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Gut lachen hat Peter Swidler. Der mehrfache russische Champion landete zuletzt beim Kandidatenturnier hinter Carlsen und Kramnik auf Rang 3 und ist nun auch frischgebackener Doppel-Mannschafts-Meister. Nach dem Titelgewinn mit OSG Baden-Baden in Deutschland reüssiiert Swidler mit St. Petersburg in der russischen Meisterschaft dank besserer Zweitwertung vor Malakhit und Yugra. Swidler erzielt am Spitzenbrett 3/5 gegen Eloschnitt von 2747. Vitiguov, Dominguez, Movsesian und  Efimenko sind die weitere hochkarätigen Stützen des Teams. Das beste Einzelergebnis gelingt aber Alexander Grischuk mit 5/6 für Malakhit gegen einen Eloschnitt von 2707. Im Damenbewerb gewinnt Yugra mit Ushenina und Pogonina an den Spitzenbrettern vor SHSM Moskau. Auch hier entscheidet erst die Zweitwertung. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse bei Chessresults: RUS-Team Herren, RUS-Team Damen

Garry Kasparov ist wohl neben Bobby Fischer die schillerndste Persönlichkeit der Schachgeschichte als jüngster Weltmeister und Rekordhalter mit 255 Monaten als Nummer 1 der Wetlrangliste. ChessBase bringt aktuell zu seinem 50. Geburtstag einen Rückblick auf das herausragende Schachschaffen Kasparov. Nach seinem Rücktritt als Turnierspieler tritt Kasparov als Buchautor, Vortragender, Trainer, aber vor allem als idalistischer Kämpfer für die Menschenrechte in Russland in Erscheinung. Für dieses politische Engagement erhält Kasparov im Juni den Menschenrechtspreis der Organisation UN Watch verliehen.   (wk, Foto: ChessBase)
Rückblick bei ChessBase, Menschenrechtspreis (Info ChessBase)

Hochkarätig besetzt sind die ruissischen Mannschaftsmeisterschaften. Nach vier Runden führen drei Teams mit je 7 von 8 möglichen Punkten: SPb Chess Fed, Yugra und Malakhit Chess Club. Letzterer und St. Petersburg bringen ebenso wie Economist und SHSM einen Eloschnitt über 2700 auf die Waage. Im Spitzenkampf der vierten Runde zwischen diesen beiden Teams gab es allerdings sechs Remisen. Am Start sind insgesamt 18 Teams. Gespielt werden aber nur sieben Runden. Im Damenbewerb mit sechs Mannschaften teilen sich Yugra und SHSM Moskau mit je fünf Punkten aus drei Runden die Führung. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse bei Chessresults: RUS-Team Herren, RUS-Team Damen

Ein Deutscher mit Tirolerhut ist Doppelstaatsmeister. Nach seinem Erfolg mit Jenbach in Österreich gewinnt Philipp Schlosser mit der OSG Baden-Baden nun auch in Deutschland überlegen den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters. Das Team macht vorzeitig alles klar und legt am Ende mit 30 Punkten einen Respektabstand zu Mülheim Nord, das sich im direkten Duell mit Markus Raggers SG Solingen Rang 2 mit 25 Punkten sichert. Ragger überzeugt erneut am Spitzenbrett mit 8,5 Punkten aus 15 Partien, darunter Remisen gegen Swidler, Giri und Vachier-Lagrave. Eifrigster Punktesammler bei Meister Baden-Baden ist Etienne Bacrot mit 11,5/15. Schlosser holt mit 10/12 das beste Percentage (83%). Einen Hut müsste man tragen... (wk, Foto: Website Bundesliga)
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Alles ist möglich. Eine Runde vor Schluss kämpft sich ein angeschlagen wirkender Magnus Carlsen wieder zurück im Kampf um den Sieg. Zuerst kommt Kramnik gegen Gelfand über ein Remis nicht hinaus, obwohl er einiges probiert um doch den ganzen Punkt zu holen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Remis für den Russen kein Drama, weil Carlsen mit Schwarz gegen Radjabov kaum mehr als symboliischen Vorteil hat. Doch der Norweger zeigt wieder seine große Kämpferqualität und seine Vormachtstellung im Endspiel. Er versucht lange etwas Spannung in der Stellung zu halten und profitiert dann von der Zeitnot und der schlechten Form des Aserbeidschanders in diesem Turnier. In den beiden weiteren Partien überschreitet Iwantschuk gegen Swidler zum fünften Mal in diesem Turnier die Zeit und Grischuk trennt sich von Aronian mit Remis. In der morgigen Schlussrunde trifft Carlsen auf Swidler und Iwantschuk auf Kramnik. Die Ausgangslage ist schwer für Kramnik, da bei Punktegleichstand Carlsen in der Drittwertung mit der höheren Anzahl an Siegen sich das Recht des WM-Herausforderers erkämpfen würde. Die spannende Schlussrunde wird morgen am 1. April (kein Scherz) live auf der Turnierwebsite übertragen und kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)
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