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Nach den eher müden Runden drei und vier mit jeweils sechs Remisen erlebt die Schachwelt beim Grand Prix Turnier in Zug eine sehenswerte fünfte Runde mit fünf Ganzentscheidungen. Den Reigen der Siege eröffnet Sergey Karjakin mit einem vorbereiteten Opferangriff gegen die Caro-Kann Verteidigung von Shakhriyar Mamedyarov. Ihren jeweils zweiten Sieg im Turnier feiern Veselin Topalov gegen Hikaru Nakamura und Alexander Morozevich mit Schwarz gegen Anish Giri. Die Beiden teilen nun mit je 3,5 Punkten die Spitze. Siege feierten gestern noch Caruana gegen Kasimdzhanov und Kamsky gegen Radjabov. Ein Remis gibt es nur zwischen Leko und Ponomariov. Die ersten Verfolger des Spitzenduos sind Caruana, Ponomariov und Karjakin, die allesamt drei Punkte am Konto haben. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite (Live Partien, Live Kommentierung, Spieler Pressekonferenzen)

Das dritte Turnier der aktuellen Grand Prix Serie der FIDE findet vom 17. Apirl bis 1. Mai in Zug (Schweiz) statt. Nach drei von 11 Runden führen das Trio Alexander Morozevich, Ruslan Ponomariov und Veselin Topalov mit je 2 Punkten. Dabei gewann Morozevich gegen Kasimdzhanov, Topalov konnte Leko besiegen und Ponomariov war gegen Caruana erfolgreich, der seinerseits Radjabov besiegen konnte. Ein Sieg gelang auch Kasimdzhanov gegen Kamsky. Gestern endeten allerdings alle sechs Partien mit einem Remis. Die heutige vierte Runde beginnt um 14:00 Uhr. Morgen ist ein Ruhetag. Alle Partien werden auf der Turnierseite live übertragen. Wie schon beim Kandidatenturnier in London gibt es auch wieder Live-Kommentierungen und Pressekonferenzen mit den Spielern nach den Partien.  (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

Gut lachen hat Peter Swidler. Der mehrfache russische Champion landete zuletzt beim Kandidatenturnier hinter Carlsen und Kramnik auf Rang 3 und ist nun auch frischgebackener Doppel-Mannschafts-Meister. Nach dem Titelgewinn mit OSG Baden-Baden in Deutschland reüssiiert Swidler mit St. Petersburg in der russischen Meisterschaft dank besserer Zweitwertung vor Malakhit und Yugra. Swidler erzielt am Spitzenbrett 3/5 gegen Eloschnitt von 2747. Vitiguov, Dominguez, Movsesian und  Efimenko sind die weitere hochkarätigen Stützen des Teams. Das beste Einzelergebnis gelingt aber Alexander Grischuk mit 5/6 für Malakhit gegen einen Eloschnitt von 2707. Im Damenbewerb gewinnt Yugra mit Ushenina und Pogonina an den Spitzenbrettern vor SHSM Moskau. Auch hier entscheidet erst die Zweitwertung. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierwebsite
Ergebnisse bei Chessresults: RUS-Team Herren, RUS-Team Damen

Garry Kasparov ist wohl neben Bobby Fischer die schillerndste Persönlichkeit der Schachgeschichte als jüngster Weltmeister und Rekordhalter mit 255 Monaten als Nummer 1 der Wetlrangliste. ChessBase bringt aktuell zu seinem 50. Geburtstag einen Rückblick auf das herausragende Schachschaffen Kasparov. Nach seinem Rücktritt als Turnierspieler tritt Kasparov als Buchautor, Vortragender, Trainer, aber vor allem als idalistischer Kämpfer für die Menschenrechte in Russland in Erscheinung. Für dieses politische Engagement erhält Kasparov im Juni den Menschenrechtspreis der Organisation UN Watch verliehen.   (wk, Foto: ChessBase)
Rückblick bei ChessBase, Menschenrechtspreis (Info ChessBase)

Hochkarätig besetzt sind die ruissischen Mannschaftsmeisterschaften. Nach vier Runden führen drei Teams mit je 7 von 8 möglichen Punkten: SPb Chess Fed, Yugra und Malakhit Chess Club. Letzterer und St. Petersburg bringen ebenso wie Economist und SHSM einen Eloschnitt über 2700 auf die Waage. Im Spitzenkampf der vierten Runde zwischen diesen beiden Teams gab es allerdings sechs Remisen. Am Start sind insgesamt 18 Teams. Gespielt werden aber nur sieben Runden. Im Damenbewerb mit sechs Mannschaften teilen sich Yugra und SHSM Moskau mit je fünf Punkten aus drei Runden die Führung. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse bei Chessresults: RUS-Team Herren, RUS-Team Damen

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