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Einen denkbar ungünstigen Auftakt muss Marksu Ragger beim World Cup in Tromsö hinnehmen. Im Mini-Match gegen den Russen Popov verteidigt sich Österreichs Nummer Eins mit der spanischen Verteidigung und erreicht eine gute, wenn auch ausgeglichene, Stellung. Ragger lockert in der Folge mit g5 seinen Königsflügel um eine Fesselung abzuschütteln und lädt Popov zu einem Figurenopfer ein. Die Einladung wird angenommen, aber die Partie bleibt weiter im Gleichgewicht, wenn auch mit ungleicher Materialverteilung. Seine beiden Springer gegen Turm und Bauer geben Ragger ein paar Züge lang sogar leichten Vorteil. Am Ende haben beide Spieler nur noch wenig Zeit. Genau mit seinem 40. Zug probiert Ragger einen taktischen Trick, stellt damit aber unglücklich die Partie ein. Er macht zwar noch ein paar Züge mehr, kann aber das Unvermeidliche nicht mehr abwenden. Heute steht Ragger mit dem Rücken zur Wand. Ein Weißsieg muss her um das Tie-Break am Dienstag zu erreichen und die Chancen auf den Aufstieg zu wahren. Die Partie beginnt um 15:00 Uhr und wird live auf der Turnierseite und auf www.schach.de übertragen. Gestern gab es zwar auf der Turnierseite noch Probleme mit den Live-Partien, aber die Organisatoren haben rasch reagiert und das Übertragungssystem gewechselt. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierwebsite (mit Live-Partien und Kommentaren)

Österreichs Aushängeschild Markus Ragger befindet sich gerade auf dem Weg nach Norwegen wo in Tromsö am Sonntag der World-Cup 2013 startet. 126 Teilnehmer und 2 Teilnehmerinnen (Judit Polgar und Yifan Hou) werden im K.O.-System um zwei Plätze für das Kandidatenturnier 2014 spielen. Ragger trifft zum Auftakt auf den Russen Ivan Popov. Von der Elozahl her ist das ein etwa ausgeglichenes Match. Popov hat aktuell 2644, Ragger mit 2680 um 36 Punkte mehr. Die erste Partie wird am Sonntag um 15:00 Uhr Ortszeit gestartet, Runde zwei follgt am Montag. Im Falle eines Gleichstandes wird am Dienstag ein Tie-Break mit Schnellschachpartien. Die Partien im Klassischen Schach werden mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten plus 30 Minuten und 30 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug gespielt. Ein notwendiges Tie-Break wird bis zur Entscheidung gespielt. Erste Stufe sind zwei Schnellschachachpartien mit je 25 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug. Gibt es keine Entscheidung folgen zwei Partien mit je 10 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug. Sollte das Match weiter gleich stehen gibt es 2 Blitzpartien mit je 5 Minuten plus 3 Sekunden pro Zug. Endet auch dieses Mini-Match unentschieden entscheidet der "Sudden Death": Weiß bekommt 6 Minuten, Schwarz 4 Minuten Bedenkzeit. Eine Zeitgutschrift von 3 Sekunden pro Zug gibt es erst ab dem 61 Zug. Im Falle eines Remis ist Schwarz eine Runde weiter. Alle Partien des World Cups werden auf der Turnierseite live übertragen. Zudem wird es ein Live-Kommentatoren-Team geben. (wk, Foto: Ragger)
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Sieger des Sparkassen Chess-Meetings in Dortmund wurde am Sonntag der Engländer Michael Adams. Der 41-jährige Großmeister erzielte 7,0 Punkte aus neun Partien und verwies Wladimir Kramnik (Russland), der 6,5 Punkte holte, auf den zweiten Platz. In der Schlussrunde trennten Adams und Kramnik sich bereits nach knapp zwei Stunden remis, der Seriensieger von Dortmund fand mit Schwarz kein Mittel, um den Engländer zu bezwingen. „Mickey“ Adams präsentierte ihm eine Zugwiederholung und war damit am Ziel seiner Wünsche. Hinter dem Spitzenduo ist eine große Lücke in der Abschlusstabelle. Mit je 4,5 Punkten belegten Peter Leko (Ungarn) und Arkadij Naiditsch die nächsten Plätze. Naiditsch besiegte zuletzt seinen Teamkollegen Igor Khenkin. Die deutschen Nationalspieler nutzten das Turnier zur Vorbereitung auf die Mannschafts-EM, die im Herbst in Warschau stattfindet. Die DSB-Auswahl ist dort Titelverteidiger. Der Vorjahressieger von Dortmund, Fabiano Caruana aus Italien, sowie der Chinese Wang Hao blieben unter ihrer Form und landeten in der unteren Tabellenhälfte. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt Dortmunds neuem Schachkönig Michael Adams und den anderen Stars nicht. Am kommenden Freitag reist der Engländer wie Wladimir Kramnik, Peter Leko und Wang Hao bereits zum FIDE-Weltcup ins norwegische Tromsø. (wk, Text/Foto: Turnierseite)
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Vom 10. August bis 3. September findet in Tromsö der World Cup 2013 statt. Topgesetzt im 128 Teilnehmer großen Feld sind Aronian, Caruana, Kramnik und Grischuk. Geht es nach der Papierform treffen im Semifinale Aronian auf Grischuk und Caruana auf Kramnik. In der Regel wird bei diesem K.O. Turnier die Papierform aber oft auf den Kopf gestellt. Markus Ragger hat sich bei der EM 2013 in Legnica zum zweiten Mal für den World Cup qualifiziert und trifft in der ersten Runde auf den Russen Ivan Popov (2644). Ragger ist mit seiner aktuellen Elozahl von 2680 leichter Favorit. In der nächsten Runde wäre mit Vitiugov ein weiterer Russe zu erwarten. Der World Cup wird auf der Turnierseite Live übertragen und Live kommentiert. Das Kommentatorteam der Runden 1 bis 4 sind Lawrence Trent und Susan Polgar, die Runden 5 bis 7 kommentieren Dirk Jan ten Geuzendam und Nigel Short. (wk, Foto: Turnierwebsite)
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Vom 26. Juli bis 4. August findet im Schauspielhaus in Dortmund das Sparkassen-Chess-Meeting 2013 statt. Die Stars der Veranstaltung sind Fabiano Caruana und der Seriensieger von Dortmund, Vladimir Kramnik. Insgesamt treffen sechs "Ausländer" auf das deutsche Nationalteam: Arkadij Naiditsch, Daniel Fridman, Georg Meier und Igor Khenkin. Nach vier Runden führen Adams und Kramnik mit drei Punkte vor Wang (2,5) das Feld an. Kramnik gewinnt gegen den Chinesen Hao Wang und gestern gegen Meier. Adams war gegen Caruana ud Andreikin erfolgreich. Caruana übersprang mit einem Auftaktsieg gegen Andreikin kurzfristig die 2800-Marke, verliert dann aber gegen Adams und Naiditsch. Eine Live-Übertragung gibt es auf der Turnierseite und auf www.schach.de.  (wk, Foto: ChessBase)
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