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Sergey Karjakin holt sich das Sberbank Schnellschach GM Turnier in Kiew. Lange Zeit sah Veselin Topalov wie der kommende Sieger aus, doch in der vorletzten Runde verliert der bulgarische Ex-Weltmeister gegen Eljanov und Karjakin kann iihn überholen. Am Ende ist Karjakin mit 6,5 Punkten einen halben Zähler vor Topalov (6) sowie Leko und Zhigalko (je 5). Karpov landet unter zehn Teilnehmern mit drei Punkten nur auf Rang 9, die rote Laterne geht an den deutschen Vorkämpfer Arkadij Naiditsch (2). Das Turnier in Kiew ist ein weiteres Zeichen, dass Schnellschach international im Kommen ist. Verwunderlich ist nur, dass dieses Turnier zeitgleich zur Schnellschach-WM in Khanty-Mansyisk angesetzt wurde.  (wk, Foto: ChessBase)
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Ein beachtliches 2:2 holen Österreichs Herren in der vorletzten Runde des Mitropacups in Meissen gegen Gastgeber Deutschland. Am Spitzenbrett neutralisiert David Shengelia problemlos Daniel Fridman. Peter Schreiner gelingt mit Schwarz in einem Grünfeldinder sein erster Sieg gegen Matthias Bluebaum (2521). Lukas Handler sichter mit einem Remis gegen Alexander Donchenko die Punkteteilung. Den möglich Sieg vergibt Mario Schachinger. Er verpasst gegen Dennis Wagner zumindest zwei forcierte Remisfortsetzungen. Für die Deutschen ist es bereits die sechste Punkteteilung im Turnier, für Österreich die erste. Die Damen stehen lange gut. Julia Novkovic und Lisa Hapala verpassen dann aber in der zeitgeplagten Endphase ihre Chancen. In der heutigen Schlussrunde geht es gegen Tschechien. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Frauen

Nach einer unnötigen 1:3 Niederlage gegen Ungarn in der sechsten Runde besiegen die Österreicher in der siebenten Runde Slowenien knapp mit 2,5:1,5. Lukas Handler gelingt dabei sein bereits vierter Sieg. Er ist mit einer Performance von 2486 die positive Überraschung im Team. Entscheidend für den Sieg sind zudem ein Schwarzerfolg von David Shengelia gegen Jure Skoberne sowie ein Remis, das Mario Schachinger trotz zweier Minusbauern gegen Samo Stajiner rettet. Ein Ausgleich für das Match gegen Ungarn in dem er ein gewonnenes Endspiel ins Remis entschlüpfen lassen musste. Die Damen verlieren gegen Ungarn und Slowenien jeweils mit 0,5:1,5 wobei Lisa Hapala jeweils ein Remis holt und in Summe mit einer Performance von fast 2100 ihre Erwartung übertrifft. In der Gesamtwertung führt Kroatien mit 12 Punkten vor Deutschland (9). Österreich liegt mit 6 Punkten auf Rang 7. Die Damen sind leider am Tabellenende einzementiert. Hier führt die Slowakei (12) vor Deutschland (10) und den überraschenden Polinnen (9). Heute geht es für unsere Teams im Prestigeduell gegen Deutschland. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Frauen

Nach zwei 1:3 Niederlagen in den Runden drei und vier gelingt den Österreichern beim Mitropacup gegen die Schweiz mit 2,5:1,5 gestern ein zweiter Sieg. Matchwinner ist erneut Lukas Handler mit seinem ganzen Punkt gegen Noel Studer. Schreiner, Diermair und Schachinger steuern Remisen bei. Einen ersten Punkt gbit es gegen die favorisierte Schweiz auch für unsere Damen. Lisa Hapala besiegt Gundula Heinatz (2197) und sorgt damit für den ersten Teampunkt. Im Damenbewerb führt nach fünf Runden die Slowakei vor Deutschland und Italien, bei den Herren Kroatien vor der Slowakei und Deutschland. Heute treffen unsere Teams auf Ungarn. (wk, Foto: Turnierseite)
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Ergebnisse bei Chess-Results: Offene Klasse, Frauen

Der Kubaner Leinier Dominguez Perez sichert sich nach einer turbulenten Schlussrunde den Sieg beim FIDE Grand Prix Turnier in Thessaloniki. Kräftige Mithilfe erhält Dominguez von Fabiano Caruana. Italiens Nummer eins fügt dem bis dahin führenden Gata Kamsky die einzige Niederlage im Turnier zu und schließt zum Amerikkaner auf. Die Stellung zwischen Dominguez und Topalov schien zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen. Doch der Kubaner drückt im Endspiel und schafft das nahezu unmögliche. Ein geteilter Turniersieg wäre auch mit einem Remis gesichert gewesen, der Sieg bringt Dominguez aber ungeteilt 170 Punkte für die Gesamtwertung. Caruana und Kamsky teilen den zweiten Platz, dahinter folgen Ponomariov, Grischuk, Kasimdzhanov, Nakamur, Topalov, Svidler, Bacrot, Morzevich und Ivanchuk. Letzterer lässt ein völlig verhautes Turnier mt einem Sieg gegen Bacrot versöhnlich ausklingen. (wk, Foto: Turnierseite)
Offizielle Turnierseite, Website FIDE Grand Prix

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