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180823 innsbruck opNach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr ist Innsbruck heuer bereits zum zweiten Mal Austragungsort eines internationalen Schachevents. Beim Chess Festival rittern mehr als 250 Spieler aus allen Teilen der Welt um ein Rekordpreisgeld von insgesamt 11.000 Euro. Die attraktiven Siegerprämien locken auch zahlreiche Großmeister und Internationale Meister an. Auch Österreichs Nummer eins, Großmeister Markus Ragger, der im Weltranking unter den Top 100 rangiert ist mit von der Partie. Das über neun Runden angelegte Turnier beginnt am Freitag, den 24. August, und endet am Samstag, den 1. September. Austragungsort des Hauptturniers in den Kategorien A und B ist das Kolpinghaus, am Samstag findet im Sillpark ein publikumsträchtiges Blitzturnier statt. Im Bild der Veranstalter Giorgio Gugler, der als Eventmanager mit seiner Initiative in Innsbruck das Spiel der Könige in den internationalen Fokus rückt. (wk, Text/Foto: G. Gugler)
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180823 schwarzachDie Organisatoren des 33sten Schwarzacher Open konnten sich heuer schon vom 14.-22. Juli über 158 Teilnehmer freuen, die in 4 Leistungsgruppen am Open teilnahmen. Das Hauptturnier gewann souveren GM Berkes Ferenc (Elo 2676) aus Ungarn,vor GM Zelcic Robert und GM Palac Mladen aus Kroatien. Bester Österreicher wurde FM Gunnar Schnepp als neunter mit 5.5 Punkten. Erstmals wurde auch ein Jugendschachcamp organisiert, an dem 13 Jugendliche teilnahmen. Das Training wurde vom FM Alman Durakovic geleitet und die Betreung übernahm Gerhard Rosenlechner. Weiters trat die berühmte russische Botvinnik Chess School mit 17 Spielern an, die den arrivierten Spielern alles abverlangten. Der beste war der erst 13-jährige Rudik Makarian, der im Hauptbewerb den tollen 4. Platz belegte und damit eine IM-Norm erreichte! Ebenfalls eine IM-Norm, gleichbedeutend mit einer WGM-Norm, erreichte die rumänische Teilnehmerin Angela Dragomirescu. Das B-Turnier gewann Andre Breedveld aus Holland vor den Österreichern Herbert Berger und Boban Bozinovic. Alle 3 Spieler erreichten jeweils 7 Punkte. Im C-Turnier setzte sich der Österreicher Walter Gölles mit 7.5 Punkten durch. Platz zwei ging an Mollenkopf Thomas und dritter wurde Reiser Ralf beide aus Deutschland. Das D-Turnier gewann der junge Österreicher Denis Wallner vor der Russin Ksenia Shklovskaya und einem weiteren jugendlichen Österreicher Jan Freitag. (wk, Foto/Text: Juro Ljubic)
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180707 stveitDie 37. St. Veit Open sind vorm morgen Showdown im A-Bewerb in steirischer Hand. Die Schachfreunde-Graz-Koryphäe IM Martin Huber nutzte seinen Anzugsvorteil zum Sieg über IM Mazi. Zudem übernahm der knapp 20-Jährige die Soloführung (6 Pkte.), da im „steirischen Verfolgerderby“ GM Andreas Diermair „Oldie-Legende“ IM Danner das Nachsehen gab. Top-Programm damit der Vorschlussrunde ist das packende Meeting von Huber mit Ranking-Boss GM Rogic, der bereits von der Spitze weg war und urplötzlich wie ein aus Asche aufgestiegener „kroatischer Phönix“ sogar Sache ist für den Gesamtsieg mit halbem Punkt Rückstand. Selbiges Momentum, möglicherweise sogar eine Dosis intensiver, generiert aber sein steirischer Zunftkollege und vor ihm platzierter GM Diermair. Der Feffernitz‘ Bundesligist bekommt den Zwischenneunten IM Niko Praznik als Gegenüber, der sich in Gesellschaft von sage und schreibe elf Protagonisten, ab Zwischenrang drei, mit fünf Zählern befindet. Dichte pur also – auch mit dem derweil weiter bestem Kärntner IM Georg Halvax auf der Sechs. Es heißt ein echter Wiener ist nicht unterzukriegen, dieses Sprichwort hat seine Daseinsberechtigung wohl auch für FM Gerald Hechl, der sensationell – bis dato ungeschlagen – die Vier innehat und auf slowenischen FM Sergey Trussevich trifft. Die neue B-Spitze kommt aus Slowenien. Steyreggs (!) Musterschüler Julius Stolz spielten wohl die Nerven einen Streich, er wird Opfer eines „simplen“ Springers von neuem Sololeader, Routinier Milorad Bulatovic. Der muss heute, Abend, ab 19 Uhr gegen Alfred Eichhorn in Doppelfolge Schwarz verwalten. Aber auch der zweite Slowene, mit Logar Method, mischt noch um Top-3-Plätze mit. Weiter Zweitwertungsvorteile besitzen Stolz & Vilim Pokupec (ungeschlagen!) auf der Drei bzw. Vier. Nicht minder in Szene setzt sich auch 1993er-Baujahr Lukas Kepplinger. Der SC Traun 67 fiebert mit in seinem Duell mit Artur Sommer – obwohl der Schachmaty-Ruden-Fanklub nicht mindere Anzahl lukrieren kann. Auch Post-SV-Kärnten bleibt darum am Ruder mit „Edelfighter“ Hans Turian. Unverändert bleiben die ersten Drei im Jugendopen mit Ante Radalj, Philip Rosol und Gabriel Reinalter. Der Schlusstag in der St. Veiter Blumenhalle beginnt mit Rundenstart – 10 Uhr! (wk, Text: Alfred Eichhorn)
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180707 stveitDer finale Showdown der 37. St. Veit Open war Drama, Drama und gönnte zu keinem Zeitpunkt einem Zwischenleader den Endsieg. Und dank immenser Dichte wurde am Ende mit Oberrösterreichs FM Florian Sandhöfner ein faustdicker Überraschungssieger via Zweitwertung ermittelt. Aber Hand aufs Herz – diesem 1981er-Jahrgang gönnt man diesen Sieg und als Beiwerk auch den Titel „Askö Bundesmeister 2018“. Individuelle Akzente an der Spitze waren immer Sandhöfners Ding, den Sack zuzumachen war bis dato dem St. Valentin-Akteur freilich versagt. Alles Geschichte – nun muss sich hinter ihm sogar die kroatische Setzliste Nr. 1, GM Davor Rogic, via Zweitwertung anstellen nach Remis mit famosem Kärntner und Lokalmatador IM Georg Halvax auf der finalen Vier. Dichte ist wiederum das Schlag- und Reizwort, vor allem für das steirische Duo IM Huber & GM Diermair: sie mussten am Ende deshalb mit Rang fünf und sechs zufrieden sein nach Vorschlussrunden-Verlust in Rubrik Pleiten, Pech und Pannen. Denn auch der Dritte, mit Slowenen IM Tadej Sakelsek, bleibt ungeschlagen. Dass das auch der „bloß“ zweitbeste Oberösterreicher in seine Turnierkarte stemmt, bringt 1994er-Jahrgang FM Florian Mostbauer (Ansfelden) mit Rang sieben zu „fetter“ Anerkennung. Die Acht drängt sich als flotte Überraschung auf mit dem Wiener Doppeldoktor Higatsberger. Die Top 10 komplettiert Sloweniens FM Niko Praznik. Ausgeglichenheit war auch Trumpf im B-Bewerb und quasi ein deckungsgleicher Ablauf produzierte auch einen Sensationssieger. Der um den Dreh herum 14-jährige Slowene Simon stahl seinem kasachischen Vater Sergey Trussevic (A-Endrang 9) die Show, holte sich mit halben Zähler Vorsprung den lukrativen Gesamtsieg. Dahinter positionieren sich seine Landsleute Logar & Bulatovic auf Platz zwei und vier; dazwischen ist als bester Kärntner Vilim Pokupec. Beste Amazone wird deutsche Regina Heyne. Das 17. Raika Jugendopen war zwar in kroatischer Hand mit Ante Radalj, aber dahinter lieferte U8-Sc-Donaustadt-„Spatz“ Philip Rosol eine 1a-Talenteprobe mit ungefährdetem Platz zwei. Position drei beanspruchte  Leo Pernersdorfer, Eggenburg. (wk, Text: Alfred Eichhorn)
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180707 stveitDie ersten vier Topbretter machten x; darunter eine rasches Shakehands und Absage des Generationenduells von Leader Martin Huber mit „Superoldie“ Georg Danner. Nutzen daraus zog „bloß“ der slowenische, mehrfache Ex-Sieger IM Leon Mazi mit Erfolg über höher eingeschätzten Schneider-Zinner. Das letzte Drittel in der St. Veiter Blumenhalle startet heute Abend, ab 19 Uhr mit der Einserpaarung von Huber gegen Mazi; dahinter hat Danner die Mammutaufgabe GM Diermair vor sich. Der wohl gewinnen muss, um diese 37. Jacques Lemans Auflage zu seinen Gunsten zu entscheiden. Der Kärntner FM David Wertjanz ist wieder auf Kurs zu einer erfolgreichen Titelverteidigung der Askö-Bundesmeisterschaften; derweil ihr „Boss“ FM Fred Wegerer selbst einen Rückschlag erlitt mit Verlust gegen Oberösterreichs FM Florian Sandhöfner. Das Gerangel vorne ist so dicht wie lange nicht, gar 10 Akteure haben 4,5 Zwischenpunkte vor Gang zur siebenten Partie. Im Fokus sind direkte Aufnahmen von Halvax/Hechl; Sandhöfner/Sakelsek sowie der Wiener-Sensation Higatsberger, der freilich Niko Praznik stemmen soll. Ohne Konkurrenz ist die beste Amazone WIM Veronika Exler – freilich ein Ruhepolster im Hinblick Eloverlust gönnen darf sich die 27-jährige österreichische Kaderspielerin nicht. Mit einem souveränen Nachzug-Sieg über Eichhorn hat Ansfelden-Schützling Julius Stolz vorzügliche Karten zu seinem ersten B-Sieg vor Ort. Er führt mit einem halben Zähler vor dem slowenischen Duo Bulatovic/Trussevich. Der 16-Jährige hat Bulatovic mit Schwarz als Gegenüber. Mit im Kreis ist auch „Oldie“ Hans Turian, die Magistrat- Klagenfurt-Stütze muss nun Trussevich Paroli bieten. Beste Amazone bleibt Deutsche Heyne; bester Kärntner Jugendlicher Andreas Doujak. Das Raika-Jugendopen steht dicht vor kroatischem Sieg durch Ante Radelj. Umkämpft sind die Verfolgerplätze, gut im Rennen darum sind Philip Rosol, Gabriel Reinalter sowie Maximilian Stadlbauer, Bad Leonfelden. (wk, Text: Alfred Eichhorn)
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