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180522 op salzkammergut„Zwei Dinge sind in Bad Ischl gewiss: Zu Pfingsten regnet es bis Montag und es wird in der Trinkhalle Schach gespielt!“ – mit diesen Worten sollte Bürgermeister Hannes Heide auch 2018 recht behalten. Nicht weniger als 185 SchachfreundInnen nahmen am diesjährigen Salzkammergut Schachopen in der Kaiserstadt teil. Das gewohnt professionell agierende Schiedsrichterteam Almert, Rockenbauer und Holzleithner konnte sich gleich zu Beginn freuen. Um 18.40 waren alle SpielerInnen anwesend und die Auslosung konnte in aller Ruhe vollzogen werden, sodass tatsächlich um 19.00 pünktlichst begonnen werden konnten (manch einer sprach sogar von einem überpünktlichen Beginn um 18.59). Es sollte dies – aus Schiedsrichtersicht – das einzig Berichtenswerte an diesem Wochenende bleiben. Das Turnier lief ohne nennenswerte Zwischenfälle ab. Nach fünf Runden gab es für Bürgermeister Hannes Heide, Obmann Wolfgang Schilcher und Turnierdirektor Daniel Lieb verdiente Sieger zu ehren. (wk, Text: Daniel Lieb, Foto: Margit Almert)
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Weiterlesen: 12. Salzkammergut Schachopen 2018

180520 gm vienna r9Das Chess Masters Vienna endet für die österreichischen Nachwuchshoffnungen erfreulich. Marc Morgnunov fixiert seine erste IM-Norm bereits in der achten Runde mit einem sicheren Remis gegen Felix Blohberger. Am Ende landet Morgunov hinter den Großmeistern Milan Pacher (SVK) und David Shengelia dank besserer Feinwertung mit fünf Punkten sogar am dritten Platz. Hinter ihm sind punktegleich GM Pavel Simacek und IM Juraj Druska. Blohberger schafft nach seinem katastrophalen Start mit einem halben Punkt aus vier Partien mit vier Punkten aus fünf Partien in der zweiten Turnierhälfte doch noch eine IM-Norm. Es ist seine dritte, der Titel wird ihm daher vom Weltschachbund bei der nächsten Präsidiumssitzung verliehen werden. Elofavorit David Shengelia vergibt den Turniersieg in der zweiten Runde als er eine Gewinnstellung gegen Gazik noch verliert. Weniger gut lief es diesmal für Florian Schwabeneder und Georg Fröwis. Schwabeneder startet mit 2/3 gut ins Turnier, muss dann aber Niederlagen gegen Simacek und Gazik hinnehmen. Danach läuft es nicht mehr. Georg Fröwis wird nach einem vielversprechenden Auftaktsieg gegen Richard Biolek zum Unglücksraben des Turniers.  Zu einigen verpassten Chancen kommt auch noch (Regel-) Pech. Organisator Johann Pöcksteiner darf sich hingegen über die Normen der "Wiener Buben" freuen. (wk)
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180515 gm vienna r3Die Slowaken Viktor Gazik und Milan Pacher erwischen mit 2,5 Punkten aus drei Partien den besten Start beim Chess Masters in Wien. Gazik hat damit gute Aussichten auf eine GM-Norm, müsste dafür aber zwei weitere Partien gewinnen und keine verlieren. Aus österreichischer Sicht liegt Florian Schwabeneder mit zwei Punkten am dritten Platz gut im Rennen. Elofavorit David Shengelia verpasst in der zweiten Runde gegen Gazik einen Gewinn und stellt die Partie dann knapp vor der Zeitkontrolle ganz ein. Ein Sieg gegen Marc Morgunov bringt ihn wieder auf die 50%-Marke. Georg Fröwis muss nach seinem Auftaktsieg gegen Richard Biolek leider zwei unglückliche Niederlagen gegen Schwabeneder und Pacher hinnehmen. Die "Meister von morgen", Felix Blohberger und Marc Morgunov, sammeln im "heute" lehrreiche Erfahrungen, halten aber erst bei je einem Remis als zählbare Erfolge. Beide hatten aber durchaus Chancen auf mehr. Die vierte Runde beginnt heute im Schachhaus um 15:00 Uhr. (wk)
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180515 gm vienna r7Österreichs "Meister von morgen" spielen nach schlechtem Start beim Chess Masters in Vienna groß auf und haben zwei Runden vor Schluss gut Chancen auf eine IM-Norm. Marc Morgunov besiegt in den Runden vier bis sieben Georg Fröwis, Pavel Simacek und Viktor Gazik. Gemeinsam mit einem Remis gegen Juraj Druska ist das ein gewaltiger Zwischenspurt nach einem Start mit mit 0,5 Punkten aus drei Partien. Zwei Runden vor Schluss hält Morgunov bei vier Punkten und benötigt noch ein Remis für eine IM-Norm. Felix Blohberger konnte seine Normchance mit einem halben Punkt aus vier Partie praktisch abschreiben. Siege gegen Richard Biolek und gestern sensationell gegen den Führenden GM Milan Pacher bringen die Chance zurück. Allerdings benötigt Blohberger noch eineinhalb Punkte. Heute treffen die beiden Jungstars im direkten Duell aufeinander. In der Tabelle führt Pacher trotz seiner Niederlage gegen Blohberger weiter mit 4,5 Punkten vor Biolek, Morgunov, Shengelia und Druska (alle 4). Der Slowake Viktor Gazik, er lag nach gutem Start klar auf GM-Norm Kurs, ist auf die 50%-Marke zurück gefallen. Die achte Runde begann heute um 15:00 Uhr die Schlussrunde startet morgen um 10:00 Uhr. (wk)
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180515 stockerauVon 10. bis 13. Mai rauchten bei der 16. Auflage des Stockerauer Schach-Opens wieder die Köpfe. 125 Schachspieler und Schachspielerinnen, eingeteilt in 3 Kategorien (A-, B- und C-Turnier), kämpften in 5 Runden um die Punkte. Die Spitzengruppe war heuer noch stärker als im Vorjahr, neben GM Nikolaus Stanec fanden sich auch die 4 IMs Georg Kilgus, Jaroslav Bures, Harald Schneider-Zinner und Harald Grötz im Stockerauer Veranstaltungszentrum ein. Erfreulich war auch die hohe Zahl an teilnehmenden Jugendlichen. Im A-Turnier entwickelte sich ein spannendes Rennen um Rang 1. Mit einem Sieg in der letzten Runde konnte der vielfache Staatsmeister GM Niki Stanec seinen Vorjahressieg in Stockerau wiederholen und mit 4,5 Punkten triumphieren. Rang 2 ging aufgrund der besseren Zweitwertung an den Brünner IM Jaroslav Bures, dicht gefolgt von IM Schneider-Zinner, IM Kilgus sowie Thomas Bauer, alle mit 4 Punkten. Den Jugendpreis holte sich das große Nachwuchstalent Konstantin Peyrer. Beste Dame im Feld wurde WIM Karmen Mar aus Slowenien, der Seniorenpreis S50 ging an FM Joachim „Joe“ Wallner. Das B-Turnier (bis 1900 Elo) war mit 54 Teilnehmern sehr gut besetzt. Auch hier gab es ein knappes Ergebnis. Lokalmatador Christian Rauch setzte sich mit 4,5 Punkten aufgrund der besseren Buchholz-Wertung vor dem Vorjahressieger Peter Wendlinger an die Spitze. Platz 3 ging an den ehemaligen Fernschach-Weltmeister Tunc Hamarat, gefolgt von Manfred Edenhauser und Gerhard Mischek. Beste Dame wurde Lea Stadlinger, der Jugendpreis ging an U8-Staatsmeister Tobias Englisch. Das C-Turnier (unter 1600 Elo) wurde zur Beute von Jugendspieler Peter Schellenbauer, der als einziger 4,5 Punkte erzielte. Ihm folgten 3 Spieler mit je 4 Punkten: Lothar Handrich, Patrick Fuchs und Erwin Geppert. Ebenfalls in die Preisränge schafften es Christian Strassmair und der Stockerauer Ernst Herdt. Bester Jugendlicher im C-Turnier wurde Philipp Bui. Das Turnier wurde vom Schiedsrichtertrio IS Peter Stadler, FS Christian Kindl sowie RS Dieter Amberger souverän geleitet; die vielfach gelobte Organisation übernahmen wieder die Mitglieder des Stockerauer Schachvereins. Auch die Spielbedingungen im Veranstaltungszentrum riefen erneut positive Rückmeldungen hervor. (wk, Text/Foto: SV Stockerau)
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