vorschlussrunde gegen Peter Schreiner. Bei knapper Bedenkzeit findet Schreiner aber nicht die Widerlegung des inkorrekten Figurenopfers und Kantans kann mit einem Remis in der Schlussrunde gegen Artem Smirnov den alleinigen Turniersieg sichern. Die steirischen Teilnehmer schlagen sich mit den Plätzen drei, vier und sechs gut. Schnider und Diermair verlieren keine Partie und hätten bei besserer Chancenauswertung weiter vorne landen können. Schreiner verpasst seine Chancen mit einer Niederlage in der sechsten Runde gegen den Georgier Nikoloz Chkhaidze und im direkten Duell mit Kantans. Beste Frau unter den 130 Teilnehmern wird die Gattin des Siegers, Anna Kantane, mit sechs Punkten am 16. Platz. Insgesamt haben 22 Frauen bzw. Mädchen teilgenommen. Im nächsten Jahr planen die Veranstalter gerade für diese Zielgruppe neue Schwerpunkte. Die Preisverleihung wurde durch die Anwesenheit von Bügermeister Josef Wallner aufgewertet und dauerte ob der vielen Kategoriepreise entsprechen lange. Organisatorisch haben "die drei Wolfgangs" Gosch, Heinisch und Horvath in der geräumigen Koralmhalle für perfekte Spielbedingungen gesorgt. Viele Teilnehmer waren voll des Lobes und versprachen noch vor Ort im nächsten Jahr wiederzukommen. (wk)
Website Schilcherland Open, Ergebnisse: OpenSilvesterblitz
Liste der Preisträger (PDF)

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